Israels Justizminister Ramon: „Jedermann im Südlibanon ist ein Terrorist und gehört zur Hisbollah“
Nach der gestrigen Sitzung des israelischen Kabinetts erklärte der israelische Justizminister Haim Ramon, daß Israel jede im Südlibanon verbliebene Person als Terrorist ansehen werde.
Das Militär werde nach den Verlusten der letzten Tage „gewaltige Feuerkraft“ aus der Luft gegen die Hisbollah einsetzen. „Wir werden im südlichen Libanon gewaltige Luftschläge ausführen bevor wir mit Bodentruppen einmarschieren“ sagte Ramon. „Jede noch verbliebene Person betrachten wir als zur Hisbollah zugehörig. Unsere Stärke gegenüber der Hisbollah ist unsere überlegene Feuerkraft nicht der kampf Mann gegen Mann“ erläuterte er.
Diese Politik findet die breite Unterstützung der israelische n Presse, in der ein maximal hartes Vorgehen gegen die Hisbollah gefordert wird. In „Yedioth Ahronoth“ hieß es “Jedes Dorf, aus dem eine Rakete gegen israel abgweschossen wird muss dem Erdboden gleich gemacht werden“.
Damit bedient sich die israelische Regierung im Kampf gegen eine von der Bevölkerung unterstützte Guerillaarmee der Methoden der Nazis. Diese vernichteten im Kampf gegen den Widerstand für jeden getöteten deutschen Soldaten wahllos ein ganzes Dorf. Die israelische Strategie ist die der verbrannten Erde und richtet sich systematisch gegen die gesamte libanesische Bevölkerung.
Dieses völkerrechtswidrige barbarische Vorgehen wird von führenden Politikern auch ideologisch begründet. So erklärte Menachem Begin, Israelischer Premierminister von 1977-1983, über die “Rassische Überlegenheit der Juden gegenüber Nichtjuden” :
“Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind wie Gott auf diesem Planeten. Wir unterscheiden uns von anderen Rassen wie diese sich von den Insekten unterscheiden. Im Vergleich zu uns sind andere Rassen wie Vieh, sie sind der Abfall der Menschheit. Unsere Vorbestimmung ist es, über die anderen, minderwertigen Rassen zu herrschen. Sie werden unsere Füsse lecken und uns wie Sklaven dienen.”
quelle: linkezeitung.de
Ein erstaunliches Stück Propaganda
Drei US-Teenager haben den ersten Internet-Blockbuster über 9/11 gedreht. Hollywood zeigt bereits Interesse.
Osama Bin Laden ist unschuldig. Die Türme des Word Trade Center wurden nach dem Aufprall ferngelenkter, leerer Jets kontrolliert gesprengt. Im Pentagon schlug nur ein Tomahawk- Marschflugkörper ein. Die Heldentat von “Flight 93″ hat es nie gegeben. Die über 190 mutmaßlichen Passagiere der vier Jets landeten in Cleveland und tauchten unter. Der “Krieg wider den Terror” ist eine Lüge, er gründet auf dem Massenmord der amerikanischen Regierung an ihren Bürgern. Das ist schon alles.
Dylan Avery heißt der Mann, der mit zwei Kumpels und einem Film die “zweite amerikanische Revolution” anzetteln will, indem er George W. Bush und seine Mitverschwörer des Mordes zu überführen sucht. Nichts Geringeres wagt ihr Dokumentarfilm “Loose Change” (Kleingeld), mit über zehn Millionen Zugriffen in einem Jahr der erste Blockbuster des Internets und wichtigster Filmzeuge der Verschwörungstheoretiker von der “9/11 Truth”-Bewegung. Mehr als 50 000 DVDs wurden verkauft. Nicht nur an Teenager. Ganz legal, versteht sich, jeder kann in Amerika die Regierung des Komplotts gegen das Volk beschuldigen.
Sollte das FBI dennoch an einem Gespräch mit den Umstürzlern interessiert sein, sind Dylan Avery (22; Regie), Korey Rowe (23; Produktion) und Jason Bermas (26; Dokumentation) in der 13 000-Seelen-Stadt Oneonta im Staat New York unschwer zu finden. Zur Zeit verhandeln sie mit Hollywood, um “Loose Change” zum fünften Jahrestag des 11. September in die Kinos zu bringen. Es wäre die dritte Fassung, der “final cut”, der Dokumentation, die Avery mit 2000 Dollar und einem Laptop fertigte.
Im April 2005 tauchte diese Urfassung im Netz auf, in den folgenden Monaten erstellte er mit neuem (auf Ebay ersteigertem Filmmaterial) und für 4000 Dollar mehr eine auf achtzig Minuten verlängerte Version. “Amerikaner sind gewalttätig”, warnte Avery in “Vanity Fair” und warf sich in seinem “Investigate 9/11″-T-Shirt für Fotos in nachdenkliche Positur, “besonders, wenn man sie belügt, und dann in einer solchen Sache”.
“Loose Change” ist nicht einfach ein Dummejungenstreich, sondern ein erstaunlich eindringliches Stück Propaganda.
Avery montierte den Film, dessen nachsichtigen Erzähler (”Glauben Sie immer noch…?”) er selbst spricht, fast ausschließlich aus Filmszenen und Interviews der etablierten TV-Sender vom Unglückstag selbst und verschnitt sie mit Zeitungszitaten und eigenen High-End-Computersimulationen. Es ist für einen Jungen ohne Kaderschulung meisterlich, wie er aus Insinuation, Zweifel, Halbwahrheit den Mythos des Komplotts braut. Wie er die Behörden ein ums andere Mal auffordert, das offizielle “9/11″ mit bisher zurückgehaltenen Beweisen (Bilder von sieben Kameras am Tatort Pentagon; beide Flugschreiber in Manhattan; Funkverkehr etc.) zu stützen, statt den Verdacht der Vertuschung auf sich zu lenken. Der Ton ist gespielt treuherzig. “Wir würden Euch ja gern glauben”, scheint er zu sagen. In die Brühe wirft der Erzähler für Laien nicht überprüfbare technische Daten wie die Brenntemperatur von Kerosin und den Schmelzpunkt bestimmter Stahlsorten. “Kaum zu fassen, nicht wahr? Es kommt noch viel toller…”.
Jeder hat seine Experten und Augenzeugen, auch “Loose Change”. Es finden sich nämlich sehr wohl Leute, die zu wissen vorgeben, daß “AA 77″ von einem lausigen Cesna-Flugschüler nicht mit 850 Stundenkilometern in eine enge Kurve in extremem Sinkflug gesteuert werden konnte, ohne in der Luft zu bersten. Nicht zu reden von dem Fehlen von Schleif- und Brandspuren auf dem Rasen vor dem Loch in der Pentagonmauer, das wiederum keine sieben Meter im Durchmesser klaffte, obwohl die Spannweite der Boeing sechsmal so groß ist. Wohin verschwand der Jet mit 100 Tonnen Gewicht? Keine großen Wrackteile wurden gefunden, es sei alles in der extremen Hitze zerstäubt worden. Ausgeschlossen sagt der Erzähler. Gestützt von Zeugen, die von Sprengstoffgeruch berichten, von einer zweiten Explosion, von einem abdrehenden Militärhubschrauber. “Warum veröffentlichte die Regierung nur fünf Bilder einer Kamera?”, obwohl sieben Kameras auf den Tatort gerichtet gewesen seien. Wer weiß es besser? Nach 30 Minuten von “Loose Change” ist das Mißtrauen gesät.
quelle: welt.de
“Loose Change 2nd Edition” mit deutschen Untertiteln ->
..auch wirklich empfehlenswert:
“Aktenzeichen 9.11. ungelöst”, von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski, die im Verlauf der anschliessenden Hetzkampagne seitens des Magazins Spiegel ihre Jobs beim WDR verloren haben. Dabei hatte der Spiegel keinerlei Fehler in dem Film nachweisen können. In seinem Artikel übermittelte der Spiegel nur eine einzige, unmißverständliche Botschaft: Dieser Film ist politisch unerwünscht! ->
Was ist ein gemäßigter arabischer Staat?
…An der gestrigen Konferenz in Rom zur angeblichen Beilegung dessen, was als “Nahost-Konflikt” verharmlost wird, nahmen unter anderem der deutsche Außenminister Steinmeier, US-Außenministerin Rice, UN-Generalsekretär Annan, der EU-Außenbeauftragte Solana, der libanesische Ministerpräsident Siniora sowie Vertreter “gemäßigter arabische Staaten” teil. An letzterer Formulierung gab es überhaupt keinen Zweifel, denn sie wurde von allen Main-Stream-Medien übereinstimmend wiedergegeben. Umso wichtiger ist es aus muslimischer Sicht, einmal zu verstehen, was die meisten Politiker und Journalisten der westlichen Welt unter “gemäßigtem arabischen Staat” verstehen, denn wer will schließlich als Extremist gelten?
Als jene teilnehmende “gemäßigte arabische Staaten” wurden übereinstimmend Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien genannt.
Fangen wir also mit Ägypten an: Seit 25 Jahren herrscht dort ein Ex-General die meiste Zeit unter Notstandsgesetzen. Bei Wahlen ist er oft der einzige Kandidat, und wenn es doch einmal einen Pseudogegenkandidaten gab, wurden die Wahlen gefälscht oder verschoben und manche Oppositionelle wurden nach Scheinprozessen in Gefängnisse verschleppt, wo sie manchmal auch starben. Der von seinem eigenen Volk als Pharao bezeichnete Herrscher heißt zwar offiziell Präsident und versucht nach Außen den Anschein eines Muslim zu erwecken, aber kaum jemand glaubt ihm. Denn er unterdrückt die eigenen Christen genau so, wie die eigenen gläubigen Muslime. Ägypten ist wohl mit Indonesien zusammen das Land mit den meisten Verstümmelungen von Frauen durch die pharaonische Beschneidung (übrigens auch bei Nichtmuslimas), ohne dass die Regierung ernsthaft und glaubhaft dagegen vorgehen würde. Zusammen mit seinem Vorgänger hat es der aktueller Herrscher geschafft die einstmalige Kornkammer Afrikas nahezu vollständig von US-Kornlieferungen abhängig zu machen. Im ganzen Land herrscht ein enges Netz von Geheimdiensten, die sich gegenseitig beäugen und zusammen mit der CIA jeglichen Widerstand gegen die faktische US-Herrschaft über das Land blutig niederschlagen, wovon allerdings ins Ausland Nichts dringen darf. Die einzige ernst zu nehmende “Wirtschaft” des Landes besteht im Tourismus und in den Waffenkäufen von den USA. Das fällt aber nicht weiter auf, denn das Land hängt ohnehin am US-Tropf! Dafür darf Ägypten aber US-Basen als Gast begrüßen.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung “gemäßigt” ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber Ägypten hat eine Friedensvertrag mit Israel.
Machen wir weiter mit Jordanien. Hier gibt es nicht jene Präsidialheuchelei! Der Herrscher ist ein König und heißt auch so. Der König ist Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und ernennt den Ministerpräsidenten sowie den Ministerrat. Seine Ausbildung erhält der König an britischen Militärakademien und sein Amt durch Ableben seines Vaters; eine besondere Form westlicher Freiheit und Demokratie. In Jordanien ist jeder frei so lange er die Rechte des Königs nicht anzweifelt, und der hat alle Rechte und immer Recht, selbst wenn er Demonstrationen gegen ihn blutig niederschlägt. Der aktuelle König beherrscht die Landessprache nicht so gut wie Englisch, aber das macht nichts, denn offizielle Kommuniques werden ihm ohnehin von der britischen oder der US-Botschaft vorgegeben, die sich allerdings manchmal um die Macht im Land streiten, was eine gewisse Form von Pluralität bewirkt. Eine ernsthafte Wirtschaft oder Industrie hat das Land nicht und lebt von US-Finanzspritzen. Dafür darf Jordanien aber US-Basen als Gast begrüßen.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung “gemäßigt” ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber der verstorbene jordanische Königs-Vater hat im Sechs-Tage-Krieg die eigene Armee verraten und später das Westjordanland im Stich gelassen.
Kommen wir abschließend zum besonderen Paradebeispiel für einen “gemäßigten arabischen Staates”, nämlich Saudi-Arabien. Saudi-Arabien ist nicht nur eine lupenreine Erbmonarchie, dessen Herrscher in den USA ausgebildet werden, sondern hat auch dem heiligsten Land der Muslime dem Namen einer korrupten Familie gegeben; übrigens das einzige Land der Erde, das den Namen einer Familie trägt! Irgendwelche Wahlen, die man fälschen müsste, sind erst gar nicht nötig. Jene Familie lebt in einer Verschwendungssucht, wie es die Welt kaum gesehen hat. Sie bauen Eissporthallen und Skipisten in der Wüste mit einem Stromverbrauch einer deutschen Großstadt. Ein vergleichsweise niedrigrangiger Prinz hatte z.B. seinem Sohn zu dessen 18. Geburtstag 7 Sonderanfertigung eines Mercedes geschenkt mit solch wichtigen Accessoires wie goldenen Felgen; Stückpreis jeweils 1 Mio. $, 7 Fahrzeuge für jeden Wochentag in einer anderen Farbe. Der Clou: Die Maschinengewehre der Leibwache waren dem jeweiligen Wochentagsauto angepasst! Jener Clan verbringt, wenn er nicht gerade das eigene Volk unterdrückt, die meiste Zeit in den Casinos und Nachbars europäischer Großstädte. Frauen dürfen in Saudi-Arabien nicht Auto fahren, was allerdings auch nicht nötig ist. Die Armen und Unterdrückten sollen gar nicht Auto fahren und die Reichen haben Chauffeure. Zur Gebetszeit müssen alle Läden schließen und jeder Passant wird zum Gebet geprügelt, wenn er nicht freiwillig beten geht. Die einzigen Wahlen, die es im Land gibt, bestehen darin, welchem Verbrecher man sich unterordnet und von seinem “Reichtum” finanziert wird. Eine Wirtschaft besteht faktisch nicht! Das Öl wird mehr oder weniger den USA verschenkt und der Ölhahn wurde jahrzehntelang den US-Bedürfnissen angepasst. Das geht in den letzten Jahren nicht mehr so richtig, weil die Öl-Hähne bereits voll aufgedreht sind! Die Herrscher-Clique organisiert die Hadsch derart, dass es jedes Jahr viele Tote unter den Pilgern gibt durch Massenpaniken und Feuer und andere “unvorhergesehene” Dinge.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung “gemäßigt” ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber der saudische König hat Hofgeistliche beauftrag, eine “Fatwa” gegen die Hizbullah herauszugeben, die “Feind sei”. Selbst jegliches Gebet für den libanesischen Widerstand wurde verboten.
Der eine oder andere Leser hat möglicherweise immer noch nicht so richtig verstanden, was ein “gemäßigter arabischer Staat” ist. Daher soll es hier noch einmal zusammengefasst werden.
In einem “gemäßigten arabischen Staat” gibt es Freiheit für die Herrscher und Demokratie ist unnötig. Die Herrscher dürfen sämtliche Rechte der eigenen Bürger mit Füßen treten, Frauen in jeder denkbaren und undenkbaren Art unterdrücken, die Wirtschaft und Industrie des eigenen Landes vernichten, das Land komplett abhängig von den USA machen, sich vollständig den Hegemonialinteressen der USA unterwerfen, jegliche Staatseinnahmen verprassen, wie sie wollen, und das eigene Volk dabei verhungern lassen, Hauptsache, sie unterstützen Israel! Das genau ist die Definition von “gemäßigter arabischer Staat”. Ist es da wirklich so verwunderlich, dass die Völker in der Region “Extremisten” den “Gemäßigten” vorziehen?
Wie sehr die gesamte Lage in der Region einzig und allein von Israel geprägt wird, konnte auch heute in den Nachrichten der westlichen Welt gut verfolgt werden. Seit Wochen haben israelische Streitkräfte mehr als 400 Zivilisten im Libanon ermordet, mehrere Dutzend an einem einzigen Tag, aber erst heute taucht die Schlagzeile in westlichen Medien auf “Gestern war ein blutiger Tag …”, denn gestern wurden 8 israelische Soldaten (nicht Zivilisten) bei ihrem Einmarsch in den Libanon getötet.
Am gleichen Tag hat Israel trotz lauten Hilferufen der UN-Soldaten vier von ihnen mundtot gemacht. Eine Verurteilung im UN-Sicherheitsrat scheiterte am Veto der USA. Nehmen wir einmal an, dass jene Tötung wirklich “versehentlich” geschah, dann wäre es ein Beleg dafür, wie verzweifelt die israelische Armee ziellos umherschießt. Und wenn es doch vorsätzlich geschah, wäre es ein Beleg dafür, dass Israel verzweifelt sogar unbewaffnete UN-Soldaten angreift. Israel hat inzwischen zugegeben Streubomben auch gegen Zivilisten einzusetzen mit dem Hinweis, das sei ja nicht verboten! Die Kritik in den Medien hielt sich in Grenzen. Wie tief wollen westliche Journalisten eigentlich noch sinken, bevor sie zur Besinnung kommen?
Noch immer glaubt die westliche Welt in der uneingeschränkten Solidarität mit jedem Verbrechen Israels ihr Heil zu finden und merkt dabei nicht, wie sie sich immer mehr in Verbrechen verstrickt, für welche die Verantwortungsträger eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden könnten!
quelle: muslim-markt
Was macht eigentlich…
…Dieter Althaus?
- Er will den Menschen tatsächlich ein Bürgergeld zahlen.
Zunächst sollen sich aber nur die Bezieher von Arbeitslosengeld II freiwillig für ein Bürgergeld entscheiden können. Sie müssen dann auf das Arbeitslosengeld verzichten. Das Bürgergeld soll mit 600 Euro monatlich den “soziokulturellen Grundbedarf” decken. Es wird lebenslang gezahlt.
…und was macht die RWE?
- Mal wieder die Strompreise erhöhen. Um 11% zum 01.01.07.
Da werden die anderen bestimmt auch nicht lange auf sich warten lassen.
…und Kalifornien?
- Kalifornien geht der Strom aus.
Die große Hitze sorgt nicht nur für Wassermangel, sondern in Kalifornien auch für Stromprobleme. Die Elektrizitätsversorgung im US-Bundesstaat steht vor dem Zusammenbruch. Mehrere zehntausende Haushalten mussten in San Francisco und Los Angeles stundenlang ganz ohne Strom auskommen.
…und was machen die Deutschen?
- Sie kommen mit ihrem Geld nicht aus.
Laut Schuldenreport 2006 sind schon 3,1 Millionen Haushalte überschuldet. Seit 1999 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Die Abgabenlast durch Bund und Länder steigt stetig: Höhere Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Krankenkassenbeiträge, Zuzahlungen für die Gesundheit, aber auch höhere Gebühren für Müll, Busse und Bahnen, Reisepässe. Und Anfang 2007 kommt die größte Steuererhöhung aller Zeiten!
…und Scientology?
- Drängt auf den Nachhilfemarkt.
Nachhilfe ist in Deutschland ein lukratives Geschäft. Eine Milliarde Euro wird pro Jahr in dem Segment umgesetzt. Davon will jetzt auch die Psychosekte Scientolgy profitieren und wirbelt die Branche durcheinander.
Richtig so. Denn: Jeder Sechste liest schlecht. Zumindest inder Schweiz.
…und was macht der saudi-arabische König Abdullah ben Abdel Asis?
- Geld für den Wiederaufbau des Libanon bereitstellen.
Und vor einem neuen Nahost-Krieg warnen: «Wenn die Friedensoption wegen der israelischen Arroganz scheitert, wird es keine andere Option ausser Krieg geben», sagte er. Unmittelbar zuvor hatte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert angekündigt, den Krieg gegen die Hizbollah im Libanon fortzusetzen.
…und die Hisbollah?
- Deutschland als “Ruhe- und Rückzugsraum” nutzen, berichten Experten. Es soll eine Übereinkunft geben, in der Bundesrepublik keine Gewalt anzuwenden. Jetzt, so warnen Sicherheitskreise, könnte die Eskalation der Gewalt in Nahost auch Gewalt in Deutschland nach sich ziehen.
…und was machen die US-Marines?
- Freunde suchen.
Die Werber der US Marines gehen dorthin, wo die jungen Leute sind: ins Internet auf die Community-Seite MySpace. 12.000 “Freunde” haben sie bereits gewonnen - kritische Kommentare sind nicht erlaubt.
…und Abu Hamza al-Muhajir?
- Iraks neuer Top-Terrorist. “Offizieller” Al-Zarkawis Nachfolger.
Sitzt wie ja schon einige Zeit bekannt wohl immer noch im Knast.
Aber auch wenn nicht; er würde ja momentan auch nicht gebraucht werden.
…und der Amazonas?
- Trocknet aus!
Schlicht und ergreifend. Globale Erwärmung und Raubbau gefährden den größten Regenwald der Erde, der sich als empfindlicher erweist, als bisher angenommen. Sein Verschwinden würde zudem den Treibhauseffekt verstärken.
…und Du?
Was macht eigentlich…
…Dieter Althaus?
- Er will den Menschen tatsächlich ein Bürgergeld zahlen.
Zunächst sollen sich aber nur die Bezieher von Arbeitslosengeld II freiwillig für ein Bürgergeld entscheiden können. Sie müssen dann auf das Arbeitslosengeld verzichten. Das Bürgergeld soll mit 600 Euro monatlich den “soziokulturellen Grundbedarf” decken. Es wird lebenslang gezahlt.
…und was macht die RWE?
- Mal wieder die Strompreise erhöhen. Um 11% zum 01.01.07.
Da werden die anderen bestimmt auch nicht lange auf sich warten lassen.
…und Kalifornien?
- Kalifornien geht der Strom aus.
Die große Hitze sorgt nicht nur für Wassermangel, sondern in Kalifornien auch für Stromprobleme. Die Elektrizitätsversorgung im US-Bundesstaat steht vor dem Zusammenbruch. Mehrere zehntausende Haushalten mussten in San Francisco und Los Angeles stundenlang ganz ohne Strom auskommen.
…und was machen die Deutschen?
- Sie kommen mit ihrem Geld nicht aus.
Laut Schuldenreport 2006 sind schon 3,1 Millionen Haushalte überschuldet. Seit 1999 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Die Abgabenlast durch Bund und Länder steigt stetig: Höhere Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Krankenkassenbeiträge, Zuzahlungen für die Gesundheit, aber auch höhere Gebühren für Müll, Busse und Bahnen, Reisepässe. Und Anfang 2007 kommt die größte Steuererhöhung aller Zeiten!
…und Scientology?
- Drängt auf den Nachhilfemarkt.
Nachhilfe ist in Deutschland ein lukratives Geschäft. Eine Milliarde Euro wird pro Jahr in dem Segment umgesetzt. Davon will jetzt auch die Psychosekte Scientolgy profitieren und wirbelt die Branche durcheinander.
Richtig so. Denn: Jeder Sechste liest schlecht. Zumindest inder Schweiz.
…und was macht der saudi-arabische König Abdullah ben Abdel Asis?
- Geld für den Wiederaufbau des Libanon bereitstellen.
Und vor einem neuen Nahost-Krieg warnen: «Wenn die Friedensoption wegen der israelischen Arroganz scheitert, wird es keine andere Option ausser Krieg geben», sagte er. Unmittelbar zuvor hatte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert angekündigt, den Krieg gegen die Hizbollah im Libanon fortzusetzen.
…und die Hisbollah?
- Deutschland als “Ruhe- und Rückzugsraum” nutzen, berichten Experten. Es soll eine Übereinkunft geben, in der Bundesrepublik keine Gewalt anzuwenden. Jetzt, so warnen Sicherheitskreise, könnte die Eskalation der Gewalt in Nahost auch Gewalt in Deutschland nach sich ziehen.
…und was machen die US-Marines?
- Freunde suchen.
Die Werber der US Marines gehen dorthin, wo die jungen Leute sind: ins Internet auf die Community-Seite MySpace. 12.000 “Freunde” haben sie bereits gewonnen - kritische Kommentare sind nicht erlaubt.
…und Abu Hamza al-Muhajir?
- Iraks neuer Top-Terrorist. “Offizieller” Al-Zarkawis Nachfolger.
Sitzt wie ja schon einige Zeit bekannt wohl immer noch im Knast.
Aber auch wenn nicht; er würde ja momentan auch nicht gebraucht werden.
…und der Amazonas?
- Trocknet aus!
Schlicht und ergreifend. Globale Erwärmung und Raubbau gefährden den größten Regenwald der Erde, der sich als empfindlicher erweist, als bisher angenommen. Sein Verschwinden würde zudem den Treibhauseffekt verstärken.
…und Du?
Krieg nach Plan
Die Studie ‘A Clean Break’ [Ein sauberer Bruch] von 1996 wird Schritt für Schritt umgesetzt.
- Phase 1: Irak.
- Phase 2: Libanon, Syrien und Iran.
Wohlwollende Kritiker Israels bedauern zwar die extreme Gewaltanwendung in Gaza und gegen Libanon, aber sie führen dieses verbrecherische Verhalten auf israelische Ratlosigkeit zurück. Denn Israels Strategie, mit dem »Abzug« aus Gaza und dem Bau der Apartheidmauer Sicherheit zu schaffen, sei nicht aufgegangen. Ohne eine politische Lösung in Sicht habe Israel rein militärisch reagiert. Mangels friedenspolitischer Optionen sei daher im Nahen und Mittleren Osten in Zukunft mit noch mehr Gewalt zu rechnen.
Der israelische Gewaltexzeß im Libanon war jedoch von langer Hand geplant, wie die blitzschnellen, koordinierten Land-, Luft- und Seeoperationen gezeigt haben. Der erneute Krieg gegen Libanon, das Säbelrasseln gegen Syrien und die ominösen Drohungen gegen Iran sind kein Produkt israelischer Ratlosigkeit«, sondern Bausteine der Phase zwei einer Strategie, die führende amerikanische Neokonservative bereits 1996 in dem Dokument »A Clean Break« (Ein sauberer Bruch) dem damaligen israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vorgeschlagen hatten. Mit dieser Strategie sollte endgültig mit der friedenspolitischen »Roadmap« von Oslo gebrochen werden, um Israel die Möglichkeit zu geben, ein für alle mal sein »realm« (sein Reich) weit über die eigenen Grenzen hinweg zu sichern. Die neokonservativen Verfasser von »Clean Break«, ausnahmslos US-Amerikaner jüdischer Herkunft wie z. B. Richard Perle und der spätere dritte Mann im Pentagon Douglas Feith mit engsten Beziehungen zur rechtsextremen Likud-Partei in Israel, gehörten zu den Chefarchitekten des US-Angriffskriegs gegen Irak.
Den Regimewechsel in Irak hatte bereits »Clean Break« als »äußerst wichtiges strategisches Ziel für Israel« benannt, weil es sich in Phase zwei Libanon, Syrien und Iran effektiv zuwenden könnte. Zuerst müsse Syrien aus Libanon vertrieben werden, anschließend könne Israel mit US-amerikanischem Wohlwollen rechnen, wenn es die »die strategische Initiative ergreift«, »entlang seiner nördlichen Grenzen Hisbollah angreift und anschließend Syrien und Iran als die eigentlich Verantwortlichen«. Phase eins, der Regimewechsel im Irak, ist vollzogen, syrische Truppen sind aus dem Libanon abgezogen, und jetzt entfaltet sich offensichtlich Phase zwei, die den ganzen Mittleren Osten mit Krieg zu überziehen droht. Der Blaupause folgend hat das Weiße Haus bereits .. Iran und Syrien als Hauptschuldige für den Angriff der Hisbollah verurteilt.
quelle: jungewelt.de / arbeiterfotografie.com
Israel soll verbotene Waffen einsetzen
Im Libanon mehren sich Hinweise auf den Einsatz international geächteter Waffen. Zahlreiche Ärzte berichten von Verletzungen, die sie noch nie gesehen hätten. Libanons Präsident Emile Lahoud hatte bereits vor mehreren Tagen darauf hingewiesen, dass die israelische Luftwaffe Phosphor-Brandbomben auf libanesische Siedlungen abwerfe. Das portugiesische Fernsehen zeigte jetzt ein Interview mit dem Arzt Imad Zuhaire.
Er berichtete von schlimmen Verletzungen. Es müssten zahlreiche Organtransplantationen vorgenommen werden, weil Israel Bomben einsetze, die nach internationalen Konventionen verboten seien. Die Organisation “Handicap International” wies darauf hin, dass die israelische Armee im Libanon möglicherweise auch Splitterbomben und Anti-Personenminen einsetze. Sie berief sich auf Angaben von Augenzeugen. Libanons Präsident Lahoud rief die Vereinten Nationen auf, Israel zu verurteilen und zu einem sofortigen Stopp der Angriffe zu bewegen.
quelle (+ video): euronews.net
..
..Dabei wirft die palästinensische Seite Israel den Einsatz von radioaktiven und chemischen Waffen vor. Das meldet das Gesundheitsministerium der Autonomiebehörde unter Berufung auf eine Studie. Demnach setzte die IDF neuartige Sprengstoffe ein, die bislang unbekannte Verletzungen hervorriefen. Beim Eindringen von Geschoßsplittern würden die Verwundeten regelrecht von innen zerrissen oder verbrannt. Die Wirkung ließe sich auch durch eine medizinische Behandlung nicht verändern, innere Organe würden zerstört und große Schnittwunden angerichtet. Wie es hieß, seien an den Geschoßsplittern chemische und radioaktive Spuren nachweisbar. Die palästinensische Seite forderte die erneute Untersuchung der Verwundeten durch eine internationale Medizinerkommsiion. Zudem müße Israel gezwungen werden, den Einsatz solcher verbotener Waffen einzustellen.
quelle: rbi-aktuell.de
USA liefern angeforderte Waffen per Express an Israel
New York (Reuters) - Die USA liefern einem Zeitungsbericht zufolge Präzisionsbomben per Eilsendung nach Israel.
Das Land forderte die Waffen nach dem Beginn seiner Luftangriffe auf Ziele der schiitischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon vergangene Woche an, wie die “New York Times” am Samstag unter Berufung auf US-Vertreter berichtete, die namentlich nicht genannt werden wollten. Die Entscheidung für die Lieferung der Waffen habe die US-Regierung schnell nach kurzer Diskussion getroffen.
Die Waffenlieferungen sind dem Bericht zufolge Teil eines im vergangenen Jahr mit Israel vereinbarten Waffenverkaufspaketes, das Israel jederzeit in Anspruch nehmen könne. Einige Militärvertreter sagten jedoch, es sei ungewöhnlich, dass Israel eine besonders rasche Lieferung angefordert habe. Dies impliziere, dass das Land viele Ziele im Libanon anvisiere. Eine offizielle Mitteilung über die Waffenlieferung gab es nicht.
Genauere Angaben zum Umfang und zum Inhalt der Lieferung wollte keiner der Vertreter machen, berichtete die Zeitung. Ein Sprecher der israelischen Botschaft in Washington sagte der “New York Times”, sein Land nehme grundsätzlich zu Käufen im Verteidigungsbereich keine Stellung.
quelle: de.reuters.com
Resignation..?
..zur Abwechslung jetzt mal ein verwirrter Kommentar ohne konkretes Ziel (nicht viele Fragen, keine Antworten, aber ein Haufen Links):
- Drastisch gesagt: Die wenigsten Leute die ich auf der Strasse, oder in diversen Internet-Foren treffe haben wirklich noch etwas dass ich Bildung nennen möchte, je jünger desto schlimmer. Aber prahlen alle mit ihrem “gefährlichen Halbwissen” und haben auch definitiv immer Recht.. *g ..ja, Sorry, ist sicher etwas überzogen formuliert; sicher sind das nicht alles Idioten (ich würd von mir auch nicht behaupten wollen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben), sie hinterfragen nur vielleicht nicht mehr (genug)..?! Und wenn doch, lassen sie sich von Galileo, n-tv oder der Bild darüber aufklären wie die Welt funktioniert. Der Glaube an die Wahrheit in den Medien scheint ungebrochen.
Millionen von “Nachrichten-Konsumenten” können sich nicht täuschen.
Keine Spur von Resignation.
So bestehen die Nationen dieser “zivilisierten” westlichen Welt also aus einem homogenen Mus aus Menschen, die sich der “gemachten allge-Meinung” einfach unterordnen, weil: ändern können sie ja (ihrer Meinung nach) eh nichts. Ausserdem ist ja auch alles noch nicht sooo schlimm, und wenn die Wirtschaft erstmal wieder wächst, dann haben ja auch alle Arbeit und sind wieder glücklich, alle Menschen auf der Welt, tralala, lass ma ein’ saufen..
Möglichkeiten sich zu informieren gibt es soviele wie nie zuvor. Leider wird weitaus mehr Zeit in die Suche nach dem günstigsten Preis investiert, als in die In-Frage-Stellung dessen, was uns täglich als “wichtige” Nachrichten verkauft wird.
Und da ist wohl schonmal einer von tausend Fehlern in unserer Fun-Gesellschaft: das nicht funktionierende Bildungssystem. Ich rede hier nicht von PISA und dem sich immer mehr nach wirtschaftlichen Interessen ausrichtenden Schulbetrieb, ich rede von Kindern/Jugendlichen und ihrem Umfeld. Also von der Familie und der Umwelt als Lehrer. Der Verantwortung, die jeder sich selbst als “vernünftigen Erwachsenen” bezeichnende Mensch gegenüber seinen Mitmenschen (und auch Tieren!) trägt. Die Vorbildfunktion.
Resignation?
Aber da gibt es sicherlich ein weiteres Problem: der Überfluss an Informationen, die Reizüberflutung. Lernen muss man allerdings wirklich erst lernen, wichtiges von unwichtigem und reales von fiktivem zu unterscheiden, schwierig in einer immer “unrealer” werdenden Welt.
Ich halte mittlerweile, wenn ich mal ganz ehrlich bin, die meisten “Zukunftsvisionen und -träume” meiner Freunde und Bekannten leider für unrealistisch. Sie verlassen sich scheinbar blind darauf, dass auch in 50 Jahren die Welt noch so aussieht wie heute. Häuschen mit Garten, Auto, Urlaub, Bio-Lebensmittel, Privatrente, Lebensversicherung.. alles gesichert. Und den Hunger kriegen wir nebenbei auch noch irgendwie in den Griff.
Es gibt Momente da macht mich das nachdenklich, ich frage mich ob meine von vielen als “negativ” empfundene Einstellung zur Zukunft vielleicht wirklich unbegründet ist.
Nur: Ich selbst empfinde es nichtmal als negativ! Wenn ich es erklären soll: für mich ist die Zukunft logischerweise nur die Folge der Gegenwart. Und wenn man zb. die Klima-Entwicklung betrachtet, die wirtschaftliche und politische, und die Verknüpfung dieser beiden untereinander so “objektiv” betrachtet.. ?! najagut, man könnte das alles pessimistisch angehen, aber als frisch gebackener Weltmeister der Herzen sieht man das jetzt mal alles nicht soo eng.
Persönlich bin ich nicht unglücklich, was mich und mein Leben betrifft, und ich würde mich hüten zu klagen wie schlecht es mir doch geht.
Das wäre gelogen.
Aber; ich habe in gewisser Weise resigniert.
Trotzdem. Die Gegenwart wirft auf die Zukunft ein finsteres Bild, ich kanns nich anders sagen, und dazu muss man auch kein Prophet sein oder so. Durch Schönreden wird’s nicht besser, ein bisschen gesunder Menschenverstand, Realismus, und mal 1 und 1 verknüpfen kann da schon verdammt viel bringen..
..und ist meiner bescheidenen Meinung nach doch auch nicht allzuviel verlangt.. oder?
All die hochgelobten Errungenschaften haben uns nur wieder zu Sklaven gemacht, unsere potentiellen Möglichkeiten werden “weggeschmissen” im Auftrag einer selbsternannten Elite die meint uns nach ihrem gutdünken steuern zu müssen um selbst glücklich zu sein, oder warum auch immer..
Die “Normalbevölkerung” wird bewusst dumm gehalten und für dieses Spielchen benutzt - und lässt dies auch bereitwillig zu, weil sie anscheinend nichts mehr von sich selbst hält. Jedenfalls hält sie sich für ohnmächtig, und wenn Millionen von Leuten vor einer handvoll regierender kapituliert und sagen sie können ja eh nichts ändern ist da irgendwas im Verständnis falsch gelaufen denk ich..
Aber sollte man da von Resignation sprechen?
Was sich an Gesetzen zur Überwachung der Bevölkerung und sonstiger drastischer Entrechtung der Bürger in den letzten Jahren im Namen des “Kampfes gegen den Terror” so angesammelt hat ist mehr als erschreckend, aber durch die ständig (meiner Meinung nach oftmals durch Geheimdienste fingierte) hochgehaltene angebliche Terrorgefahr nehmen die Leute alles mögliche an Einschnitten eher regungs- als fassungslos hin. Man hat ja bekanntlich auch andere Probleme, zb. die Sorge um seinen Arbeitsplatz, seine Finanzen, und - nicht zu vergessen: man hat Fernsehen..! Die Maschine läuft wie geschmiert, könnte man glatt meinen, “Tittytainment“, früher bekannt als “Brot und Spiele” funktioniert bestens.
Der Verstand hat anscheinend resigniert.
Welch ein glorreiches Zeitalter doch angebrochen ist..
P.S.: Darf man sich in diesen Tagen eigentlich rein theoretisch fragen, ob es eine Art “Interessengemeinschaft” auf israelischer und US-amerikanischer Seite geben könnte, mit Zielen über die sich vielleicht nur spekulieren lässt, die andererseits so “geheim” möglicherweise gar nicht mehr sind..? Vielleicht müsste man nur die Augen aufmachen..!?
Nein, man darf natürlich nicht..!! Das musste auch Peacemaker Nr.1, Kofi Annan gestern mal wieder erfahren. Israel kritisiert man nunmal nicht, sollte doch so langsam jeder mitbekommen haben.
..ob er wohl langsam auch ein wenig resigniert?
..darf gerne kommentiert werden! ![]()
Äthiopische Soldaten in Somalia einmarschiert..
Mehrere hundert Soldaten aus Äthiopien sind nach Augenzeugenberichten am Donnerstag ins Nachbarland Somalia eingerückt. Die Truppen drangen den Angaben zufolge mit Schützenpanzern bis nach Baidoa vor, dem rund 150 Kilometer jenseits der Grenze gelegenen Sitz der somalischen Übergangsregierung. Die äthiopischen Ministerien für Verteidigung, Äusseres und Information dementierten allerdings wiederholt, dass eine solche Invasion stattgefunden habe. Auch ein ranghohes Mitglied der somalischen Regierung wies die Berichte zurück.
Äthiopien hatte am Mittwoch eine Intervention angedroht, nachdem Milizionäre des Obersten Islamischen Gerichtsrats in Somalia mit einem Angriff auf die Übergangsregierung gedroht hatten. Den Augenzeugen zufolge patrouillierten äthiopische Militärfahrzeuge am Donnerstag die Strassen von Baidoa und errichteten ein Lager unweit des Hauses des Übergangspräsidenten. Am Mittwoch gab es Berichte, wonach Kämpfer des Gerichtsrats bis auf 60 Kilometer nach Baidoa vorgerückt waren. Die Miliz kontrolliert bereits weite Teile Südsomalias sowie die Hauptstadt Mogadischu.
Scheik Scharif Scheik Ahmed, der Gründer des Islamischen Gerichtsrats, forderte den sofortigen Abzug der äthiopischen Truppen. Andernfalls werde seine Organisation den Dschihad, den Heiligen Krieg, ausrufen, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Man werde allerdings noch etwas warten, um zu sehen, ob die Forderungen des Gerichtsrats respektiert würden.
Somalia versank 1991 nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Mohamed Siad Barre in Anarchie, verschiedene Clans kämpfen um die Oberherrschaft. Die mit Hilfe der Vereinten Nationen in der Stadt Baidoa installierte Übergangsregierung konnte sich nicht durchsetzen.
quelle: baz.ch

