Iran-Atomstreit - USA erwägen Alleingang

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 27th, 2006

Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge signalisiert, den UN-Sicherheitsrat im Atomstreit mit dem Iran notfalls zu umgehen.

Die USA seien darauf vorbereitet, eine eigene Koalition von Staaten dazu zu bringen, iranische Vermögenswerte einzufrieren und den Handel mit der Islamischen Republik einzuschränken, berichtete die „Los Angeles Times“ am Samstag unter Berufung auf den US-Botschafter bei den UN, John Bolton. Ein solcher Schritt sei geplant, falls der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) es nicht schaffe, Sanktionen gegen das Land zu verhängen.

Das Blatt zitierte Bolton mit den Worten, momentan sehe es danach aus, als ob auch China und Russland – die bislang gegen Sanktionen waren – für Strafmaßnahmen stimmen könnten. Sollten die beiden Länder sich dennoch dagegen entscheiden, werde die Regierung in Washington außerhalb der UN an Sanktionen arbeiten. Bolton zufolge können die USA unter den nationalen Terrorismus-Gesetzen ihre eigenen Strafmaßnahmen gegen den Iran ausbauen. Er hoffe, dass sich dann auch andere Länder diesem Vorgehen anschließen würden. „Man braucht nicht die Autorität des Sicherheitsrates, um Sanktionen zu verhängen, wie wir es getan haben.“ Angaben dazu, welche Staaten in so eine Koalition mit den USA eintreten könnten, wollte Bolton dem Blatt zufolge nicht machen…

quelle: focus.msn.de/spiegel.de

Warum wird dieser Krieg forciert?

Die USA sind seit etlichen Jahren faktisch “Pleite”. Der Schuldenberg der US-Regierung im In- und Ausland beträgt nach vorsichtigen Schätzungen etwa 105,9 Billionen US-Dollar. Das sind mindestens 830% des derzeitigen amerikanischen Bruttoinlandproduktes. Diese Schulden sind auch in zig Generationen nicht rückzahlbar. Die Verflechtung von Rüstungsindustrie, Pentagon und Politik, gleicht Mafiösen Strukturen und man hat nach Ansicht der Neocons nur einen Ausweg aus diesem Dilemma - Eroberung der Weltweiten Rohstoffquellen, Zerstörung und Wiederaufbau von möglichst vielen Ländern, mit dem Kolateralschaden der Zerstörung von funktionierender und evtl. zukünftig gefährlicher Infrastruktur weltweit. Und so kämpfen die Neocons an mehreren Fronten gleichzeitig zur Durchsetzung ihrer Wahnsinnigen Ziele. Mit Geldpolitik wird die Europäische Wirtschaft zugrunde gerichtet und mit Kriegspolitik vorerst nur der Nahe Osten, Afrika, kurzfristig wieder Südamerika und mittel- bis langfristig Asien.

Die Weltweiten Marionettenstaaten der USA wurden durch US-Schulden zwangsamerikanisiert/gefügig gemacht. Ihnen bleibt offiziell keine Alternative zur Zwangsamerikanisierung ohne die heimische Wirtschaft und ihre Politischen Systeme akut zu gefährden. Deshalb werden weiter gegenwertlose Dollars gehortet und zu allem was die USA treibt Ja und Amen gesagt. (Nebenbei verkaufen einige Regierungen ihrem Volk den gigantischen Güter-Export in die USA als Gewinn für die Volkswirtschaft. In Wahrheit ist es eine neue Form der “legalisierten Plünderung”, da man für wertvolle Ware nur wertlose bedruckte Papierscheinchen bekommt.)

Verifizierende Links:
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/2571091/
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr31-vom-3172006/krieg-das-grosse-ablenkungsmanoever-vom-dollar-bankrott/
http://www.counterpunch.org/kolko07262006.html
http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=32263

Welche “Mittel” werden genutzt um Ziele durchzusetzen?

Schon die Anschläge vom 11.September 2001 waren unzweifelhaft, der von den Neocons forcierte und gewollte Startschuss zur Durchsetzung ihrer weltweiten Horror-Doktrin. Eine kleine Mannschaft von US/Israelisch/Britisch/Pakistanisch “geführten” Schläfern, wurde, größtenteils ohne eigene Kenntnis, zur durchführung der Anschläge “durchgelotst”. Damit auch alles “perfekt” klappt, hat man ein bißchen nachgeholfen und z.b. das World Trade Center und WTC7, einige Tage/Wochen vorher mit fernzündbaren Sprengladungen gespickt. Die angeblichen “Terroristen” stiegen mit irgendeinem, aber nicht dem realen, vorgegebenen Anschlagsziel in die Maschinen und wurden vom Geheimdienst “gekidnapped”. Dieses Kidnapping lief folgendermassen ab, die Flugzeuge wurden alle ferngelenkt (seit ende der 70er Jahre möglich) und innerhalb der Flugzeuge zündete ein “Betäubungs” oder “Giftgas”, damit die “Terroristen” den Anschlag auch ja nicht verpfuschen können.
Ähnliches ereignete sich auch in Madrid und London. Es werden “Marionettenterroristen” dazu benutzt, staatlich koordinierte Anschläge zu planen, ausgeführt wird das ganze aber (damits perfekt funktioniert und die Politischen Ziele auch umgesetzt werden können) von den eigenen oder “befreundeten Geheimdiensten…

Verifizierende Links:
Video-Terrorstorm in Deutsch (unbedingt ansehen!)-> http://www.united-mutations.org/?p=512
http://www.medienanalyse-international.de/londonerattentate.html
http://www.911komplott.de/
http://www.911blogger.com/ (Englisch)

quelle: united-mutations.info

Krieg mit Iran: Schon Oberkommandierenden ernannt?

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 26th, 2006

Der israelische Generalstabschef Dan Halutz hat nach einem Zeitungsbericht einen hochrangigen Offizier zum militärischen Verantwortlichen für einen möglichen Krieg gegen Iran ernannt.

Dies berichtete die Tageszeitung «Haaretz» am Freitag. Der Oberkommandierende der Luftwaffe, General Elieser Schkedi, werde Einsatzpläne ausarbeiten, die Aktivitäten der Geheimdienste und der einzelnen Truppenteile koordinieren und im Falle des Ausbruchs eines Krieges die israelischen Streitkräfte befehligen, hiess es.

Schkedi sei bereits einige Wochen vor Beginn des jüngsten Libanon- Konflikts ernannt worden, schrieb «Haaretz». Formell erhielt Elieser den Titel eines Oberkommandierenden «für nicht an Israel grenzende Länder». Nach allgemeinem Verständnis fällt darunter in erster Linie Iran.

Laut dem Bericht geht das Verteidigungs-Establishment in Israel zunehmend davon aus, dass die internationale Gemeinschaft Iran bei seinen nuklearen Ambitionen nicht werde stoppen können.

Deshalb würde «eine Entscheidung in Hinblick auf den Einsatz militärischer Gewalt gegen iranische Nukleareinrichtungen näher rücken», schrieb «Haaretz».

quelle: 20min.ch

Skepsis gegenüber Teheran / Planspiel Iran - Amerikas nächster Krieg?

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 25th, 2006

Am Dienstag (22.8.2006) hat die iranische Regierung offiziell geantwortet, ob sie das letzte Angebot des Weltsicherheitsrates akzeptiert und im Atomstreit einlenkt..

Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars meldete, in der Antwort werde die Forderung nach einem Stopp des iranischen Programms zur Urananreicherung abgelehnt. Stattdessen biete Teheran eine “neue Formel zur Lösung der Angelegenheit durch Dialog” an..

Die westlichen Länder hatten Teheran im Juni Anreize wie Hilfe beim Bau von Kernkraftwerken und die Aufhebung bisher geltender Handelsbeschränkungen angeboten. Im Gegenzug wurde dem Iran eine Frist bis zum 31. August 2006 gesetzt, auf die umstrittene Urananreicherung verzichten.

Vor der angekündigten Antwort gab es allerdings keine Anzeichen, dass das Land der Forderung nach einem Stopp der Uran-Anreicherung nachkommen würde. Sollte die Islamische Republik auf die Fortsetzung dieser besonders sensiblen Atom-Arbeiten pochen, käme dies einer Ablehnung des Pakets gleich, sagten westliche Diplomaten am Dienstag. Am Tag zuvor hatte bereits US-Präsident George W. Bush gedroht: “Wenn die UN effektiv sein wollen, dann muss es doch Konsequenzen haben, wenn dem Sicherheitsrat eine lange Nase gemacht wird.”

Der US-amerikanische UN-Botschafter John Bolton kündigte in New York an, sein Land sei zu einer raschen Resolution bereit, die Sanktionen gegen den Iran vorsehe. “Dies ist ein wirklicher Test für den Sicherheitsrat, und wir werden sehen, wie er den besteht”, sagte Bolton. Ein Diplomat sagte, die Differenzen in dem Gremium würden vor allem dann offensichtlich, wenn der Iran sich in der Frage der Uran-Anreicherung gesprächsbereit zeige. In Brüssel rechnen EU-Diplomaten damit, dass Teheran eine zweideutige Antwort unterbreiten wird, um Zeit zu gewinnen.

Das Pokerspiel mit Teheran dauert an…

quelle: dw-world.de

DER US-JOURNALIST SEYMOUR HERSH IM MAGAZIN “THE NEW YORKER” - Der Krieg im Libanon liefert ein Raster für einen drohenden Militärschlag gegen den Iran:

Die US-Luftwaffe habe spätestens seit dem Frühjahr israelische Stäbe mit Geheimdienstinformationen zum Südlibanon beliefert und sie planerisch bei der Libanon-Operation unterstützt, schreibt Seymour Hersh in der jüngsten Ausgabe von The New Yorker. Seine Recherchen in Washingtoner Regierungskreisen hätten ergeben, dass die Bush-Administration über die anstehenden Luftangriffe auf Hisbollah-Stellungen nicht nur im Bilde, sondern an deren Vorbereitung “eng beteiligt” war. Wir dokumentieren Auszüge seines Reports…

quelle: freitag.de

Wie gefährlich ist Irans Atomprogramm? - Dossier bei tagesschau.de

Vor einem Jahr etwa lief im Fernsehen eine Dokumentation namens -

“Die Story - Planspiel Iran” (Download@doku.dl.am).

Schauen Sie sich diese mal an. “Die Story” dokumentiert die Vorbereitungen und strategischen Planspiele der Amerikaner hautnah.

Das Spiel, das Us-Militärs dort durchführten, ist mittlerweile ernst geworden. Interessant: Alles läuft wie vorausgesagt, vor allem die Propagandatrommel (auch hier bei uns). Auf die Antwort des Reporters, was der Iran tun könne um eine US-Intervention noch zu verhindern, antwortete einer der Militärs sinngemäß: “Gar nichts. Egal was der Iran tut, er wird nicht überzeugen können.”

All dies kennen wir aus der Vorgeschichte des Irakkrieges. Dieser iranische Präsident ist nicht zuletzt deswegen von den Iranern gewählt worden, weil diese Politik der Stigmatisierung von Seiten des Westens im Vorfeld der Wahlen gelaufen ist. Wenn man moralisch höherwertig und politisch nachhaltig argumentieren will, muss man im Iran-Atomstreit auch die andere Seite, nämlich Israel und die USA als Bedrohung des Irans erwähnen. Eine Friedenskonferenz mit der Fernwirkung einer allgemeinen Abrüstung wäre erstrebenswert und nicht die einseitige Stigmatisierung eines Landes. Das macht keine Frieden, sondern bringt nur Unfrieden und - wie man erkennen kann auch am Karikaturenstreit - Hass. Gerechtigkeit sollte das Schlüsselwort sein bei der Politik im Nahen Osten. Dann werden die Probleme irgendwann mal lösbar.

quelle: wams.de/blog-Kommentar

Der Terror geht vom Bundeskriminalamt aus

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 25th, 2006

Dienstag, 22. August. Trotz der Anwesenheit der Polizei tut sich nicht viel vor dem Wohnheim in der Peter-Bauer-Straße 13-15 in Köln-Neuehrenfeld, wo der zweite Bombenbauer Jihad A. gelebt haben soll. “Beamte lösten andere ab, wachten vor dem Durchgang, ansonsten war wenig zu sehen. Für die Fotografen der Nachrichtenagenturen und die TV-Kameramänner war die Szene wenig ergiebig. Lediglich Bewohner, deren Namen auf den Listen der Polizei standen, durften hinein. Nachfragen von Journalisten wurden mit eisernem Schweigen oder mit dem knappen Verweis quittiert, man möge sich doch an die Pressestelle des BKA wenden”, beschrieb die “Welt” die Szenerie. Aber mit einem Mal wird alles anders.

Irgendwann nach 19 Uhr ging plötzlich die Tür auf, und drei Terroristen betraten die Straße. So sahen sie jedenfalls aus. Allen voran ein dicker, gedrungener Typ mit einem brutalen Gesicht und einer Tropfensonnenbrille, der eindeutig eine Überdosis Miami Vice abbekommen hat. In den Händen trug er wichtig einen Pappkarton - ganz sicher sinistre Unterlagen aus den Archiven des internationalen Terrorismus. Links dahinter ein langer Schlaksiger in einem dunklen Overall und mit einer Skimütze über dem Gesicht. Er schleppte einen silbrigen Metallkasten. Weiter hinten folgte dem Duo eine weitere Mützen-Gestalt. Allesamt Figuren, die in einem Rechtsstaat nichts zu suchen haben, jedenfalls nicht bei der Polizei. Genau zu der gehörten sie aber, nämlich zum Bundeskriminalamt.

Da kann man ganz schön durcheinander kommen: Wer sind denn jetzt die Polizisten und wer die Terroristen? Das BKA jedenfalls führt sich dieser Tage auf, wie die berühmte offene Hose: “Ich hab durch den Türspion geguckt und dann habe ich plötzlich die Polizisten mit der Waffe im Anschlag gesehen”, zitiert die Webseite von N24 den Oberhausener Bodo Schlehdorn: “Das war wie im Wilden Westen, richtig schlimm. Man durfte nicht rein und nicht raus.” Schlehdorn sei Augenzeuge einer der großen Durchsuchungsaktionen in Köln und Oberhausen gewesen. In Oberhausen “habe mindestens eine Hundertschaft der Polizei das unscheinbare dreistöckige Mehrfamilienhaus mit der Hausnummer 154 in der Oberhausener Siegesstraße abgeriegelt, erzählen die Augenzeugen. Die Polizisten seien durch den Hausflur gestürmt und hätten die Wohnungstür im 2. Stock eingetreten.”

“Später haben sie einen Mann in Handschellen abgeführt. Er hatte die Hände auf dem Rücken”, habe der Augenzeuge Schlehdorn erzählt. Für die Anwohner sei der massive Polizeieinsatz ein Schock gewesen, berichtet N24: “Das hier so etwas passiert. Das ist ein Hammer”, zitiert die Webseite eine 37-jährige. Das ist wohl nicht übertrieben. Zweifel sind kaum noch möglich - der Terror geht vom Bundeskriminalamt aus. Ein Junge hatte das Vergnügen, bei einem Blick aus dem Fenster plötzlich in die Mündungen von Polizeiwaffen zu schauen: “Auf einmal haben die Polizisten mit der Pistole auf mich gezielt.”

Fein. das ist die deutsche Polizei ja wieder genau da, wo sie früher auch schon mal war. Mit Fahndung hat das indessen nicht viel zu tun. Schon eher etwas mit Inszenierung und Einschüchterung. Nehmen wir nochmals das Beispiel vom Anfang aus Köln-Neuehrenfeld: Hei, wie da die Kameras klickten, als die BKA-Soldateska mit dem Karton und der Blechkiste aus dem Haus stürmte. Endlich gab es was zu knipsen! Hurtig machten sich die drei BKA-Beamten auf zu einem Kombi, um ihre brisante Fracht zu verladen. Aber da ist es schon im Kasten, das Bild von unseren wackeren Terrorbekämpfern. Und nicht nur im Kasten: Kurz darauf findet es sich auch im Angebot der Nachrichtenagentur ddp (Deutscher Depeschendienst).

Das Problem ist nur: Die ganze Szene war gestellt. Schon am Mittwoch zog ddp laut Welt die Aufnahmen vom Vortag kleinlaut zurück. Die ganze Situation mit geheimnisvolle Unterlagen schleppenden Terrorbekämpfern war eine Inszenierung: “Offenbar handelt es sich um eine nachgestellte Situation”, hieß es laut Welt in einer ddp-Erklärung. Und das Bundeskriminalamt (BKA) sieht sich nun “bei der Terroristenfahndung dem Vorwurf ausgesetzt, Ermittlungsarbeiten inszeniert zu haben” , so die Welt.

Und da das Blatt nun schon mal dabei war, entdeckte es plötzlich seine Ader für sauberen Journalismus wieder: Tatsächlich sei es “überraschend”, daß diese Fotos überhaupt auf den Nachrichtenmarkt gelangt seien. Denn: Die Journalisten vor Ort hätten genau gewußt, was gespielt wurde: “Die Fotografen hatten schnell den Eindruck, die Beamten wollten ‘Action’ vorgaukeln.”

So raunten die Presseleute belustigt, “weil sich zwei Beamte eigens für die Szene vermummt hatten. Es war zudem zu erkennen, dass der Umzugskarton leer war, weil er nicht richtig zusammengesteckt war.” Und nicht nur das: anschließend wurde derselbe Karton ins Haus zurückgetragen.”‘Die Fotos kann man nicht bringen. Das ist ja eine Show’, entfuhr es einem Fotografen.”

Eben: Das Ganze ist eine Show, und zwar mit polizeilichen und “islamistischen” Laiendarstellern - und miserablen Requisiten, darf man hinzufügen. Und irgendwie ist diese Szene eine großartige Parabel auf den gesamten “Krieg gegen den Terror”. Denn das Bild von den drei BKA-”Fahndern” kam erstmal auf den Markt - trotz der ebenso durchschaubaren wie armen Inszenierung. Denn daß es sich um eine solche handelte, “das hatten offenbar nicht alle gemerkt”, so die Welt.

Genau das ist ja das Problem. Die Frage ist nur, wie weit die Inszenierung geht. Nach Informationen des “Hamburger Abendblattes” sollen BKA und Geheimdienst Hinweise auf einen möglichen Anschlag schon vor den Kofferfunden in den deutschen Zügen gehabt haben, berichtete N24: “Wussten Fahnder vom Komplott vor dem Bombenfund?”

Und wenn sie davon schon vorher wußten, warum haben sie die Platzierung der Bomben dann nicht verhindert? In diesem Fall hätten sie sich selbst strafbar gemacht. Das ist wohl nicht ganz die Sorte “Terrorbekämpfung”, die sich der Staatsbürger vorstellt.

quelle: gerhard-wisnewski.de

Bombenkoffer: Einmal Libanon und Syrien, einfach.

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 22nd, 2006

Ein netter Zufall: Da soll die Bundeswehr in den Libanon, und dann findet man prompt zwei Sprengstoffkoffer, wovon einer praktischerweise das Ticket in den Nahen Osten enthält - nämlich einen Zettel mit arabischen Schriftzeichen und mit Telefonnummern aus dem Libanon. “Eine weitere wichtige Spur” seien “Tüten mit Speisestärke, die ebenfalls aus dem Libanon stammen und in einem der Koffertrolleys gefunden worden sind”, meint das BKA. Man habe dazu den Gewürzhändler in Deutschland ermittelt, “der diese Speisestärketüten vornehmlich an libanesische Familien im Großraum Essen verkauft hat.”

Na bestens, dann mal ab in den Libanon, neue Terrorgesetze, mehr Überwachung und und und. Die beiden Kofferbomben kommen den sogenannten “Sicherheitsbehörden” wie gerufen, allen voran Wolfgang Schäuble. Geradezu atemlos versucht er, die Bundesrepublik endgültig in einen Polizeistaat zu verwandeln:

“Schäuble will Überwachung ausdehnen”
“Schäuble will Zivilflugzeuge abschießen lassen”
“Schäuble: Luftsicherheitsgesetz noch in diesem Jahr”
“Schäuble für Ausbau der Videoüberwachung”

Und natürlich:

“Schäuble will deutsche Polizisten in den Libanon schicken”

So lauteten einige Schlagzeilen aus den letzten Tagen.

Soweit wäre die Sache rund, wenn, ja wenn da nicht einige Fragen blieben. Zum Beispiel: welche nahöstlichen Bombenleger wären so dämlich, deutschen Kriegstreibern mit ihren Zetteln die Rechtfertigung für einen “Einmarsch” in den Libanon auf dem silbernen Tablett zu servieren? Aus Zufall? “Vergessen”? Wohl kaum.

Denn Botschaften enthält jede Bombe, und zwar -

1. nicht kontrollierte Botschaften, wie etwa Bauteile, die auf die Spur der richtigen Täter führen.
2. Kontrollierte Botschaften, wie der Zettel und die Speisestärke, die auf die Spur der falschen Täter führen sollen.

Oder anders gesagt: Botschaften, die die Täter kontrolliert haben, führen -

1. nicht zu den Tätern.
2. in eine den Tätern genehme, andere Richtung.

Punkt 1: Daraus könnte man also folgern, daß die Täter KEINE Libanesen waren.

Punkt 2: Wenn jemand einer Bombe mit Sprengstoff und Brandbeschleuniger kontrollierte Botschaften aus Papier beilegt, dann kann das nur heißen, daß die Bombe nicht explodieren sollte. Denn sonst wäre ja der Zettel futsch gewesen - und die schöne “libanesische” Speisestärke auch.

Und damit die Botschaften auch wirklich gefunden werden, versteckt der Attentäter seinen Bombenkoffer nicht etwa unter einem Sitz, in der Toilette oder in einem Zugschließfach - nein, er stellt ihn mitten in eine leere Vierersitzgruppe, damit der nächste Schaffner garantiert drüberstolpert. So gestaltete sich die Auffindesituation laut Spiegel-TV vom 20. August 2006. Wer soetwas tut, hat an der Explosion seiner Bombe kein Interesse. Er will, daß der Schaffner sie findet und die Polizei ruft.

Soweit so gut. Und da BKA-Chef Jörg Ziercke “als brillanter Polizist gilt” (Die Zeit), dürfte es ihm ja nicht schwer fallen, ebenfalls zu diesem naheliegenden Schluß zu kommen. Doch so eine Leuchte scheint der BKA-Boß nun auch wieder nicht zu sein. Denn erstaunlicherweise wehrt er sich mit Händen und Füßen gegen den Eindruck, die Bomben hätten gar nicht hochgehen sollen: “Wir wissen definitiv, daß eine Zündauslösung in beiden Fallen erfolgt ist”, erklärte BKA-Boß Jörg Ziercke bei einer Pressekonferenz am 18.8.06. Und: “Sicher ist nach unserer Analyse, daß die Täter die Explosionen auslösen wollten!”

Aha - und warum? Tja, das will das BKA nun wieder nicht verraten. Natürlich “aus kriminaltaktischen Gründen, aber auch weil wir den Tätern keine Hinweise und Anleitungen geben wollen”.

Wären die Bomben absichtlich nicht scharf gemacht worden, wäre ja auch nur allzu deutlich, daß die Bombenkoffer keine Koffer, sondern Briefkästen waren, die gewisse Botschaften an die deutschen “Sicherheitsbehörden” überbringen sollten.

Zweitens wäre sonst ja das ganze schöne Angstszenario hin, das man für den Aufbau eines autoritären Staates braucht. Das hat man sich beim BKA etwa so gedacht:

“- 2 zeitgleiche Bombenexplosionen in Regionalzügen
- 1 Feuerball durch Brandbeschleuniger, die in den Koffertrolleys zusätzlich vorhanden waren, aber mit der Zündeinrichtung der Bombe nichts zu tun hatten
- Ausgebrannte Zugwaggongs, eine unbestimmte Anzahl an Toten und Verletzten
möglicherweise entgleiste Züge!”

“Vorstellbar ist also, daß die Täter Signale setzen wollten im Hinblick auf den Konflikt im Nahen Osten und dabei eine massive Drohgebärde mit Zerstörungen und potentiellen Menschenopfern in Kauf genommen haben. ”

Schön, aber warum gab es dann keinen Bekennerbrief? Denn sollten ihre Zettel bei dem Attentat verbrannt sein, müßten die Täter ja irgendwie sicherstellen, daß die Anschläge auch richtig verstanden werden. Daß es außer den “libanesischen Spuren” keine Bekennung gibt, findet BKA-Chef Ziercke aber nicht etwa seltsam, sondern “logisch”: “Daß bei einem erfolglosen Anschlag keine Bekennung erfolgt, halten wir für logisch!”

Aha. Und was ist mit dem Bekennerbrief nach dem “mißglückten” “RAF”-Attentat auf Staatssekretär Hans Tietmeyer 1988? Sollte der BKA-Präsident den nicht kennen?

Fragen über Fragen. Irgendwie stimmt an den angeblich geplanten Zugattentaten hinten und vorne nichts. Zum Beispiel dürften natürlich auch Bombenleger wissen, daß deutsche Bahnsteige von Kameras überwacht werden. Wie kommt es dann, daß die Männer seelenruhig vor diesen Kameras herumlaufen, ohne auch nur ihr Äußeres zu verändern? Wie kommt es, daß einer der mutmaßlichen Bombenleger auch noch mit einen äußerst auffälligen T-Shirt mit der Nummer 13 vor den Kameras herumläuft? Wie kommt es ferner, daß die angeblichen Bombenleger nicht wenigstens nach den versuchten Anschlägen das Weite suchen, sondern seelenruhig in Deutschland bleiben? So wäre es doch beispielsweise ein Leichtes gewesen, die Bomben auf der Bahnfahrt zu einem Flughafen abzustellen - wenn sie hochgehen, sitzt man schon im Flieger.

Lassen wir das. Die viel interessantere Frage ist doch: was soll die Bundeswehr im Libanon? Die Antwort: Die Bundeswehr soll gar nicht in den Libanon, sondern zum Beispiel nach Syrien. Wie? Ganz einfach: Wenn sich unsere Mannen im Libanon erstmal ihr gemütliches Zeltlager errichtet haben oder vor der Küste auf ihren Schiffen herumschippern, wird plötzlich eine Rakete daherschwirren und sich mitten hineinbohren. Und auf der Rakete wird ganz groß “Made in Iran” oder “launched in Syria” drauf stehen. Wetten?

Anders gesagt: das Ganze ist einfach eine Frage der richtigen Tickets. Ein Ticket braucht man, um die Bundeswehr in den Libanon zu kriegen: die beiden Bombenkoffer. Ein anderes Ticket braucht man, um die Bundeswehr von da nach Syrien zu kriegen, das sowohl Israel als auch die USA endlich dem Erdboden gleich machen wollen. Wenns geht, aber nicht mit eigenen Bodentruppen. Und dieses zweite Ticket wird besagte Rakete sein, allerdings nur einfach. Denn zweifellos werden viele nicht zurückkehren.

Ergänzende Desinformation: http://www.bka.de/fahndung/personen/tatkomplexe/trolley/index.html

quelle: gerhard-wisnewski.de

Kurzzeitgedächtnis - Terrorpanik in Deutschland

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 19th, 2006

Nun ist es also “amtlich”: in Deutschland sollten nach Darstellung der Behörden am 31. Juli in zwei Zügen Bomben explodieren.

“Sie sollten zünden. Tote und Verletzte wären die Folge gewesen. Wir müssen dieses Ereignis sehr ernst nehmen”, so der deutsche Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, der auch diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen ließ und erneut eine Ausweitung der Videoüberwachung der Bevölkerung forderte. “Wir brauchen die Videoüberwachung aber auch in anderen öffentlichen Bereichen, die ebenso gefährdet sind. Das gilt insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr”, so Schäuble.

Warum nun sind die Behörden nun so überzeugt, daß es sich tatsächlich um geplante Anschläge gehandelt habe? Bei genauerer Betrachtung der bisher der Öffentlichkeit mitgeteilten Angaben stellt sich diese Frage um so dringender.

Auf einer Pressekonferenz des Bundeskriminalamts (BKA) legte dessen Leiter Jörg Ziercke Videoaufzeichnungen vom 31. Juli vor, die auf dem Kölner Hauptbahnhof aufgezeichnet worden waren. Darauf sind zwei Männer zu sehen, die “nur Sekunden nacheinander” - wie zweifellos tausende Reisende jeden Tag – auf der Rolltreppe zu den Gleisen 2 und 3 heraufkommen. Beide haben einen Rollkoffer bei sich.

“Anhand der Bewegungen der Verdächtigen kann man davon ausgehen, dass die Koffer etwa 25 bis 30 Kilogramm schwer waren”, so ein Mitarbeiter des BKA.

Diese Aussage allein ist höchst bemerkenswert. Das BKA hat keineswegs die später gefundenen Koffer mit den vorgeblichen Bomben auf dem Videomaterial wiedererkannt, allein das vermeintliche Gewicht reicht demnach schon aus, die Männer mit den “Bomben” in Verbindung zu bringen. Es scheint, daß BKA-Beamte grundsätzlich ohne ihre Frauen verreisen.

Der eine der beiden Männer trägt auf den Aufnahmen noch eine Laptoptasche über der Schulter, der andere einen Rucksack mit einer Isomatte auf dem Rücken. Der Verdacht, daß es sich hier in der Tat einfach nur um Reisende gehandelt haben könnte, ist den Beamten des BKAs offenbar nicht gekommen. Anscheinend halten sie es für wahrscheinlicher, daß es sich um eine neuartige “Kampf-Isomatte” handelte, mitgenommen für den Fall der vorzeitigen Entdeckung. Dies mag aber auch daran liegen, daß beide Männer – wie könnte es anders sein – ein “südländisches Aussehen” mit dunklen Haaren hätten.

Wie schon die vorgeblichen Terroristen der Anschläge vom 11. September 2001 in den USA waren auch hier die vermeintlichen Attentäter wiederum so “freundlich”, eine aussagekräftige Spur zu hinterlassen, wenn sie es auch versäumten, den Bomben jeweils einen Koran beizulegen. So wurden in den Koffern nicht nur ein Zettel mit “libanesischen Telephonnummern” gefunden, sondern auch ein Beutel mit Speisestärke. Dieser sei mittlerweile zu einem Gewürzgroßhändler zurückverfolgt worden, der “vor allem an libanesische Familien im Raum Essen” liefere.

Und ausgerechnet Ende Juli, als Berichte über israelische Kriegsverbrechen im Libanon auch zunehmend die “etablierten” Medien in Deutschland erreichten, entschlossen sich demnach zwei Männer mit Verbindungen in den Libanon, Anschläge in Deutschland zu verüben. “Wir halten es für möglich dass die Täter Signale mit Blick auf den Nahen Osten setzen wollten”, so Ziercke. Das Signal, daß es sich bei Libanesen um Terroristen handelt und die israelische “Selbstverteidigung” dementsprechend legitimiert wäre?

Der – in weiten Teilen offensichtlich berechtige - Glaube der Behörden an das mangelnde Kurzzeitgedächtnis von Medien und Bevölkerung geht aber noch viel weiter.

Die “Bomben” seien “grundsätzlich” zündfähig gewesen, lediglich “handwerkliche Fehler” hätten die Explosion verhindert, so Ziercke. Er vergaß allerdings zu erwähnen, daß es sich hier um äußerst grundlegende “handwerkliche Fehler” gehandelt haben dürfte, da Gas innerhalb einer Gasflasche ohne Kontakt zu Sauerstoff nicht zur Explosion gebracht werden kann – schon gar nicht mittels eines Weckers und einiger Drähte.

Noch bemerkenswerter ist aber Zierckes Behauptung, beide Bomben hätten “um exakt 14:30 Uhr” explodieren sollen. Noch Anfang des Monats berichtete beispielsweise die Westdeutsche Zeitung, daß “der für den Auslösemechanismus notwendige Wecker beim Entschärfen mit einem Wassergewehr völlig zerstört” worden sei. Wie es dem BKA später noch gelungen ist, den geplanten “Zündzeitpunkt” zu bestimmen, bleibt das Geheimnis der Beamten.

Was bleibt also letztlich? Nicht mehr als der Eindruck, daß hier mit in der Bevölkerung geschürter Angst vor Anschlägen weitere Grundrechtseinschränkungen durchgesetzt werden sollen. Wenn dies darüber hinaus einen weiteren Schritt hin zum “Kampf der Kulturen” darstellt, so scheint auch dies kaum unerwünscht.

quelle: freace.de

…Kommt der Verdächtige aus dem Libanon?

Nach „Focus“-Informationen handelt es sich offenbar um einen libanesischen Studenten, der in Kiel lebt und studiert. Der junge Mann sei aufgrund von Hinweisen eines ausländischen Nachrichtendienstes identifiziert worden. Er sei am 31. Juli mit dem Bombenkoffer in den Regionalzug nach Koblenz eingestiegen.

Weiter berichtet „Focus Online“: Der Libanese sei offenbar Mitglied eines islamistischen Netzwerks, das bislang noch nicht enttarnt sei. Die deutschen Sicherheitsbehörden würden befürchten, dass die Festnahme zu Racheaktionen islamistischer Täter führen könnten.

Fakt ist: Nach Einschätzung der Behörden soll sich der Verdacht bestätigt haben, dass es sich bei den mutmaßlichen Tätern von Dortmund und Koblenz nicht um Einzeltäter, sondern um eine Gruppe mit terroristischem Hintergrund handelt.

Generalbundesanwältin Monika Harms will im Lauf des Tages weitere Einzelheiten bekannt geben.

Deutschland im Fadenkreuz des Terrors! Die Nerven liegen blank.

quelle: bild.de

..ungewöhnlich?? Nicht doch.. Selbstmordattentäter haben immer einen Zettel mit den Telefonnummern ihrer Kontaktleute in ihren Sprengstoff-Koffern.. für den Fall einer eventuellen Reklamation bei technischen Problemen!

Ob diese Telefonnummern wohl zu im Libanon lebenden Iranern führen, oder wenigstens Terroristen die von Iran unterstützt werden?

Wir werden es erfahren, so Gott will..

Weitere Ungereimtheiten zum UK-Terrorplot

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 17th, 2006

Der neueste Terroralarm könnte für Bush und Blair zu keiner geeigneteren Zeit kommen, und macht von Anfang an wenig Sinn. Warum sollten Terroristen auch gerade über eines der meistgeschützten Länder Richtung USA aufbrechen ? Warum über Großbritannien, das fast so rücksichtlos mit seinen Antiterrorgesetzen (und damit Sicherheitskontrollen) ist wie die USA ?

Seit Bekanntmachung des Planes und der Festnahme der Beschuldigten kamen weitere Ungereimtheiten ans Tageslich, die ich hier sammeln will.

Zunächst einmal machten sich die britischen Behörden auffällig viele Sorgen darum, dass die Öffentlichkeit die wahre Identität der Opfer und ihren Hintergrund erfährt.
Der Innenminister John Reid und der Justizminister Lord Goldsmith erklärten gemeinsam, die Medien sollten sich bei der Berichterstattung über die Identität der Verhafteten und deren Hintergrund zurückhalten. Explizit benannt wurden die Veröffentlichung von Fotos sowie Spekulationen (sprich Nachforschungen) über die Verbindungen und Aktivitäten der Beschuldigten.

Es ist schon suspekt, wenn auf einmal eine Regierung sich um die Identität der Täter schert. Normalerweise wird das Bild des bärtigen Terroristen genüsslich auf den Zuschauer “eingewirkt”, jeder Kinderschänder wird im Fernsehen auseinandergenommen.

Haben die Verantwortlichen Angst davor, dass die Medien über Verbindungen zu Regierungsgeheimdiensten stolpern ? Oder erkennen, dass auch diese angeblichen Selbstmordattentäter wenig Gründe hatten, ihr Leben aufzugeben ?

Der Verdächtige Tayib Rauf gab sich nun wahrlich nicht so, als wäre er bereit seinem Schöpfer entgegenzutreten. Bevor er festgenommen wurde, stand er im Supermarkt und schäkerte mit den Verkäufern. Er kaufte Kuchen und Brote für die Bäckerei seiner Familie. Der Verkäufer im Supermarkt, in dem Rauf auf einem Überwachungsvideo aufgenommen wurde, sagte über den Kunden: “Er war mehr über das Geschäft seines Vaters besorgt als über irgendetwas anderes auf der Welt.” Sein Vater war gerade im Ausland, deshalb musste Rauf den Laden schmeißen. Der Verkäufer meinte auch, Rauf sei “sehr gebildet”. Nicht gerade der 08/15-Fanatiker oder ?

Großbritanniens Vizepremier John Prescott hat bereits zugegeben, dass einige der Festgenommenen mit keinerlei Anklagen zu rechnen hätten, man also nichts gegen sie in der Hand hat.

Dann geht es um den Zeitpunkt der Festnahmen selbst. Mehrfach berichtet wurde die Tatsache, dass “die Verdächtigen noch keine Flugtickets gekauft hatten. Tatsächlich hatten manche von ihnen noch nicht einmal einen Reisepass“.

Das bedeutet, dass diese Verdächtigen auch nicht die Absicht hatten, in nächster Zeit ein Flugzeug zu besteigen. Die Beantragung und Ausstellung eines Reisepasses dauert allermindestens zwei Wochen, und das sind nur die offiziellen Angaben.
Der Plan wurde also keineswegs “gerade noch vereitelt”, wie es tags darauf jede schlechtere Zeitung nachplapperte. Es waren noch mindestens einige Wochen Zeit, und die britischen Kollegen wussten das. Sie wollten mit den Festnahmen noch warten, bis sie mehr Informationen hätten. Aber die Amerikaner drängten sie zum Handeln.

Dass es für die Amerikaner, also sprich für die Bushregierung und allgemein die republikanische Parte, keinen besseren Zeitpunkt für Terrorwarnungen hätte geben können, das ist sogar zu den Politkommentatoren von CNN durchgedrungen. Man lese den Artikel “Können die Republikaner schon wieder das Thema Terror benutzen, um (die Kongresswahlen im November) zu gewinnen?“.

Und in Großbritannien sagten viele Menschen einem Reporter des Guardian, dass sie den Terroralarm als eine Ablenkung von all den schlechten Nachrichten (schlecht für Bush und Blair versteht sich) halten.

Zu guter Letzt noch eine Bemerkung zu dem auf die Warnungen folgenden hysterischen Umgang mit Flüssigkeiten an Flughäfen.
Das Problem war ja, dass angeblich gewisse Flüssigkeiten miteinander vermischt werden sollten, in einem großen Gefäß wie der Flughafentoilette, um damit zur Explosion gebracht zu werden.
Die verschreckten Behörden tun also Folgendes: Sie nehmen jedem Passagier sein Getränk weg und vermischen es mit den zahllosen anderen Getränken in einem großen Gefäß wie einem Mülleimer.

Hätte es also an jenem Tag tatsächlich gefährliche Mixturen an Flughäfen gegeben (und damit einen Grund dafür, dass Mütter die Babymilch ihrer Kinder trinken mussten), dann wären an diesem Tag einige Mülleimer explodiert und Personen verletzt worden.

Diese unsinnige Reaktion ist aber nur ein Beispiel von vielen, wie dem Bürger der Aufenthalt auf dem Flughafen zur Hölle gemacht wird.
In Amerika schätzen Sicherheitsbeamte die Passagiere darauf ein, ob sie vielleicht ein Terrorist sein könnten. Stolz erzählen die Fummler vom Dienst, dass sie nur auf unterbewusste Muskelbewegungen der Passagiere achten, die anscheinend von Nervosität zeugen.
Was bedeuten würde, dass all die Leute mit Flugangst oder der Angst vor einem platzenden Termin wegen dem verspäteten Flugzeug besser keine hastigen Bewegungen machen sollten.

quelle: politblog.net

Heute schon gelacht?

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 16th, 2006

Flugzeug umgeleitet
Zwischenfall an Bord eines Transatlantikfluges

Ein Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges hat die Sicherheitskräfte in den USA in Alarm versetzt. Ein Flugzeug ist auf dem Weg von London nach Washington wegen eines Zwischenfalls an Bord nach Boston umgeleitet worden. Wie ein Mitarbeiter der US-Verkehrsbehörde TSA mitteilte, wurde die Maschine von Kampfflugzeugen nach Boston eskortiert und landete ohne Zwischenfall.

Eine aufgebrachte Passagierin habe einen Schraubenzieher, Streichhölzer und Vaseline (?) hervorgezogen, sagte ein Flughafensprecher in Boston. Die Frau habe auch ein Schriftstück bei sich geführt, in dem auf das Terrornetzwerk Al Kaida (!) Bezug genommen wurde. Das Flugzeug mit 182 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder wurde evakuiert.

quelle: tagesschau.de

McGyver lässt grüssen.. ;-D

“Steinmeier hat eine Chance verschenkt”

Posted in Uncategorized by antistaat on the August 16th, 2006

Frank Walter Steinmeier ist sauer. Der Bundesaußenminister, dem sonst kaum eine öffentliche Gemütsregung unterläuft, hat die geplante Weiterreise vom jordanischen Amman ins syrische Damaskus in aller letzter Minute abgesagt - mit einer Begründung, die von echter Verärgerung zeugt. Anlass ist eine Rede des syrischen Präsidenten Assad, in der er Israel als “Feind” bezeichnet. Diese Rede sei ein negativer Beitrag, so Deutschlands Chefdiplomat, der den Herausforderungen und Chancen im Nahen Osten in keiner Weise gerecht werde. Starker Tobak für einen, der sonst fast gar nichts sagt.

Hisbollah-Freundschaft für Syrien Mittel zum Zweck

Zu verstehen ist die überschäumende Empörung allerdings nicht recht. Was hatte Steinmeier denn erwartet am Tag nach Inkrafttreten der Feuerpause im Libanon? Dass sie angesichts des ungleichen Kräfteverhältnisses zwischen Israel und Hisbollah von der Schiiten-Miliz als Triumph gefeiert würde, war keine Überraschung. Dass ihre Verbündeten Iran und Syrien kräftig mitfeiern, auch nicht. Gelegenheiten dieser Art sind für die angeblichen “Schurkenstaaten” viel zu selten, um sie ungenutzt verstreichen zu lassen. Doch Syriens Diktator Baschar al Assad ist kein Dummkopf, die unverhohlene Sieger-Rhetorik kein Ausdruck unbeherrschter Gefühlsduselei. Seine demonstrative Freundschaft zu den Gotteskriegern der Hisbollah ist für den säkularen Präsidenten Mittel zum Zweck. Zum einen Zweck: Das Land, das ihm Israel vor fast 40 Jahren geraubt hat, zurück zu bekommen.

In der Rede, die den deutschen Außenminister zur Absage seines Besuches bewogen hat, finden sich zwei kurze, aber entscheidende Sätze. Der erste lautet: “Israel ist unser Feind und will keinen Frieden.” Der zweite: “Friede würde bedeuten, dass Israel die besetzten Gebiete zurückgibt.” Jeder weiß, dass es dabei ursächlich um den Golan geht, und tatsächlich um viel mehr: um verletzte Würde, gekränkten Stolz, um den in Wahrheit gescheiterten “arabischen Widerstand” und das Kernproblem der ganzen Misere: die Vertreibung der Palästinenser.

Jeder weiß das, auch wenn manch einer in Berlin übersehen haben mag, wie abgrundtief diese Verletzungen sitzen. Mal eben im Interesse der, wie Steinmeier sagt, “gegenwärtigen Herausforderungen und Chancen”, ein Pflaster namens UN-Resolution 1701 auf die Wunde pappen, das kann nicht klappen.

Syrien braucht Ruhe an den Grenzen

Bis hierhin ist dem Außenminister womöglich bloß Naivität vorzuwerfen. Dann aber verlangt er von Damaskus ein Bekenntnis zur Beilegung von Differenzen durch “friedliche Mittel”. Erlaubt sei der Hinweis, dass sich Syrien seit Jahrzehnten an den Waffenstillstand auf dem Golan hält, dass es auch in den vergangenen Wochen stillgehalten hat, als Israel Ziele direkt an der syrischen Grenze attackierte. Nicht Damaskus war der Aggressor, auch wenn es Waffen an die Hisbollah geliefert und seine offene Feindschaft gegenüber Israel pflegt. Aber erklärtermaßen nicht auf ewig, sondern bis zu dem Tag, an dem Israel Verhandlungen anbietet.

Das syrische Regime will Stabilität im Innern, dazu braucht es Ruhe an den Grenzen. Es sucht nach Auswegen aus seiner politischen Isolation, die die wirtschaftliche Misere des Landes befördert. Syrien hat Einfluss in der arabischen Welt, vor allem im Libanon und auf die Hisbollah. Frank-Walter Steinmeier aber hat die Chance, diesen Einfluss nutzbar zu machen, leider verschenkt.

quelle: tagesschau.de

“Steinmeier hat eine Chance verschenkt”

Posted in Terror/Krieg, Politik by zweitrangig on the August 16th, 2006

Frank Walter Steinmeier ist sauer. Der Bundesaußenminister, dem sonst kaum eine öffentliche Gemütsregung unterläuft, hat die geplante Weiterreise vom jordanischen Amman ins syrische Damaskus in aller letzter Minute abgesagt - mit einer Begründung, die von echter Verärgerung zeugt. Anlass ist eine Rede des syrischen Präsidenten Assad, in der er Israel als “Feind” bezeichnet. Diese Rede sei ein negativer Beitrag, so Deutschlands Chefdiplomat, der den Herausforderungen und Chancen im Nahen Osten in keiner Weise gerecht werde. Starker Tobak für einen, der sonst fast gar nichts sagt.

Hisbollah-Freundschaft für Syrien Mittel zum Zweck

Zu verstehen ist die überschäumende Empörung allerdings nicht recht. Was hatte Steinmeier denn erwartet am Tag nach Inkrafttreten der Feuerpause im Libanon? Dass sie angesichts des ungleichen Kräfteverhältnisses zwischen Israel und Hisbollah von der Schiiten-Miliz als Triumph gefeiert würde, war keine Überraschung. Dass ihre Verbündeten Iran und Syrien kräftig mitfeiern, auch nicht. Gelegenheiten dieser Art sind für die angeblichen “Schurkenstaaten” viel zu selten, um sie ungenutzt verstreichen zu lassen. Doch Syriens Diktator Baschar al Assad ist kein Dummkopf, die unverhohlene Sieger-Rhetorik kein Ausdruck unbeherrschter Gefühlsduselei. Seine demonstrative Freundschaft zu den Gotteskriegern der Hisbollah ist für den säkularen Präsidenten Mittel zum Zweck. Zum einen Zweck: Das Land, das ihm Israel vor fast 40 Jahren geraubt hat, zurück zu bekommen.

In der Rede, die den deutschen Außenminister zur Absage seines Besuches bewogen hat, finden sich zwei kurze, aber entscheidende Sätze. Der erste lautet: “Israel ist unser Feind und will keinen Frieden.” Der zweite: “Friede würde bedeuten, dass Israel die besetzten Gebiete zurückgibt.” Jeder weiß, dass es dabei ursächlich um den Golan geht, und tatsächlich um viel mehr: um verletzte Würde, gekränkten Stolz, um den in Wahrheit gescheiterten “arabischen Widerstand” und das Kernproblem der ganzen Misere: die Vertreibung der Palästinenser.

Jeder weiß das, auch wenn manch einer in Berlin übersehen haben mag, wie abgrundtief diese Verletzungen sitzen. Mal eben im Interesse der, wie Steinmeier sagt, “gegenwärtigen Herausforderungen und Chancen”, ein Pflaster namens UN-Resolution 1701 auf die Wunde pappen, das kann nicht klappen.

Syrien braucht Ruhe an den Grenzen

Bis hierhin ist dem Außenminister womöglich bloß Naivität vorzuwerfen. Dann aber verlangt er von Damaskus ein Bekenntnis zur Beilegung von Differenzen durch “friedliche Mittel”. Erlaubt sei der Hinweis, dass sich Syrien seit Jahrzehnten an den Waffenstillstand auf dem Golan hält, dass es auch in den vergangenen Wochen stillgehalten hat, als Israel Ziele direkt an der syrischen Grenze attackierte. Nicht Damaskus war der Aggressor, auch wenn es Waffen an die Hisbollah geliefert und seine offene Feindschaft gegenüber Israel pflegt. Aber erklärtermaßen nicht auf ewig, sondern bis zu dem Tag, an dem Israel Verhandlungen anbietet.

Das syrische Regime will Stabilität im Innern, dazu braucht es Ruhe an den Grenzen. Es sucht nach Auswegen aus seiner politischen Isolation, die die wirtschaftliche Misere des Landes befördert. Syrien hat Einfluss in der arabischen Welt, vor allem im Libanon und auf die Hisbollah. Frank-Walter Steinmeier aber hat die Chance, diesen Einfluss nutzbar zu machen, leider verschenkt.

quelle: tagesschau.de

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