US-Regierung soll Berichte über Klimawandel manipuliert haben

Posted in Umwelt/Gesundheit, Skandale, Wissenschaft/Technik, Politik by antistaat on the January 31st, 2007

Amerikanische Wissenschaftler erheben schwere Vorwürfe gegen die US-Regierung. Sie seien bedrängt worden, aus Berichten Begriffe wie “Klimawandel” oder “Erderwärmung” zu entfernen.

Washington - Es gebe “neue Beweise für die Unterdrückung und Manipulation von Klima-Wissenschaftlern”, erklärten zwei Interessengruppen. Die Organisationen Union of Concerned Scientists und das Government Accountability Project legten einem Kongressausschuss heute einen entsprechenden Bericht vor.

Die Regierung habe versucht, die Bedrohungen durch die globale Erwärmung herunterzuspielen und Wissenschaftler systematisch unter Druck gesetzt. Betroffen seien sieben Bundesbehörden. Fast die Hälfte von über 300 befragten Experten, die für verschiedene Behörden der Regierung gearbeitet haben, berichteten demnach über Manipulationsversuche in den vergangenen fünf Jahren.

Sie seien gedrängt worden, Begriffe wie “Klimawandel” oder “Erderwärmung” aus ihren Texten zu entfernen, betonte ein Sprecher der Organisationen bei einer Anhörung im Kongress. Kontakte zu den Medien seien streng reglementiert worden.

Der Kongressausschuss hat für die Anhörung mehr als drei Dutzend Dokumente zu den Klimaprogrammen des Weißen Hauses und der US-Umweltschutzbehörde angefordert. Als Zeuge aussagen sollte unter anderem ein Mitarbeiter der Raumfahrtbehörde Nasa. Erwartet wurde auch ein ehemaliger ranghoher Mitarbeiter des Büros, das die Klimaprogramme der Regierung koordiniert. Rick Piltz hatte seine Stelle im Jahr 2005 gekündigt, weil nach seiner Darstellung die Unterlagen von Wissenschaftlern zu Klima-Themen von Beamten redigiert wurden, um ihren Inhalt abzuschwächen.

Quelle: Spiegel.de

Forscher sagen für Sydney Klima-Katastrophe voraus

Posted in Umwelt/Gesundheit, Wissenschaft/Technik by antistaat on the January 31st, 2007

Klimaforscher haben ein katastrophales Szenario für Sydney berechnet: Die Durchschnittstemperatur in der australischen Metropole steigt bis 2070 um fünf Grad, Buschfeuer verwüsten das Umland, Riesenwellen tragen die Strände ab.

Sydney - Die Prognosen für den Rest der Welt klingen derzeit dramatisch genug, für Sydney aber muten sie geradezu apokalyptisch an. Neue Klimaberechnungen prophezeien der australischen Metropole einen deutlichen Anstieg der Zahl der Hitzetoten, verheerende Buschfeuer und Riesenwellen, die Strände abtragen und Häuser zerstören.

Der heute veröffentlichten Regierungsstudie zufolge wird die Durchschnittstemperatur in der Stadt bis 2030 um 1,6 Grad und bis 2070 um 4,8 Grad Celsius steigen - von derzeit 26 auf dann 31 Grad. Im Sommer, in dem derzeit oft mehr als 35 Grad erreicht werden, könne es bis zu sieben Grad heißer werden. Sollten die Bewohner ihren Wasserverbrauch in den nächsten 20 Jahren nicht halbieren, könnte Sydney nicht mehr zu versorgen sein.

Die Zahl der Hitzetoten unter Sydneys vier Millionen Einwohnern werde von zuletzt 176 pro Jahr auf über 1300 im Jahr 2050 steigen, heißt es in dem zwölfseitigen Bericht. Ohnehin bereits gefährdete Pflanzen und Tieren im Umland könnten aussterben; in neun von zehn Jahren werde Trockenheit herrschen - bisher gibt es im Schnitt alle drei Jahre eine Dürre.

Zugleich werden der Studie zufolge die mittleren Niederschlagsmengen bis 2070 um 40 Prozent fallen und der Meeresspiegel um 20 Zentimeter steigen. Die Folgen: Gewaltige Wellen von mehr als 20 Metern Höhe werden über die Küsten des Bundesstaats New South Wales hereinbrechen, die Strände abtragen und Luxusvillen am Strand zerstören. Die Erwärmung bringe zudem mehr Stürme mit sich, die unter anderem die alljährlich auftretenden Buschfeuer kräftig anfachen und stärker als bisher in die Vorstädte treiben würden…

..weiterlesen: spiegel.de

USA vs. Irans Atombombe: Krieg oder Sanktionen

Posted in Iran-Krieg, Terror/Krieg by antistaat on the January 30th, 2007

Quelle: de.rian.ru

Die Verstärkung der militärischen US-Präsenz am Golf soll Teheran in die Schranken weisen. Doch laut Experten gibt es bereits einen „minutiösen Plan“ für den baldigen US-Schlag gegen den Iran.

*

MOSKAU, 29. Januar (Pjotr Gontscharow, RIA Novosti). Der Iran müsse begreifen, dass die USA ihre Interessen im Nahen Osten verteidigen werden. Im Interesse der anderen Länder würden die USA auf eine Stabilität in der Region und auf reibungslose Öl- und Gaslieferungen hinarbeiten. So kommentierte US-Vizeaußenamtschef Nicholas Burns den Beschluss von Präsident George W. Bush, zwei Flugzeugträger statt bisher einem im Persischen Golf zu stationieren.

Iran werde im Nahen Osten niemals eine dominante Rolle spielen, hieß es.

Frankreichs Außenminister Philippe Douste-Blazy erklärte dieser Tage im französischen Fernsehen: Indem die internationale Völkergemeinschaft vom Iran fordert, auf die gefährlichen Aktivitäten im Atombereich zu verzichten, vertrete sie eine „Politik der Sanktionen“ und nicht eine „Politik des Krieges“. Die Situation um den Iran entwickelte sich in den vergangenen Tagen allerdings eher nach der letzteren Variante.

Auf dem Weg in den Persischen Golf befindet sich bereits eine vor kurzem dafür eigens gebildete neue Flugzeugträger-Gruppe: der atomgetriebene Flugzeugträger „John C. Stennis“ mit einer mehr als 3 000 Mann starken Mannschaft und 80 Flugzeugen sowie acht Begleitschiffe und vier Atom-U-Boote. Eine ähnliche Gruppe mit dem Flugzeugträger „Dwight D. Eisenhower“ ist dort bereits präsent.

Darüber hinaus wird das supermoderne Raketenabwehrsystem „Patriot“ in der Region aufgestellt.

Damit antwortete Washington endlich au die seit geraumer Zeit aktuelle Frage: Wie wollen die Amerikaner Teheran in die Enge treiben?

Diese Frage ist insofern von großer Aktualität, weil Iran nach wie vor keine Anstalten macht, auf sein Nuklearprogramm verzichten zu wollen. Mehrmals wurde in Teheran angekündigt, im Frühjahr dieses Jahres (am 21. März) ein Urananreicherungswerk mit 3 000 Zentrifugen in Betrieb zu nehmen, wonach man von einem industriellen Anreicherungspotential würde sprechen können. Dies bedeutet jedoch den direkten Weg zum Bau einer Atombombe - vorausgesetzt, es gebe einen politischen Willen dazu, wie man das in Washington gerne betont.

In dem Fall würde Washington vor einem Dilemma stehen: Eine iranische Atombombe tolerieren oder sich zu einer Militäroperation entschließen. In solchen Fällen, meint der russische Experte Alexej Arbatow, wählen die USA üblicherweise zwischen dem „kleineren“ und dem „größeren Übel“. Als ein „größeres Übel“ gilt für sie die iranische Atombombe. Und sollten die USA direkte Kontakte mit Teheran verweigern, ist ihre Entscheidung zu Gunsten des „kleineren Übels“ vorausbestimmt

Dazu bereiten die USA eben entsprechende Positionen vor.

Bezeichnenderweise hat das Golf-Forschungszentrum in Dubai, wo Burns die jüngste Entscheidung seines Präsidenten kommentierte, einen speziellen Bericht dazu herausgegeben. Darin wird betont: Die nuklearen Ambitionen Irans würden unweigerlich zu einer regionalen Konfrontation führen. Teheran müsse begreifen, dass der Kooperationsrat der Golfländer einen amerikanischen Schlag gegen den Iran unterstützen würde, sollte der Iran tatsächlich in Besitz von Atomwaffen kommen.

Das Zentrum in Dubai ist eine Art Verteidigungszentrale der Vereinigung der ölreichen Golfstaaten: dazu gehören Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Kuwait, der Oman und Katar. Hinzu gesellen sich auch Jordanien und Ägypten, die Bushs neue Nahost-Strategie begrüßt haben. Insofern haben sich die USA eine Unterstützung in der Region bereits gesichert.

Internationale Medien behaupten inzwischen, es gebe bereits einen minutiösen Plan für den eventuellen US-Schlag gegen den Iran, der mit großer Sicherheit noch bis Ende April dieses Jahres kommen solle.

Pentagon-Chef Robert Gates behauptet allerdings etwas Anderes - er prophezeit keinen Krieg. Er plädiert für Verhandlungen. Zugleich räumt er aber ein, dass Washington kaum etwas bei direkten Verhandlungen mit Teheran erreichen würde, sollte es nicht einsehen, dass die USA trotz ihrer Probleme im Irak „ein gefährlicher Gegner“ seien. Insofern gehe es momentan nicht um einen Krieg. Die neue Flugzeugträger-Gruppe sei daher eher als ein effizienter Hebel des politischen Drucks auf Iran zu betrachten. Wird aber Gates’ Hebel tatsächlich die Wirkung auf den Iran haben wie es sich Washington vorstellt?

Bis zu 75% billigere Arbeitskräfte…!?

Posted in Kurioses/Phänomene by zweitrangig on the January 30th, 2007

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Gefunden auf jatv.de

Hinter den Börsenindizes versteckt sich die Wirklichkeit einer US-Wirtschaft, die sich in Rezession befindet

Posted in Hinter den Kulissen, Wirtschaft by antistaat on the January 29th, 2007

- Was sich hinter den offiziellen Nachrichten verbirgt / 29. Januar 2007
(Quelle: leap2020.eu)

Den GEAB-Lesern geben wir jeden Monat die Möglichkeit, sich über die Wahrheit, die sich hinter den veröffentlichten Nachrichten verbirgt, zu informieren und die entscheidenden Tendenzen des kommenden Monats, insbs. im Wirtschaft - und Finanzensektor zu erkennen. Diesmal und ausnahmesweise wird LEAP/E2020 jedoch seinen Service allen Besucher seiner Webseite offerieren, um damit einer möglichst großen Zahl an Leser zu ermöglichen zu erkennen, was tatsächlich hinter den Meldungen steckt, die uns die großen Medien tagtäglich servieren.

Halten wir uns also einmal vor Augen, dass die “Technologiewerte” nach den Analysen der Finanzpresse und der US-Geschäftsbanken die treibenden Marktkräfte 2007 darstellen sollen; nun wollen wir mit dieser Aussage die Realität vergleichen, indem wir uns die in der letzten Woche veröffentlichten Geschäftsergebnisse der großen amerikanischen Konzerne, die Berichterstattung und die Marktreaktion darauf einmal genauer anschauen:

1. Yahoo verzeichnet eine spektakulären Gewinneinbruch (61% weniger als im vorigen Berichtszeitraum - Yahoo Finance), aber da die Cheerleaders der Finanzpresse diese Nachricht anreichern mit der Aussage “Morgen sieht wegen des on-line-Verkaufs von Werbefläche dank des Systems mit dem Namen Panama alles besser aus” kann der Aktienkurs Zuwächse verzeichnen. Mit anderen Worten, Yahoo verdient deutlich weniger Geld, aber sein Aktienkurs steigt, nur weil die Finanzpresse (und dazu zählt Yahoo Finance) und besonders fähige “Finanzberater” eine unbestimmte Hoffnung nähren.

2. AMD und Intel, die beiden tragenden Pfeiler der neuen Technologien (denn sie produzieren das Herzstück aller Rechensysteme, nämlich die elektronischen Chips) verzeichnen Verluste bzw. eine starke Verschlechterung ihrer Ertragslage, da ein nachhaltiger Preiskampf entflammt ist. Aber Analystenaussagen, nach denen “Morgen alles besser sein wird” reichen aus, damit die Aktien steigen. Aber eigentlich sollten die Investoren die Krise, in der diese beiden Unternehmen stecken, zum Anlass nehmen sich darüber Gedanken zu machen, ob der Technologiesektor wegen der immer härter werdenden globalen Konkurrenz nicht vielleicht auf wackeligen Füßen steht.

3. Die Erträge von Microsoft gehen um 28% zurück (Market Watch Dow Jones), weil sein neues Betriebssystem Vista später als vorhergesehen auf den Markt kommen wird, aber es verspricht - und dieses Versprechen wird unisono von den Analysten hinausposaunt -, dass die Marktreife nur eine Frage der Zeit sei; dabei gibt es für ein neues Betriebssystem keine gesteigerte Nachfrage von Seiten der Nutzer des Systems YP (die wir fast alle ja sind), und sein Mehrwert wird von so seriösen Fachleuten wie von CNET als quasi null eingestuft. Aber aufgrund der ja so positiven Analysen steigt der Aktienkurs von Microsoft.

4. Motorola verzeichnet einen Ertragsrückgang um 48% für das vierte Quartal 2006 (und von 20% für das ganze Jahr) (La Tribune), aber die schlichte Ankündigung - wiederum dankbar von der Presse und Analysten aufgegriffen und verbreitet -, dass das Unternehmen 3.500 Stellen im Jahr 2007 abbauen werde, führt zu einem steigenden Aktienkurs. Es ist hierbei interessant festzuhalten, dass, wie auch bei Microsoft mit seiner XBox, Motorola zwar seinen Umsatz steigern konnte; aber offensichtlich zwingen die abnehmende Kaufkraft der US-Verbraucher und die sich verschärfende europäische und asiatische Konkurrenz das Unternehmen, seine Produkte mit Verlust zu verkaufen. Damit erweist sich auch hier: die Achillesferse der US-Wirtschaft sind die Zahlungsunfähigkeit der US-Verbraucher (GEAB N°9) und die Globalisierung. Das mag die herrschende veröffentlichte Meinung so anders sehen wie sie will; eine noch so große Zahl an Zeitungsartikeln und Pressemittteilungen vermag nicht die Wirklichkeit zu ändern.

5. Caterpillar kann nur dank seiner Umsätze im Ausland noch gute Bilanzzahlen vorlegen, denn in den USA ist Umsatz wegen der Krise am Immobilienmarkt eingebrochen, aber die Analysten interpretieren die Zahlen von Caterpillar als ein gutes Vorzeichen für die US-Wirtschaft … mit der Begründung, dass gute Caterpillarzahlen traditionnel Rückschlüsse auf eine gute US-Wirtschaftlsage zulassen. Jedoch weisen diese Zahlen, genauso wie die Verlautbarungen des Unternehmenvorstands, gerade auf das Gegenteil hin; denn nach ihnen werden auch im Jahr 2007 gute Erträge erzielt werden “trotz eines erheblichen Rückgangs von zwei Schlüsselbereichen in Nordamerika, nämlich der Nachfrage nach Baumaschinen für Hoch - und Tiefbau, sowie einer voraussichtlichen Reduzierung der Lagerhaltung der Konzessionäre” (Boston Business Globe). Das sind natürlich gute Gründe für einen Anstieg des Aktienkurs, wie er in der letzten Woche verzeichnet werden konnte.

6. Während Ford die größten Verluste in seiner 103-jährigen Geschichte bekannt geben muss (MSNBC), nämlich beinahe 13 Milliarden US-Dollar, verzögert General Motors aus unerfindlichen Gründen die Veröffentlichung seines Geschäftsberichts um eine noch nicht genau bestimmte Zeit (CNN Money). Hierzu sei angemerkt, dass vor kurzem zwei große US-Unternehmen genauso vorgegangen waren, nämlich KB Home (Market Watch Dow Jones) und Fanny May (GEAB N°11), um dann mit einigen Monaten Verspätung Riesenverluste bekannt zu geben. Aber die Aktienkurse von Ford und GM kletterten letzte Woche dennoch, denn die Finanzpresse und die Geschäftspresse ließen verlauten “Morgen sieht es besser aus”.

Wir können hier nicht über alle Unternehmen und Kurse schreiben, denn die Liste wäre zu lang. Jedoch gibt es eine einfache Erklärung für die von der Finanzpresse und den Geschäftsbanken betriebenen Falschinformationen: die großen Geschäftsbanken in den USA sind selber unentwirrbar in die Spekulationswelle der letzten Jahre verstrickt, deren Hauptvektoren die Hedgefonds und die Finanzierungsmethoden der US-Immobilienblase sind. Wegen der nun einsetzenden US-Rezession bleibt ihnen, um einen Absturz zu vermeiden, nur, Zeit zu schinden, während sie sich auf anderen Bereichen positionieren, indem sie den Aktieninvestoren und einachen Sparern vorgaukeln, mit der US-Wirtschaft sehe es weiter rosig aus. Wenn die Rezession sich wegen des Platzens der Kreditblase zu einer Depression vertiefen wird, werden die großen Banken und Investoren schon den Markt verlassen haben. Und die anderen haben halt Pech gehabt!

Zur Klarstellung: “Unser Blick hinter die veröffentlichten Nachrichten” sowie die anderen Veröffentlichung von LEAP/E2020 sind nicht für die geschrieben, die um jeden Preis ihre rosarote Brille auf der Nase behalten wollen! Wenn eine Krise droht, ist Weitsicht die einzige Hoffnung, sich vor Schaden zu bewahren.

Propaganda und andere (meinungs- beeinflussende) Kleinigkeiten…

Posted in Iran-Krieg, Medien/Manipulation, Terror/Krieg by zweitrangig on the January 26th, 2007

..soso,

Nordkorea unterstützt angeblich das iranische Atomprogramm.

Der britische Daily Telegraph behauptet unter Berufung auf einen „europäischen Verteidigungsexperten”, Pjöngjang stelle Teheran alle Unterlagen über seinen Atomtest vom vergangenen Oktober zur Verfügung. Alles deute darauf hin, dass die Iraner hart an der Vorbereitung eines eigenen unterirdischen Atomtests arbeiteten. Telegraph 24/01/2007: Korea helping Iran with nuclear testing ] (Quelle: chefarztfrau)

Der Stern schreibt:

US-Soldaten sollen Iraner töten

Die US-Regierung will mit aller Härte den iranischen Einfluss im Irak zurückdrängen. Die amerikanischen Truppen haben die Erlaubnis, iranische Agenten gefangen zu nehmen und sogar zu töten.

US-Präsident George W. Bush hat einem Zeitungsbericht zufolge die amerikanischen Truppen im Irak zur Tötung oder Gefangennahme iranischer Agenten ermächtigt. Mit dieser im Herbst erteilten Vollmacht solle der Einfluss der Regierung in Teheran auf die gesamte Region beschränkt werden, berichtete die “Washington Post” unter Berufung auf Regierungskreise. Zudem solle der Iran zur Aufgabe seines Atomprogramms gedrängt werden, das nach US-Auffassung der Entwicklung von Atomwaffen gilt.

US-Soldaten hätten bereits Dutzende Iraner für mehrere Tage in Gewahrsam genommen…

RIA Novosty, die “Russische Agentur für internationale Informationen” meldet:

USA prüfen russische Raketenlieferung an Iran und erwägen Reaktion

..Die Regierung von Präsident George W. Bush müsse gemäß Gesetzgebung die russischen Raketenlieferungen an Iran prüfen und bewerten, teilte der US-Außenamtssprecher Sean McCormack mit…
..McCormack sagte, dass die amerikanische Seite die Frage stellte, ob der Zeitpunkt für diesen Verkauf unter Berücksichtigung der Umstände richtig gewählt worden sei.

„Wir warfen diese Frage vor der russischen Seite auf. Aber sie beschloss, dieses Geschäft abzuwickeln“, betonte der Vertreter des US-Außenministeriums.

In seiner Erklärung nannte er jedoch nicht die Gesetze, um die es geht. In allen Fällen der Waffenlieferung an Iran durch ein anderes Land ist die US-Administration jedoch verpflichtet, zu überprüfen, ob das Geschäft den zwei amerikanischen Gesetzen über die Nichtweiterverbreitung für Iran und über dessen Sanktionen entspricht.

Diese Gesetze fordern vom Weißen Haus, einseitige Wirtschaftssanktionen gegen jene Organisationen, Firmen und Länder zu verhängen, die mit ihren Lieferungen zur Stärkung des iranischen Verteidigungspotentials in jenem Bereich beitragen, der Massenvernichtungswaffen - Kern-, Chemie oder bakteriologische Waffen, darunter Träger von Massenvernichtungswaffen sowie verbesserte konventionelle Rüstungen, - betrifft.

Die US-Army trainiert in der Zwischenzeit schonmal weiterhin fleissig, ein Stück weiter südlich in Ostafrika,und ist somit gleichzeitig bemüht im “kalten” Öl-Krieg gegen China die örtlichen Interessen zu sichern. Natürlich geht es auch hier offiziell nur um den glorreichen amerikanischen “Kampf gegen den weltweiten Terrorismus”:

USA bestätigen Luftangriff in Somalia

Die US-Luftwaffe hat zum zweiten Mal in diesem Monat einen Angriff auf mutmaßliche Stützpunkte des Terrornetzwerks Al Kaida in Somalia geflogen. Der Angriff habe nicht der Führungsebene des Terrornetzwerks in Ostafrika, sondern weniger bekannten Aktivisten mit Verbindungen zu Al Kaida gegolten, sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums in Washington…

Und zuletzt:

Großbritannien: Warnung vor Bio-Terror

Während der britische Geheimdienst Laboratorien zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen auffordert, droht El Kaida Amerika mit einem Anschlag von noch “nie zuvor gesehener Größe”.. (Quelle: kurier.at)

..aha, na denn..

Die Schlinge um den “Hals” des Iran zieht sich wohl auch durch die Aufstockung der NATO-Truppen in Afghanistan scheinbar enger. Selbstredend geht es bloss darum “Schulen, Straßen und demokratische Institutionen aufzubauen”, sagte Nato-Generalsekretär De Hoop Scheffer. “Aber es geht auch um Militäroperationen…” (iswahr?)

Und eben deswegen müssen auch die Deutschen “Aufklärungs-Tornados” (vergleichbar mit den “Aufklärungs-Panzern” etc., der USA?) schicken, und versprechen, sich nicht mehr allzulange vor einer Ausweitung ihres Einsatzes in den immer wieder gerne erwähnten unsichereren Süden des Landes zu drücken.

Aber..

..wen interessiert’s? ;-)

Aufsteigender (Kriegs)Nebel?

Posted in Iran-Krieg, Terror/Krieg by antistaat on the January 25th, 2007

…Die schon seit einiger Zeit von US-Seite geschehenden Drohungen und Sticheleien, beispielsweise mit der Gefangennahme von iranischen Gesandten im Irak, werden nun mit einer Meldung im konservativen britischen Telegraph noch eine Stufe höher geschraubt.

Die Zeitung berichtet, ein hoher europäischer Verteidigungsangehöriger, was immer das genauer sein soll, habe ihr gesagt, dass Nordkorea dem Iran dabei helfen wolle, einen Atomwaffentest durchzuführen. Nordkorea hatte im Oktober letzten Jahres einen solchen Test gemacht und nun ein Team von iranischen Wissenschaftlern eingeladen, die Ergebnisse zu untersuchen. Iran plane womöglich im Herbst einen eigenen unterirdischen Atomwaffentest. Der Informant erklärte, man sei jetzt beunruhigt, dass die nordkoreanisch-iranische Kooperation die Entwicklung von iranischen Atombomben beschleunigen werde.

Angeblich habe es in letzter Zeit eine erhöhte Reiseaktivität zwischen Angehörigen beider Länder gegeben, und man habe auch eine erhöhte Aktivität an den iranischen Atomanlagen festgestellt. Ob das eine wahre Meldung oder ein erneutes Spiel mit aufgebauschten Informationen wie schon vor dem Irak-Krieg lässt sich nicht eruieren. Während die US-Regierung und die israelische Regierung aus strategischen Gründen davon ausgehen, dass der Iran ein Atomwaffenprogramm verfolgt und vielleicht schon bald erste Atombomben besitzen könne, um Druck auf den Iran und die Weltöffentlichkeit auszuüben, ist man selbst bei den Geheimdiensten nicht wirklich vom suggerierten Ernst der Lage überzeugt (CIA: Keine Hinweise auf iranisches Atomwaffenprogramm). Ähnlich vage sind die immer wiederholten Behauptungen, der Iran liefere Waffen in den Irak und habe Agenten ins Land geschleust…

Weiterlesen… (heise.de/tp)

US-Militär stellt Mikrowellen-Kanone vor

Posted in Skandale, Wissenschaft/Technik, Terror/Krieg by antistaat on the January 25th, 2007

Das US-Militär macht Ernst mit seinen Plänen zum Einsatz von Energiewaffen. Eine Mikrowellen-Kanone, die bei Menschen unerträgliche Schmerzen verursacht, soll künftig in Krisengebieten - etwa im Irak - Demonstranten und potentielle Angreifer in Schach halten.

Eigentlich müsste der “Sheriff” schon längst im Irak für Ruhe und Ordnung sorgen, wären die Pläne des US-Militärs wahr geworden. Ihnen zufolge sollte das “Active Denial System” - auch “Projekt Sheriff” genannt - im Juli 2005 an die Truppen im umkämpften Zweistromland ausgeliefert werden. Doch erst jetzt hat das US-Militär erstmals eine funktionsfähige Version der Waffe vorgestellt, die nun spätestens 2010 zum Einsatz kommen soll.

Hinter dem harmlos klingenden Namen “Active Denial System” (ADS) verbirgt sich ein Waffensystem, das über eine flache Antenne gebündelte Mikrowellen aussendet. Menschen, die von den Strahlen getroffen werden, sollen brennende Schmerzen erleiden - als stünden sie in Flammen.

Zwei Soldaten und zehn Reporter durften das jetzt am eigenen Leib erfahren: Sie haben sich bei der Präsentation auf der Moody Air Force Base im US-Bundesstaat Georgia freiwillig als Ziele zur Verfügung gestellt. Einer der Journalisten berichtete anschließend von heftigen Schmerzen. Das Gefühl habe an einen Hitzestoß aus einem heißen Ofen erinnert. Er habe sofort Deckung gesucht - trotz mehrerer Schichten warmer Winterkleidung.

Nach Angaben des Pentagons erhitzen die Mikrowellen die Haut der Getroffenen auf 50 bis 55 Grad Celsius. Die Strahlung mit einer Frequenz von 95 Gigahertz dringe aber nur 0,4 Millimeter tief in die Haut ein, so dass keine Gefahr bleibender Schäden bestehe. Die Strahlung handelsüblicher Mikrowellenherde könne dagegen mehrere Zentimeter tief ins Gewebe eindringen…

..weiterlesen: Spiegel.de

Experte: US-Pläne für großangelegten Iran-Angriff

Posted in Iran-Krieg, Terror/Krieg by antistaat on the January 20th, 2007

Die US-Planungen für den Fall eines Angriffes auf iranische Atomanlagen gehen einem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter über begrenzte Militärschläge hinaus. Sie würden vielmehr zu einem Krieg gegen das Land führen, sagte Nahost-Fachmann Wayne White vor der US-Expertenkommission Middle East Policy Council gestern in Washington.

Er habe Teile der Planungen gesehen. Dabei gehe es nicht um einzelne chirurgische Eingriffe. Es gehe um einen Krieg gegen den Iran, der wahrscheinlich den gesamten Nahen Osten über Jahre destablisieren würde, sagte White, der bis März 2005 im Büro für Geheimdienstinformationen und Aufklärung im US-Außenministerium gearbeitet hatte.

Ausschaltung von Luftwaffe und U-Booten
“Wir sprechen davon, den Weg zu Zielen frei zumachen, indem ein großer Teil der iranischen Luftwaffe, U-Boote und Abwehrraketen ausgeschaltet werden sollen, die Handels- und Kriegsschiffen der USA im Golf gefährden könnten, sagte White. Möglicherweise seien auch die ballistischen Rakten des Iran ein Angriffsziel.

Er sei deutlich besorgter über die Folgen eines Angriffs der USA oder Israels auf die iranischen Atomanlagen als über den Krieg im Irak. Denn ein Angriff auf den Iran werde einen heftigen Gegenschlag zur Folge haben, der Irak-Krieg hingegen könne auf das Land begrenzt bleiben.

Vorgehen gegen iranische Hilfe für Rebellen
US-Präsident George W. Bush hat betont, im Atomstreit mit dem Iran eine diplomatische Lösung anzustreben, einen Militärschlag aber nicht

ausgeschlossen. Seine jüngsten Ankündigungen eines verstärkten Vorgehens gegen eine iranische Unterstützung von Rebellen im Irak und zu strikteren Finanzsanktionen haben Spekulationen über einen Militärschlag gegen die Islamische Republik neue Nahrung gegeben.

Quelle: orf.at

Konzerne erhöhen Nikotindosis in Zigaretten

Posted in Verschwörungen, Umwelt/Gesundheit, Skandale by antistaat on the January 18th, 2007

In nur acht Jahren hat die Tabakindustrie der USA die Nikotinmengen in Zigaretten um elf Prozent erhöht - ohne die Verbraucher zu informieren. Dadurch steigt das Abhängigkeits-Risiko, warnen US-Mediziner in einer neuen Studie.

438.000 Menschen sterben jedes Jahr allein in den USA, weil sie geraucht haben. 38.000 von ihnen sind Passivraucher. Das meldet das National Center for Chronic Disease Prevention. Dass diese Zahlen noch immer so hoch sind, könnte auch an einem Kniff der Tabakindustrie liegen: Von 1997 bis 2005 sollen die Hersteller in den USA die Konzentrationen von Nikotin in Zigaretten im Durchschnitt um elf Prozent erhöht haben. Das ist zumindest das Ergebnis einer Untersuchung der Harvard School of Public Health, die am heutigen Donnerstag an der Universität vorgestellt wird.

Die Mediziner um Gregory Connolly werteten Daten aus, die Zigarettenhersteller dem Massachusetts Department of Public Health (MDPH) zur Verfügung gestellt hatten. Massachusettes ist einer von drei Bundesstaaten in den USA, die Informationen der Hersteller einfordern. Schon im Oktober 2006 hatte das MDPH Zahlen vorgelegt, nach denen die Nikotinkonzentration in den Zigaretten großer Hersteller innerhalb von sieben Jahren um elf Prozent zugenommen hatte.

Das Harvard-Team bestätigt nun die Ergebnisse. Es untersuchte, wie sich die Zusammensetzung der Zigaretten im Lauf der Jahre veränderte, ob es wesentliche Unterschiede etwa zwischen Light- und Medium-Produkten oder zwischen verschiedenen Firmen gab. Dazu zogen die Wissenschaftler maschinelle Messungen der Nikotinwerte von 1997 bis 2005 heran. Außerdem betrachteten sie das Design der verschiedenen Zigaretten: Wieviel Nikotin kam im Tabakrauch an, wie häufig inhalierten die Raucher und wie gut belüftete der Filter die Zigarette?

Ihre Ergebnisse: Im Durchschnitt nahm die Menge von Nikotin pro Zigarette jedes Jahr um 0,019 Milligramm zu, das entspricht ihren Kalkulationen zufolge 1,1 Prozent. Auf alle Jahre des Untersuchungszeitraums berechnet ergab das elf Prozent. Die Mediziner fanden diesen Trend in den Produkten der vier größten Hersteller und in allen von ihnen untersuchten Kategorien: In Menthol-Zigaretten ebenso wie in Menthol-freien Produkten, in Light- und Ultralight-Versionen genauso wie in Medium- und Full Flavor-Zigaretten.

Durch diese Erhöhung, schreiben die Wissenschaftler in ihrer Studie, nahm auch die Menge von Nikotin im Tabakrauch zu, und die Raucher zogen häufiger an den Zigaretten. Vermutlich liege das an einer reduzierten Verbrennungsrate, heißt es in dem Report. Gleichzeitig verschlechterte sich die Belüftung über die Filter.

“Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Firmen schleichend die Konzentrationen von Nikotin in den Zigaretten erhöht haben, ohne die Verbraucher zu warnen”, sagte Studienleiter Gregory Connolly. “Das unterstreicht den Bedarf an kontinuierlicher Überwachung.”

Schließlich, so folgern die Wissenschaftler aus ihren Resultaten, sei das Endergebnis ein Produkt, das wahrscheinlich stärker abhängig mache. “Zigaretten sind fein abgestimmte Drogen, die hergestellt werden, um eine Tabakpandemie aufrecht zu erhalten”, sagte Co-Autor Howard Koh.

Seit 1998 gibt es in den USA ein Abkommen, das die US-Bundesstaaten dazu aufruft, die Tabakindustrie zu überprüfen. Unterzeichnet haben die großen Hersteller der USA, zu denen auch Philip Morris zählt. Die Firma streitet die Vorwürfe aus Harvard ab: Die Daten, die das Unternehmen dem Staat mitgeteilt habe, seien in den Jahren 2006 und 1997 gleich gewesen. Die Firma erklärte, die Studiendaten zeigten Zufallsunterschiede in den Nikotinmengen, die sowohl nach oben als auch nach unten variieren könnten und nicht einheitlich seien. Eine kontinuierliche Erhöhung habe es nicht gegeben.

Quelle: Spiegel.de

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