Planspiel Iran - Amerikas nächster Krieg?

Posted in Audio/Video, Iran-Krieg, Hinter den Kulissen, Politik by antistaat on the October 30th, 2007

In Washington führen Fachleute und Strategen aus Geheimdienst und Regierungskreisen bereits Planspiele durch, ob und wie es zu einem neuen Krieg kommen kann. Konkrete Szenarien werden durchgespielt, Drohungen ausgetauscht - das Säbelrasseln verstärkt sich.

Auch im Iran sind Reaktionen spürbar: Dort hat eine Medienkampagne begonnen, die das Land auf einen möglichen Angriff der USA einstimmt. Gleichzeitig verhandeln europäische Staaten, mit Deutschland an der Spitze, bislang vergeblich über ein Ende des iranischen Atomprogramms. Sogar diese Verhandlungen sind Teil des Planspiels, das die Amerikaner derzeit durchführen.


Link: sevenload.com

“Die Story” dokumentiert die Vorbereitungen und strategischen Planspiele der Amerikaner.

Das Spiel, das US-Militärs dort durchführten, ist mittlerweile ernst geworden. Interessant: Alles läuft wie vorausgesagt, vor allem die Propagandatrommel (auch hier bei uns). Auf die Antwort des Reporters, was der Iran tun könne um eine US-Intervention noch zu verhindern, antwortete einer der Militärs sinngemäß: “Gar nichts. Egal was der Iran tut, er wird nicht überzeugen können.”

All dies kennen wir aus der Vorgeschichte des Irakkrieges. Dieser iranische Präsident ist nicht zuletzt deswegen von den Iranern gewählt worden, weil diese Politik der Stigmatisierung von Seiten des Westens im Vorfeld der Wahlen gelaufen ist.
Wenn man moralisch höherwertig und politisch nachhaltig argumentieren will, muss man im Iran-Atomstreit auch die andere Seite, nämlich Israel und die USA als Bedrohung des Irans erwähnen.
Eine Friedenskonferenz mit der Fernwirkung einer allgemeinen Abrüstung wäre erstrebenswert und nicht die einseitige Stigmatisierung eines Landes. Das schafft keinen Frieden, sondern bringt nur weiteren Unfrieden und Hass. Gerechtigkeit sollte das Schlüsselwort sein bei der Politik im Nahen Osten. Dann werden die Probleme irgendwann mal lösbar.

Anmerkung: Auch wenn der Bericht bereits aus dem Jahr 2005 stammt, und der Einfluss der Neocons durch diverse Rücktritte etc. scheinbar stark abgenommen hat - ob die Bush/Cheney-Regierung das “Problem” Iran tatsächlich ihren Nachfolgern im Amt überlassen will, wird sich noch zeigen müssen. Nicht, dass sich dadurch an der Haltung der USA diesbezüglich etwas ändern würde, wie die zahlreichen Aussagen auch der demokratischen Präsidentschaftskandidaten zeigen.

Siehe auch:

- Bomben auf den Iran? @telepolis
- Iran - Informationen und Analysen @uni-kassel
- Iran: Kriegsgefahr wächst weiter @was-sache-ist
- Tödliche Fracht aus Israel – Waffen für den Iran @spreerauschen
- Clinton fordert Krieg gegen Iran @linkezeitung

Alex Jones - “Endgame - The Blueprint For Global Enslavement”

Posted in Audio/Video, Verschwörungen, Gesellschaft by antistaat on the October 26th, 2007

Zahllose Menschen werden die neue Weltordnung hassen und sie werden bei dem Protest dagegen sterben.

- H.G. Wells, The New World Order, 1939.

Endgame: Der Plan für die globale Versklavung - Der Master-Plan der Elite ist nicht länger ein Geheimnis

Alex Jones’ neuester Film “Endgame” erforscht die dunkle Geschichte der globalen Elite und enthüllt ihre hinter vorgehaltener Hand verkündete Absicht, ein Programm zur Dehumanisierung umzusetzen um ein eisernes Monopol über die Zukunft des Planeten zu sichern.
Der 2 Stunden und 20 Minuten dauernde Film wurde in hochauflösendem (HD-)Video produziert; es wurde im Zuge der Recherchen vor Ort u.a. im türkischen Istanbul, im kanadischen Ottawa, in New York und Texas gedreht.
Die Elite ist überzeugt davon dass ihre Macht in Zukunft nur dann ohne Herausforderung bleiben wird, wenn die Weltbevölkerung um über 80% reduziert wird.

Das “Endspiel” soll sicherstellen dass die Elite nie wieder mit einer Mittelschicht in der Bevölkerung zu kämpfen haben wird, dass sich nie wieder eine neue Renaissance entwickeln kann, dass nie wieder eine neue Eliteklasse aufkommen und die Herrschaft übernehmen kann.
Genau wie einst die Römer den Boden bei Karthago mit Salz verdarben und damit sicherstellten dass für Jahrhunderte nichts mehr auf den Ackern wachsen konnte als Hannibal und sein Volk sich während den punischen Kriegen dem brutalen römischen Imperium widersetzten, haben die Unterdrücker von der heutigen Elite ein Programm entwickelt um zu Gunsten ihrer eigenen Macht und ihrer eigenen Kontrolle den menschlichen Fortschritt zu verlangsamen und zu ersticken.
Endgame enthüllt diese Bewegung und verfolgt die Geschichte der neuen Weltordnung bis zu einem Zeitpunkt zurück der rund 250 Jahre in der Vergangenheit liegt.

Der Film konzentriert sich auf die Ära Napoleons, auf die Rothschilds und den Aufstieg der Zentralbanken sowie die Übernahme der vereinigten Staaten durch Elite-Institutionen wie den Rat für auswärtige Beziehungen (Council On Foreign Relations). Es wird das britische Modell des verhüllten Imperiums erläutert sowie die Formen der Bevölkerungskontrolle die vom anglo-amerikanischen Establishment genauestens studiert und übernommen wurden; angeführt von Gruppen wie Bilderberg, welche eine zentrale Rolle spielte bei der Zentralisierung von Kontrolle durch die Formierung der Europäischen Union und den fortlaufenden Prozessen zur Bildung einer nordamerikanischen Union.

(David Rockefeller bei der jährlichen Bilderberg-Geheimkonferenz)

Die Geschichte der Eugenikbewegung wird von ihrem Beginn an aufgezeigt; von der Unterwanderung durch machthungrige Eliten hin zu einer brandgefährlichen Zukunft unter der Herrschaft der Malthusianer, Psychologen und Anthropologen, welche die Agenda der Dehumanisierung immer weiter vorantreiben. Endgame enthüllt eine Wahrheit die wir uns eingestehen müssen um unsere Existenz als eine freie Rasse auf dem Planeten zu sichern.

Dieser Film ist die Summe von all den Dingen die ich gelernt habe während meines Lebens und während meinen Bestrebungen, die neue Weltordnung aufzudecken.

- Alex Jones.

Quelle: infokrieg.tv

Siehe auch:

- http://www.endgamethemovie.com/
- http://www.prisonplanet.com/
- Rockefeller gibt zu: “mikrogechippte Bevölkerung sei das Endziel” @video.google
- Ist “Endgame” von Alex Jones sehenswert? @ceiberweiber

Bundesregierung will deutsche Kommunikationsprofile an 52 ausländische Staaten weiter geben

Posted in Überwachung, Politik, Gesellschaft by antistaat on the October 26th, 2007

Pressemitteilung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung vom 25.10.2007:

Unter dem Schlagwort „Cybercrime-Konvention“ will die Bundesregierung sensible Daten über unsere Kommunikation, Handystandorte und Internetnutzung an ausländische Staaten wie Azerbaijan, Russland und die USA weiter geben. Bürgerrechtler schlagen Alarm und fordern einen „Stopp der geplanten Datenhalden mit weltweitem Lagerverkauf“.

Anfang November entscheidet der Deutsche Bundestag über einen Gesetzentwurf, der die Erstellung von Kommunikations-, Bewegungs- und Internetnutzungsprofilen für alle Menschen in Deutschland vorsieht (sog. Vorratsdatenspeicherung). Die Zivilgesellschaft läuft seit Monaten Sturm gegen das verbreitet als verfassungswidrig angesehene Vorhaben. Nun ist ein Beschluss der Bundesregierung vom 28.09.2007 bekannt geworden, wonach Deutschland dem „Übereinkommen des Europarats über Computerkriminalität“ beitreten soll. Dieser Beitritt würde 52 Staaten in Europa und weltweit den Zugriff auf die ab 2008 in Deutschland zu speichernden Vorratsdaten eröffnen – nicht nur zur Verfolgung von Computerstraftaten, sondern jeglicher im Ausland mit Strafe bedrohter Handlung.

Der Jurist Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung erklärt: „Die Ratifizierung dieses Übereinkommens würde Deutschland verpflichten, jeder Anforderung unserer Kommunikationsdaten durch ausländische Ermittlungsbehörden unverzüglich und ‚im größtmöglichen Umfang‘ Folge zu leisten. Ausländische Staaten könnten ohne rechtsstaatliche Sicherungen, also ohne vorherige richterliche Anordnung, ohne Schutz engster Vertrauensbeziehungen, ohne nachträgliche Benachrichtigung der Betroffenen, ohne Beschränkung der Nutzung oder Weitergabe der Daten und ohne Rechtsschutz durch unabhängige Gerichte auf sensibelste Daten über unser Privatleben und unsere sozialen Beziehungen zugreifen. Der Vertrag ist damit fundamental unvereinbar mit dem deutschen Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention. Der Deutsche Bundestag muss dem Abkommen seine Zustimmung verweigern.“

Das auch als „Cybercrime-Konvention“ bekannte Übereinkommen wurde 2001 von Vertretern nationaler Sicherheitsbehörden hinter verschlossenen Türen ausgehandelt und anschließend unter anderem von der Bundesregierung unterzeichnet. Das Abkommen ermöglicht ausländische Datenanforderungen zur Verfolgung jeder Straftat, selbst leichter Vergehen wie dem Austausch von Musik im Internet, und ebenso zum Zweck präventiver Ermittlungen ohne konkreten Tatverdacht. Besonders in außereuropäischen Staaten wie den USA besteht die Gefahr, dass mithilfe übermittelter Daten Europäer als vermeintliches Sicherheitsrisiko eingestuft werden, sie bei der Einreise festgehalten und vernommen werden oder ihnen die Einreise gänzlich verweigert wird, dass erlangte Informationen quasi lebenslänglich auf Vorrat abgespeichert werden und freizügig an andere Behörden und Geheimdienste weiter gestreut werden, auch an kooperierende ausländische Unrechtsstaaten. In Extremfällen könnten die Daten aus Deutschland genutzt werden, um Europäer im Ausland aufzugreifen, sie in Geheimgefängnisse wie Guantanamo zu verbringen oder an ihnen gar die Todesstrafe zu vollstrecken, wie es in der Vergangenheit vorgekommen ist.

„Die Versicherung, die Daten würden im Zuge der Vorratsdatenspeicherung nur für sechs Monate gespeichert, ist damit eine Farce“, kritisiert Twister (Bettina Winsemann) vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. „Am Beispiel der Fluggastdaten hat sich bereits gezeigt, dass die Daten in absurden Überwachungssystemen landen und der Einzelne keinerlei Möglichkeit mehr hat, den Weg seiner eigenen Daten überhaupt nachzuvollziehen oder sich gegen Fehlinterpretationen zu wehren. Auch die Speicherdauer kann nicht mehr überprüft werden, weil viele Systeme miteinander verknüpft werden. Alle beruhigenden Worte, die Vorratsdatenspeicherung werde nur im Mindestmaß umgesetzt, dienen somit lediglich dazu, den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Davon abgesehen ergeben sich immer genauere Profile, die im Ausland auch zur Wirtschaftsspionage genutzt werden können, z.B. wenn man Kommunikationsdaten und Fluggastdaten eines Managers miteinander verbindet.“

Der Vorsitzende der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand, Marc Jan Eumann, forderte gestern, die geplante Vorratsdatenspeicherung müsse „bis zur erwarteten Entscheidung des EuGH befristet und vor dem Hintergrund dieser Entscheidung korrigiert werden“. Werner Hülsmann vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung erklärt dazu: „Die jetzt vorgeschlagene Befristung würde nichts daran ändern, dass die Vorratsdatenspeicherung eklatant verfassungswidrig ist und verheerende Auswirkungen auf die freie Kommunikation in unserer Gesellschaft hätte. Die einzig richtige Entscheidung ist eine Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung oder zumindest deren Aussetzung bis zur in wenigen Monaten erwarteten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über die dort vorliegende Nichtigkeitsklage.“

Siehe auch:

- Der Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 28.09.2007 zur Ratifizierung der Cybercrime-Konvention @bundesrat.de
- Die Liste der Vertragsstaaten des Übereinkommens @conventions.coe.int
- Vollstreckung der Todesstrafe an Deutschen in den USA @wikipedia
- SPD-Pressemitteilung vom 24.10.2007 @wikipedia
- Gemeinsame Erklärung gegen die Vorratsdatenspeicherung @vorratsdatenspeicherung.de
- Juristischer Fachbeitrag von Patrick Breyer zur Cybercrime-Konvention @youthful.free.fr
- Stellungnahme der Artikel 29-Datenschutzgruppe der EU zur Cybercrime-Konvention @europa.eu

Quelle / Im Original erschienen auf: vorratsdatenspeicherung.de

Politblog bewegt - Aufruf zum organisierten Bürgerprotest

Posted in Politik, Gesellschaft, Allgemein by antistaat on the October 19th, 2007

Nicht bloss aufs Meckern beschränken, sondern endlich selbst aktiv werden - bevor der Tag kommt an dem es womöglich zu spät ist.

“… die Verräter, die im Namen des Volkes regieren, müssen endlich eine Opposition entgegen gesetzt bekommen, wie es sie noch nie gab.”

Dieser Aufruf ist der Auszug aus einem Kommentar, der am Mittwoch in Politblog von einem Leser veröffentlicht wurde. Ja - es geht um Deutschland und es geht um organisierten, bundesweiten und vor allem spürbaren Protest. Jetzt ist Schluss! Die Bürger wollen nicht länger still halten und zusehen, wie über ihre Köpfe hinweg Politik gemacht wird. Wie sie missbraucht werden, wenn es zum Beispiel heißt: “Deutschland beteiligt sich in Afghanistan”.

Die Mehrheit der Deutschen will keinen Krieg. Nicht in Afghanistan, nirgends…

..Daraus wurde die Idee “Postleitzahl” geboren. Politblog-Leser wollen sich zusammenschließen, treffen und Aktionen überlegen, um ihr Anliegen öffentlich zu machen und mehr Menschen zum Umdenken zu bewegen…

..näheres zu dieser sehr unterstützenswerten Aktion auf politblog.net

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UPDATE: Politblog bewegt - erster Chat am Sonntag
Großes Online-Treffen aller Beteiligten am Sonntag, den 28. Oktober um 18 Uhr

Vor einer Woche hat Politblog eine Initiative unter dem Motto gestartet:“… die Verräter, die im Namen des Volkes regieren, müssen endlich eine Opposition entgegen gesetzt bekommen, wie es sie noch nie gab.” Ziel des Aufrufes sollte es sein, unsere Kräfte zu bündeln und sich bundesweit zu vernetzen. Unter der Prämisse der absoluten Gewaltfreiheit wollen nun täglich weitere Mitstreiter aktiv werden.

Mit der Methode “Postleitzahl” ist die Möglichkeit geschaffen worden, sich auch regional zusammenzuschließen, kennen zu lernen und gemeinsame Aktionen zu planen. Ein Forum zur besseren Kommunikation untereinander geht in wenigen Tagen an den Start…

..weitere Details: @politblog.net

DEBKA: Warnbriefe, die zu Tausenden an jüdische Familien im Iran verteilt wurden, raten ihnen unverzüglich das Land zu verlassen

Posted in Iran-Krieg, Geheimdienste, Politik by antistaat on the October 18th, 2007

Die Briefe wurden nach Angaben von DEBKA’s iranischen Quellen an jüdische Familien in Teheran (wo die Gemeinschaft ca. 13.000 zählt), in Isfahan (unter 2.000) und in Shiraz (ca. 4.000) verteilt. Ihre Überschrift lautet: Gefahr! Gefahr! Gefahr! und sie raten den Empfängern mit aller möglichen Geschwindigkeit zu versuchen den Westen zu erreichen. Die iranischen Juden, sowie der Rest der Bevölkerung, stünden vor ernsten Gefahren durch bevorstehende Ereignisse, warnen die anonymen Verfasser.

Am Mittwoch, 17. Oktober, sprach Präsident George W. Bush vom Dritten Weltkrieg, wenn der Iran, der versuche Israel zu zerstören, in den Besitz einer Atombombe gelange. Er sagte, diejenigen, die der islamischen Republik geholfen haben, würden verantwortlich gemacht werden, ein deutlicher Hinweis an Russland und China.

Israels Premierministers Ehud Olmerts plötzliche eintägige Reise nach Moskau am heutigen Donnerstag, 18. Okt., und die zwei Stunden, die Präsident Vladimir Putin für ihre Gespräche einberaumt habe, werden mit diesen Ereignissen in Verbindung gebracht.

DEBKA’s Quellen berichten, das Treffen wurde von Olmert gewünscht, nachdem er mit US-Außenministerin Condoleezza Rice am letzten Tag ihrer Nahost-Reise, und mit Washington gesprochen hatte. Der Ministerpräsident suche die Zusicherung Putins, dass Russland die Fertigstellung des Atomreaktors in Bushehr nicht vollenden, oder den Brennstoff für seine Aktivierung liefern werde.

Quellen in Washington und in Jerusalem entschieden anzuschlagen während das Eisen heiß ist, und zwar direkt nach Putins Rückkehr aus Teheran und vor seiner abschliessenden Zusage an Teheran, in der Hoffnung auf seine persönliche Zusicherung, den Reaktor unvollendet zu lassen. Dies wäre ein wichtiges Hindernis für die Pläne des iranischen Nuklearprogramms.

Die DEBKA-Quellen in Moskau beurteilen diese Berechnungen jedoch als unrealistisch. Wenn Putin den iranischen Führern seine Karten nicht in Teheran zeigte, sagen sie, bestehe keine Chance darauf, dass er gegenüber Olmert irgendwelche Verpflichtungen eingehe. Der russische Präsident werde betonen, daß Moskau, ebenso wie die USA und Israel, seine eigenen Interessen im Mittlere Osten habe.

Die Briefe, die den iranischen Juden zugestellt wurden, sind laut DEBKA-Quellen nicht unterzeichnet; Sie waren von verschiedenen Städten in den USA und Europa abgestempelt, und von privaten Adressen, um nicht in Verdacht durch die iranischen Sicherheitskräfte zu geraten.

Trotzdem wurden einige entdeckt und beschlagnahmt, und veranlassten Tehran dazu, Israel und zionistische Organisationen einer Kampagne zu beschuldigen, seine jüdischen Bürger zu verängstigen.

In den letzten Monaten waren iranische Beamte verärgert über ein neues israelisches Angebot einer einmaligen, über die regelmäßigen Beihilfen für andere Immigranten hinausgehende, Bezuschussung in Höhe von $10.000 für jeden iranischen Juden der nach Israel abwandere. Von diesen Anreizen wissend, hatte die iranische Führung vor kurzem den jüdischen Stellvertreter im Majlis, Mauris Mo’tamed, angeordnet zu erklären, dass die Juden des Iran für Geld nicht gekauft werden können, und nie ihr Land aufgeben würden.

Quelle / Im Original erschienen auf debka.com

Wer nicht arbeitet… / Es brodert wieder…

Posted in Arbeit/Soziales, Politik, Gesellschaft by antistaat on the October 17th, 2007

Radio-Utopie zu “Arbeit” des Vizekanzlers:

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht Vizekanzler sein

Berlin: Franz Müntefering (SPD) hat politisch mit einer Einschätzung noch nie richtig gelegen, mit nichts. Genauso wenig hat er ein einziges Versprechen gehalten. Der starke Staat zeichnet sich dadurch aus, dass er sich gegenüber den Starken durchsetzt und nicht zur eigenen Befriedigung auf Minderheiten oder Armen rumtrampelt. Während der Vizekanzler gegenüber den Wirtschaftsverbänden noch immer versagt und verloren hat, wenn es nur um ein Mindestmass an Gewissen, Vernunft und Gerechtigkeit ging, prägte er den Spruch, “wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen”.

Das er damit z.B. Kinder, Kranke, Alte, Schwangere, Besitzer, Feuerwehrleute wenn´s nicht brennt, Soldaten wenn sie niemanden umbringen, Abgeordnete die nicht im Abgeordnetenhaus erscheinen und Minister die keinen Unterschied machen meinte, begriff weder er noch einer seiner Höflinge…

Quelle / weiterlesen @ radio-utopie

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Politblog schreibt zum Thema Kritik an der Politik Israels und Broders neuesten Ergüssen:

Es brodert wieder - die Achse der Verkommenheit

… oder wie man im Café Tamar zum guten Juden wird

“Israels Politik fördert Antisemitismus” überschrieb der ‘Stern’ in seiner jüngsten Ausgabe ein Interview mit Alfred Grosser.
Wie eine Präambel setzt Grosser auf die erste Frage seine Worte, warum er einer der härtesten europäischen Kritiker der Politik Israels sei, was ihn antreibe, “Ganz einfach: dass ich unter anderem Jude bin.”

“Solange Palästinenser an der Mauer gedemütigt werden, solange ein palästinensischer Staat unmöglich ist, weil die Siedlungen und die Straßen nur für Israelis sind, solange eine territoriale Kontinuität unmöglich ist, wird Israel nicht in Frieden leben. Auf Dauer kann man mit Gewalt allein nicht regieren. Wissen Sie, ich bin in Frankfurt als kleiner Junge verachtet worden, weil ich Jude war. Ich weiß also, wie sich das anfühlt. Und ich will deshalb nicht akzeptieren, dass Juden andere Menschen mit Verachtung behandeln.”…

Quelle / weiterlesen @ politblog

Palästina, der Iran und die Herman - was “uns” (nicht) alles (nicht) bewegt…

Posted in Iran-Krieg, Medien/Manipulation, Terror/Krieg, Politik, Gesellschaft by antistaat on the October 11th, 2007

Palästina - oder was von dieser Vision übrig ist. Die beiden folgenden Artikel befassen sich mit der Situation in den von Israel besetzten Gebieten.

Palestinian loss of land 1946 to 2000

Schauen sie sich dieses Bild genau an.

Es war und ist ein friedliches Volk in Palästina, sie hatten mit niemanden Streit und lebten bis 1946 mit den Semiten in friedlicher Gemeinschaft.

Da die Palästinenser ein sehr freundliches Volk sind, nahmen sie die von Hitler verfolgten Juden bei sich auf. Doch die Zionisten (nicht Juden) fingen an die Palästinenser aus ihren Häusern zu vertreiben und diejenigen die sich wehrten wurden einfach umgebracht. Die Zionisten nahmen ihnen nicht nur ihr Land, sondern ermordeten auch ihre Familien. Das ging für die Zionisten so einfach, weil Palästina bis heute keine eigene Armee hat.

So ist es kein Wunder, das viele Palästinenser denen man alles, ja wirklich alles geraubt hat, in den Untergrund gehen.

Doch welche Chance hat ein ein Volk gegen eine Übermacht die auch noch von USA Rückendeckung bekommt und von den Deutschen die Waffen geschenkt bekommt (weil wir ja an den Juden etwas gut zu machen haben).

Wir Deutsche unterstützen hier einen Angriffskrieg, obwohl es durch unser Grundgesetz verboten ist…

..weiterlesen: profi-reporte.de

Wage den Vergleich - Israel

Vor wenigen Tagen erhielt ich eine lange e-mail von jemandem aus einer Gruppe von „Juden für den Frieden“. Die Nachricht beginnt folgendermaßen: „Ich habe mich sehr über ihren Vergleich zwischen Israel und Nazi-Deutschland geärgert … Es gibt in Palästina kein Auschwitz und die Palästinenser haben keinen Holocaust erfahren. Die Palästinenser können jederzeit weggehen, wenn sie es wünschen.“ Ich weiß nichts über die Gruppe, aber eine Antwort ist angebracht:

Iich danke Ihnen für Ihre e-mail. Ich nehme an, sie waren noch niemals im besetzten Palästina, um sich die Verhältnisse vor Ort anzusehen. Oder aber sie ignorieren Israels Politik gegen unschuldige und praktisch wehrlose Palästinenser, die nirgendwo hingehen können.

Ich vergleiche Israel nicht mit Nazi-Deutschland. Israel ist eine Kolonie von zionistischen Siedlern, die auf gestohlenem Land und durch Terror gegen das palästinensische Volk gegründet wurde. Nazi-Deutschland war das nicht. Dennoch vergleiche ich - wie die meisten Menschen – die Politik Israels mit der der Nazis. Wenn sie leugnen, was 1948 in Palästina geschah (die Nakba), als Tausende von Palästinensern ermordet und im Zuge einer gezielten und systematischen Politik ethnischer Säuberungen von ihrem Land vertrieben wurden, dann leugnen Sie, daß „der Holocaust“ jemals stattgefunden hat.

Aufrechte Juden, die den Holocaust erlebt und überlebt haben, haben oft den Vergleich zwischen der brutalen Behandlung der Palästinser durch Israel und der brutalen Behandlung von Juden und anderen durch die Nazis gezogen. Ich erinnere mich an an einen Brief an die israelische Presse vor 25 Jahren, in dem Shlomo Shmelzman schrieb:“In meiner Kindheit habe ich Angst, Hunger und Erniedrigung erlitten, auf meinem Weg vom Ghetto in Warschau über die Arbeitslager bis nach Buchenwald. Heute höre ich zu viele bekannte Geräusche, Geräusche, die durch den Krieg noch verstärkt werden. Ich höre von „Sperrgebieten“ und ich erinnere mich an Ghettos und Lager. Ich höre „Bestien auf zwei Beinen“ und ich erinnere „Untermenschen“. Ich höre von verstärkter Belagerung, vom „Säubern des Gebiets“, davon, eine Stadt in die Unterwerfung zu schießen und zu bombardieren und ich erinnere Leiden, Zerstörung, Tod, Blut und Mord … In Israel erinnern mich zuviele Dinge an zu vieles in meiner Kindheit.“ (Ha‘aretz, 11. August 1982) Israel begeht bewußt die Entsprechungen von Hitlers Verbrechen, indem es Palästinenser tötet und sie ihrer grundlegenden Menschenrechte beraubt. Lediglich die Methoden sind anders…

..weiterlesen: tlaxcala.es

Siehe auch: “Der Gulag Gaza und die Merkel-Regierung” @radio-utopie.de

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Der Iran - ein Kommentar von berlinerumschau.de:

Nach Afghanistan, Irak folgt Iran

Vielleicht sollte man es ja mal mit den Augen von George W. Bush, Dick Cheney und ihren engsten Beratern sehen. Für sie sind die Kriege in Afghanistan und dem Irak keine Kriege, sondern Feldzüge im Rahmen eines einzigen großen Krieges. Neokonservative haben dafür auch eine Fachbezeichnung „World War IV“ (den Kalten Krieg haben sie als „World War III“ mitgezählt). So gesehen darf man sich über nichts wundern.

Zu Zeit wird ernsthaft ein Krieg gegen den Iran vorbereitet. Denn wie sollte man es anders nennen, wenn militärische Schläge gegen „erkannte und vermutete“ iranische Atomanlagen vorbereitet werden und – nachdem dem US-amerikanischen Volk eine fruchtbare Angst vor dem iranischen Atomprogramm einfach nicht beizubringen ist, jetzt an einem anderen Szenario der Kriegsvorbereitung gearbeitet wird. Es soll der Eindruck erweckt werden, das absehbare Fiasko im Irak sei das Werk iranischer Waffenlieferungen und eines begrenzten Einsatzes von iranischen Kräften. Gelingt es, diesen Quatsch glaubhaft zu machen, dann wäre ein US-amerikanischer Militärschlag gegen den Iran sogar als defensive Maßnahme zu verkaufen. Man rette damit amerikanische Leben. Wer das glaubt wird selig – leider in des Wortes ursprünglichster Bedeutung…

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..und die Herman - ebenfalls aus einem Kommentar von berlinerumschau.de:

Politisch-korrektes Mobbing gegen Eva Herman

Jetzt hat der politisch-korrektes Mainstream wieder seinen Spaß. Immer mal wieder wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben und damit potentiellen Störenfrieden, die aus eben diesem Mainstream ausscheren, gezeigt, wo der Hammer hängt, wenn sie das Spiel in der natürlich überhaupt nicht „gleichgeschalteten“ (Pfui!) Medienlandschaft nicht mehr mitspielen.

Aus der gefeierten Moderatorin wird dann z. B. eine Unperson, die persönlich diffamiert, falsch zitiert und fertiggemacht werden darf. Was für Eva Herman gilt, gilt aber auch für Jürgen Elsässer und Oskar Lafontaine.

Johannes B. Kerner ist keine Leuchte seines Fachs. Das wußte man vorher, aber damit ist er keine Besonderheit. Wahrscheinlich ist er sogar der Meinung, Eva Herman ganz fair behandelt zu haben. Zu Wort kommen ließ er sie immerhin. Doch was er wollte, war schlicht Hermans Kapitulation…

Gefunden, wie so oft, auf der sehr empfehlenswerten News-Seite net-news-global.de - “Diese Seite ist nur ein kleiner Weg, sie versucht sich von den allgemeinen Mainstream-Medien abzusetzen und dem Leser einen kleinen Einblick ins Weltgeschehen zu vermitteln, um selbstständig die Mainstream-Meinung kritisch zu hinterfragen und Dinge in einem größeren Zusammenhang zu sehen.”