Freitag, 4. Juli 2008

Hier einige gesammelte Links der letzten Tage, deren (möglicherweise lediglich subjektive) Wichtigkeit höchstwahrscheinlich wieder einmal im alltäglichen Durcheinander untergeht.

Angefangen mit einem bemerkenswerten, themenübergreifenden Beitrag von Gert Flegelskamp auf seiner Seite www.flegel-g.de.
Einige Auszüge:

..Die Vorkommnisse in den USA (11.9.) oder auch in Großbritannien (U-Bahn Anschläge) werden als Beweise angeführt, aber eine wirkliche Aufklärung der Vorgänge wird explizit verhindert. Man geht davon aus, dass die Bevölkerungen mehrheitlich nie auf die Idee kommen würden, dass die eigenen Regierungen solche Massaker veranstalten, aber mich erinnern die Vorgänge um die al Qaida fatal an Gladio. In Gladio waren die meisten europäischen Länder, die NATO und die CIA verwickelt und lediglich in Italien haben einige Politiker ihre Verquickung zugegeben oder besser gesagt, dort konnten die Verquickungen der Politiker mit den Aktivitäten durch Gladio absolut bewiesen werden. Dass alle EU-Länder incl. CIA und NATO darin verwickelt waren, wurde zwar nach der Aufdeckung bestätigt, brachte aber keine Politiker, keine Geheimdienstler und keine NATO-Beamte auf die Anklagebank. Die Geheimoperation von Gladio wurde lediglich als beendet erklärt. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob das Massaker auf dem Oktoberfest 1980 Gladio zuzuordnen ist oder nicht. Seltsam, einer der Drahtzieher in der BRD, der bereit war, auszusagen, wurde einen Tag vor der Vernehmung durch den Staatsanwalt in seiner Zelle erhängt aufgefunden. Angeblich wurde Gladio 1990 aufgelöst. Wirklich?

Eines hat Gladio bewiesen: Politiker sind bereit, für die Erzeugung einer bestimmten Stimmung in der Bevölkerung Anschläge gegen das eigene Volk zu veranlassen und haben mit den eigenen Geheimdiensten immer eine echte Terrorgruppe an der Hand, die solche Anschläge planen und durchführen. Die Anschläge des 11.9. und die U-Bahn Anschläge in London, weisen eine Menge Ungereimtheiten auf. Zahlreiche Indizien deuten darauf hin, dass diese Anschläge von den eigenen Regierungen beauftragt und im Auftrag der eigenen Geheimdienste ausgeführt wurden. Man verlässt sich darauf, dass diejenigen, denen diese Ungereimtheiten auffallen, in der Regel eine Minderheit darstellen und die Mehrheit der Bevölkerung die offizielle Version schluckt…

..Familie? Heute doch weitgehend mit einem Kino vergleichbar. Zumindest am Abend sitzt man gemeinsam vor der Flimmerkiste (von wenigen Ausnahmen abgesehen). Mag das Programm auch grottenschlecht sein, man schaut es sich an. Dass damit eine gezielte Beeinflussung betrieben wird, erreicht das Bewusstsein der meisten Menschen nicht mehr. Fernsehen verengt die Wahrnehmungsfähigkeit und schottet die Menschen voneinander ab. Fragen sie die Menschen nach bestimmten Schauspielern oder Filmen und Sie bekommen detaillierte Antworten. Aber fragen Sie sie nach bestimmten politischen Ansichten oder Ereignissen und sie geraten ins Stottern. Fragen Sie die Menschen auf der Straße nach der Funktionsweise des Rentensystems und Sie werden nur Wenige finden, die eine halbwegs vernünftige Aussage machen können, aber sie werden viele Antworten bekommen, die auf die Propaganda der Medien und der Think Tanks schließen lässt. Dabei geht uns dieses Thema alle etwas an.

Wenn Angela Merkel behauptet, dass die Arbeitslosen die Stromkosten ersetzt bekommen, schreien nur die Arbeitslosen auf, denn sie wissen es besser. Wenn Herzog behauptet, die Alten plündern die Jungen aus, fallen diese Aussagen auf fruchtbaren Boden, obwohl eigentlich für jeden sichtbar die Alten seit Jahren ausgeplündert werden und sich die Plünderung in der Zukunft für die heute Jungen verheerend auswirkt, nicht wegen der Schuld der Alten, sondern wegen einer aggressiven Politik gegen die Bevölkerung.

Demokratie überzeugt nicht mehr konnte man in den verschiedensten Zeitungen lesen. Aber diese Aussage ist so falsch, wie der Hinweis auf die Demokratie in diesem Land. Es gibt sie nicht, die viel zitierte Demokratie. Mir hat dieser Kommentar zu dem Artikel gefallen, drückt er doch aus, was die Wirklichkeit ist

Den vollständigen Beitrag hier lesen.

Wissenswertes zur Beeinflussung durch Medien und Werbung:
- “Werbung hinterlässt Spuren” - Psychiater warnt: Werbung macht Kinder unglücklich
- Duftfrausch im Supermarkt: Lockstoffe verleiten zum Kauf
- Hirnforschung und Medien - Wie uns das Fernsehen zu Kindern macht
- Medien und ihre Macht der Manipulation
- TV ist das Delirium des 21. Jahrhunderts

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Weiterhin aktuell, der Iran und sein Atomprogramm, bzw. die Drohgebärden des Westens/Israel dagegen. Dazu einige Artikel der letzten Tage:

Pentagon: Israel wird Iran bald angreifen
ABC meldet, dass ein israelischer Angriff noch in diesem Jahr möglich sei. Der US-Fernsehsender beruft sich auf einen Sprecher des Pentagon…

..Der Pentagon Sprecher spezifizierte zwei mögliche Gründe, wann die Israelis zuschlagen würden:

Der erste sei, wenn die Urananreicherungsanlage im iranischen Nantaz genügend angereichertes Uran produzieren könne. Nach israelischen Geheimdienstinformationen sei dies aber erst in 2009 möglich. Das Überschreiten der “roten Linie” wäre jedoch nicht, wenn die Iraner dazu in der Lage seien, sondern bevor sie die Möglichkeit dazu hätten. Und das spräche für einen Angriff noch in 2008.

Die zweite “rote Linie”, die nach Überschreiten einen Krieg auslösen könnte, wäre der Erwerb von SA-20 Luftverteidigungssystemen aus Russland. Die Israelis würden vorher angreifen, weil nach Installation des Abwehrsystems ein Angriff schwieriger sei.

- Pentagon: Israel wird Iran bald angreifen
- Gerüchte über Angriff Israels auf Iran brodeln weiter
- Gesucht: Kriegsgrund gegen den Iran
- “Töten und entführen” - CIA-Kommandos im Iran

..Ausgeführt wurden diese durch den Kongress legitimierten Aktionen durch “Stellvertreter”- (”proxy”-) Armeen, also Söldnermilizen, angeführt nach Angaben der Bush-Regierung ausschliesslich durch Agenten der CIA.

Rekrutiert werden die Söldner u.a. aus der arabischen Minderheit der Ahwazi und der Balutschen, die sowohl auf dem Territorium der Atommacht Pakistan, als auch im Iran leben. Auch ist von einer “obskuren Basis im Westen von Afghanistan” (”obscure base in western Afghanistan”) die Rede, von der die Operationen im Iran ausgehen.

Seit Herbst 2007 dringen US-geführte Kommandos auf Befehl des Präsidenten George Bush aus Irak und Afghanistan regelmässig in den Iran ein um Mitglieder eines Zweigs iranischen Militärs, der “Revolutionsgarden” zu entführen und zwecks Verhören nach Irak zu schaffen.
Ebenso fungieren sie als Todesschwadronen, welche “hochrangige Ziele” in den Iran “verfolgt” (”hot pursuit”) und durch gezielte Exekutionen ausschaltet…

..Nun ist aber innerhalb des US-Militärs und in den Fluren von Washington bekannt geworden, dass ausser den CIA-geführten Einheiten auch hochgeheime Spezialkommandos des US-Militärs vom “Joint Special Operations Command” (JSOC) auf direkten Befehl von Präsident Bush und unter direkter Kontrolle von US-Vize Dick Cheney im Iran operieren.

Diese Einsätze wurden in den letzten Monaten massiv ausgeweitet und erfolgten ohne Wissen, Zustimmung oder Kooperation von Kongress, US-Zentralkommando CENTCOM und sogar US-
Verteidigungsminister Robert Gates…

- Die Hersh-Bombe
- USA richten Militärstützpunkte an Grenze zu Iran ein
- “Niemals hat Iran Israel mit Angriff gedroht”
- Atomstreit in Nahost - Israel fürchtet den Erstschlag
- Ein Angriff auf den Iran lohnt sich kaum
- «Der Iran zeigt Israel seine eigenen Widersprüche auf»
- Geraten die Börsen in den Vorkriegsmodus?
- Iran ‘digging 320,000 graves for invaders’

Ein Krieg zwischen einer US-geführten Allianz und dem Iran wird wahrscheinlicher. Nach Presseinformationen hat die Regierung in Teheran jetzt einen „passiven Verteidigungsplan“ in Kraft gesetzt. Bislang sind jedoch nur Andeutungen über den Umfang der Abwehrmaßnahmen an die Öffentlichkeit durchgedrungen. Zugleich will der US-Fernsehsender ABC Informationen über einen Zeitplan für den möglichen Angriff erfahren haben. Die Regierung in Washington dementierte dies. Ein US-Marinekommandant äußerte dagegen sogar, die Nato-Verbündeten sollten sich auf einen Krieg vorbereiten…

- Iran setzt „passiven Verteidigungsplan“ in Kraft

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Weiter. Bin Laden - Pakistan hat offenbar “grünes Licht” gegeben, und die CIA darf sich endlich auch offiziell dort austoben.

CIA-Bericht - Bin Laden wird bald sterben

Lange war es ruhig um Osama bin Laden. Der Terrorfürst ist abgetaucht. Irgendwo in den Bergen Afghanistans wird der Chef der Terrororganisation Al Qaida vermutet. Die USA können die Jagd nach bin Laden bald aber womöglich aufgeben. Denn der Terrorist hat offenbar nur noch wenige Monate zu leben…

..wenn er nicht bereits längst tot ist.

..Wir wetten auf das Ergebnis: Im Laufe des Jahres, noch vor den Wahlen in den USA, wird ObL angeblich gefunden, zerpulvert und erledigt. Da man nach der Bombardierung wohl nur noch Reste eines verbrannten Turbans finden wird, kann man natürlich viel behaupten…

- Bin Laden wird bald sterben
- Bombenstimmung beim CIA

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Sonstige lesenswerte und interessante Funde der letzten Tage:
- Wie die Tagesschau den Kriegshaushalt 2009 schönredet
- “Der Mensch braucht keinen Krieg!”
- Die Amerikanisierung der Finanzmärkte und ihre Folgen
- Gazprom-Chef: Verdopplung der Gaspreise auf 1000 Dollar möglich
- Weniger ist mehr? - Die Turbomilchkuh
- Kollaps der weltweiten Fischerei
- Irre: Forscher wollen natürliches Nährstoffgas Kohlendioxid unter der Erde lagern!
- „Kein Blut auf meinem Handy“
- Griechenland und die Freimaurerei
- Google muss Youtube Log-Dateien preisgeben

Abschliessend: Die vier Regeln des Kapitalismus ->

Der Kapitalismus ist eine tolle Sache! Er hat uns Mikrowellen, Farbfernseher, HiFi-Anlagen, Geschirrspülmaschinen, Handys, Faxgeräte, Quarzuhren, Autos mit Airbag und ABS, Playstations und Nintendo, Satellitenschüsseln, unzählige Fernsehkanäle, Filme auf Video und DVD, Surround Sound, Digitalkameras, Computer, das Internet und viele andere schöne und nette Sachen beschert. Wie hatte man nur früher ohne diese Dinge auskommen und glücklich sein können? Man ist geneigt, von einer Erfolgsstory zu sprechen. Was bedeutet nun konkret Kapitalismus? Wie bei allen Ismen verrät schon allein der Name den Sinn der ganzen Veranstaltung und man möchte vom Angepriesenen logischerweise auch möglichst viel besitzen. Beim Sozialismus möchte man möglichst viel an Sozialem haben, beim Nationalsozialismus an Nationalem, beim Islamismus oder Katholizismus möglichst viel an richtigem Glauben, beim Kommunismus Kommunales, also möglichst viel an “allen gehört alles” und beim Kapitalismus natürlich möglichst viel an Kapital, um daraus mehr und immer mehr zu machen. Und deshalb ist der Kapitalismus auch so schön, denn wer hätte nicht gerne immer mehr davon - Sie etwa nicht? …

..hier weiterlesen.

Bis die Tage! ;-)

Bibel und Koran - Wie ähnlich sich die Heiligen Schriften sind

Posted in Audio/Video, Wissenswertes, Religion, Gesellschaft by antistaat on the April 5th, 2008

Die einen stellen die Botschaft des menschgewordenen Sohn Gottes, Jesus Christus, in den Mittelpunkt. Die anderen stützen ihren Glauben auf die Lehren des Propheten Mohammed. Doch trotz vieler Unterschiede haben die beiden großen Weltreligionen, das Christentum und der Islam, mehr gemeinsam, als oft angenommen wird.

Vor allem orientieren sich die Gläubigen beider Religionen jeweils an einer Heiligen Schrift: Für die Christen ist es die Bibel, für die Muslime der Koran. Beide Bücher sind jahrtausendealte Schriften. Doch ihre Botschaft ist nicht immer ganz eindeutig, weshalb ihre Inhalte auch zum Teil unterschiedlich ausgelegt werden.

Die Texte des Alten und des Neuen Testaments stammen aus der Zeit zwischen 600 vor und 500 nach Christus. Der Koran wurde dagegen später verfasst: Seine Verse entstanden mehr als 100 Jahre nach den jüngsten Texten der Bibel.

Bibel und Koran - Gebote des einen Gottes

Nach muslimischem Glauben hat Mohammed auf dem Berg Hira in der Wüste der arabischen Halbinsel, nahe Mekka, eine Begegnung mit dem Engel Gabriel gehabt. Dieselbe Gestalt wird von den Christen als der Erzengel Gabriel verehrt. Mohammed erhält von dem Engel die Botschaft Allahs. Sie besagt, dass Allah der einzige Gott ist und Mohammed sein Prophet. Dies war die Geburtsstunde des Islam. Die Botschaft des Engels gibt Mohammed im Laufe seines Lebens an diverse Autoren des Korans weiter, er selbst ist vermutlich Analphabet gewesen. Nach dem Tod des Propheten wurden die Texte in Abschnitten, so genannten Suren, zusammengefasst.

Die Bibel existiert zu dieser Zeit bereits. Sie und der Koran haben dieselben Wurzeln, viele ihrer Geschichten ähneln sich. Beide Bücher berichten über Jesus, Moses, Johannes den Täufer sowie zahlreiche Menschen und Ereignisse aus dem jüdischen Talmud.

Zwei Varianten des Sündenfalls

Beide Lehren kennen nur einen Gott, der gleichzeitig der Schöpfer der Welt ist. Sowohl in der Bibel als auch im Koran erschafft Gott das Licht, das Wasser, die Pflanzen, die Tiere und schließlich den Menschen.
Die Beschreibung des Sündenfalls ähnelt sich in beiden Büchern sehr. Sowohl Koran als auch Bibel berichten von Adam und Eva. Allerdings überredet in der Bibel die Schlange Eva zum Essen der verbotenen Frucht. Danach verführt Eva Adam zur Sünde. In der Bibel hat also die Frau zuerst gesündigt. Ein wenig anders erzählt der Koran dieselbe Geschichte: Nicht Eva verführt Adam, sondern Satan selbst. Er bringt Mann und Frau gleichzeitig zu Fall. Anders als in der Bibel ist Eva nicht die Verführerin, sondern die – gleichberechtigte – Verführte.

Eine weitere Parallele zwischen beiden Büchern ist die Tatsache, dass Moses für Christen und Muslime ein wichtiger Gesandter Gottes und eine Schlüsselfigur ist: Er überbringt den Gläubigen beider Religionen die zehn Gebote Gottes. Jene Grundwerte verbinden Islam, Christentum und das Judentum unwiderruflich.

Bibel und Koran - Grundgedanke der Nächstenliebe

Auch Jesus taucht sowohl in der Bibel als auch im Koran auf. Für die Christen ist er der menschgewordene Sohn Gottes, der vom Tode auferstand und in den Himmel fuhr. Im Koran nimmt Jesus ebenfalls eine zentrale Rolle ein – als Prophet und Vertreter des Evangeliums. Daneben sind in beiden Büchern solche angeblichen göttlichen Wunder wie Marias Empfängnis und die Jungfrauengeburt überliefert.

Rechtfertigt der Koran Gewalt?

Vor allem ähneln sich die Botschaften von Bibel und Koran in ihren Grundgedanken. Nächstenliebe und Fürsorge spielen dabei eine tragende Rolle. Die Menschen sollen sich gegenseitig kein Leid zufügen und einander respektieren. Das Problem: Beide Bücher lassen sich jeweils auch unterschiedlich auslegen. Beispielsweise rechtfertigen islamitische Fundamentalisten ihre Gewalttaten mit Stellen aus dem Koran. Derjenige, der in Allahs Namen einen Krieg geführt hat, stehe bei Gott in höherem Ansehen und komme ins Paradies – so heißt es in einer Sure des Korans, die allerdings auf mehrere Arten gedeutet werden kann. Ist dieser Satz tatsächlich eine göttliche Rechtfertigung für Gewalt? Um die Aussage richtig einschätzen zu können, muss man auf die Geschichte des Islam zurückblicken. Auslöser für die Sure ist die Situation der jungen muslimischen Gemeinde vor 1400 Jahren.

Die Schlacht bei Badr

In der Schlacht bei Badr kämpften die Muslime gegen das herrschende Volk der Mekkaner. Denen missfiel die damals neue Lehre Mohammeds, dass es nur einen Gott gäbe. Denn sie selbst verehrten zu jener Zeit mehr als 360 Götter. Die religiösen Oberhäupter Mekkas sahen Mohammed und seine Anhänger als Bedrohung ihres Polytheismus an und vertrieben sie auf brutale Weise aus der Stadt. Die Muslime flohen durch die Wüste nach Medina, beratschlagten dort und fassten den Entschluss, sich gegen die Mekkaner zur Wehr zu setzen. Allah, so glaubten sie, würde diese Selbstverteidigung unterstützen. Im Koran wird von dieser Begebenheit berichtet.

Heute dient diese Koranstelle religiösen Extremisten oft als Rechtfertigung für ihren „Heiligen Krieg“. Allerdings widerspricht diese Interpretation dem Grundgedanken der Selbstverteidigung – und steht somit im Widerspruch zu den Lehren Mohammeds.

Quelle: weltderwunder.de

Wer ist eigentlich Monsanto?

Posted in Wissenswertes, Umwelt/Gesundheit, Skandale, Hinter den Kulissen, Allgemein by oggy on the March 12th, 2008

Der US-amerikanische Konzern Monsanto ist ein auf die Herstellung von Pestiziden, chemischen Düngemitteln und herkömmlichen sowie gentechnisch verändertem Saatgut spezialisiertes Unternehmen.

Der Konzern hat aber bei Weitem nicht nur wegen der grünen Gentechnik auf sich aufmerksam gemacht. So hat Monsanto während des Vietnamkrieges das dioxinhaltige Entlaubungsmittel Agent Orange hergestellt. Dieses Gift macht auch heute noch viele Millionen Menschen krank, und noch immer werden in Vietnam Kinder mit schwersten Behinderungen geboren.

Zwischen 1990 und 2001 setzte Monsanto mehrere Dutzend mal genmanipulierte Pflanzen ohne Genehmigung frei und kontaminierte auch umliegende Felder. Laut Greenpeace wurde der Konzern in Indonesien wegen Bestechung zu einer Geldstrafe von 1,5 Millionen Dollar verurteilt. Jahrzehntelang leugnete der Konzern die Gefahren von PCB und Dioxin, so dass Millionen von Menschen an diesen Giften erkrankten. Eine neue Studie zeigt, dass Monsantos Roundup, das meistverkaufte Pestizid der Welt, Amphibien gefährdet. Möglicherweise ist es für das globale Amphibiensterben verantwortlich - der Konzern streitet einen Zusammenhang natürlich ab.

Als das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Monsanto den Verkauf von Gen-Mais in Deutschland untersagte (siehe »Ist Genmais illegal?«), wurde so gleich eine US-Administration im deutschen Kanzleramt vorstellig. Dass es Gespräche zwischen dem Kanzleramt und dem Konzern sowie dem Kanzleramt und der US-Botschaft gegeben habe, bestätigt ein Regierungssprecher auf Anfrage. Das Ministerium habe sich aber bei seiner Entscheidung »ausschließlich auf vorliegende Risikoeinschätzungen gestützt« und sei »nicht von Dritten« beeinflusst worden. - Wer´ s glaubt, wird selig…

Welche Motive stecken hinter der grünen Gentechnik?

Da wäre zum einen die Forcierung eines globalen landwirtschaftlichen Homogenisierungsprozesses, der die Auflösung der traditionellen, familiären Landwirtschaft und das Etablieren einer landwirtschaftlichen Monokultur zur Folge hat. Dies geschieht durch die Patentierung einst natürlich vorkommender Nahrungspflanzen und die daraus folgende weltumspannenden Kontrolle des Saatgutes durch transnationale Agrar-Monopolisten wie Monsanto, Syngenta oder Aventis. Es geht also mal wieder um Geld, Macht und Abhängigkeiten. Hört man hiervon etwas in der »freien« Presse oder von unseren Politikern? Mitnichten!

In einer Epoche der Knappheit, so argumentieren vielmehr die Gen-Befürworter, könne das Problem des Hungers nur durch eine Steigerung der Erträge gelöst werden. Die grüne Gentechnik sei daher notwendig, um den Hunger in der Dritten Welt zu besiegen. Ganz unabhängig davon, dass sich westliche Konzerne oder Politiker noch nie ernsthaft darum bemüht haben, das Leid in der Dritten Welt spürbar zu lindern, stellt diese Behauptung ein unwahre Tatsache dar. Das Problem des Hungers wird nämlich nachweislich nicht gelöst werden können, wenn man nur eine neue Technologie in ein durch soziale Ungerechtigkeiten gestörtes System einführt. Über 840 Millionen Menschen leiden weltweit aus gesellschaftlichen und politischen Gründen an Hunger. Doch um den Welthunger zu bekämpfen, müssen nicht die Erträge gesteigert werden, wie uns die Gen-Industrie oder einige Politiker glauben schenken möchten.

Laut Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, könnten die weltweiten landwirtschaftlichen Erträge zusammengenommen etwa doppelt soviel Menschen ernähren, wie derzeit auf den Planeten leben. Die zentrale Frage lautet daher nicht, wie man die Erzeugung steigern kann, sondern was man anbaut und wer sich wovon ernährt.

Der kausale Zusammenhang von Gentechnik, Hunger und der Beschneidung von elementaren Menschenrechten ist bereits in Argentinien und Indien zu sehen, wo nach den USA die meisten Gen-Pflanzen angebaut werden. Seit Beginn des Anbaus spitzte sich dort die Hungersituation dramatisch zu, denn das Kultivieren von Gen-Pflanzen trieben die Länder weiter in eine exportorientierte, von Großbetrieben dominierte Landwirtschaft. Davon profitieren nur einige Wenige, während große Teile der Bevölkerung hungern und ihre Lebensgrundlage verlieren.

Monsantos “Schreckensherrschaft” in der 3. Welt

Da das Verbreiten von Genpflanzen für die Lobby ein Milliardengeschäft ist, priesen deren Vertreter auf einer internationalen Konferenz die neue Technik als Rettung für die Menschheit. Sie sprachen vom »Hunger in der Welt« und den überlebenswichtigen Beitrag der Gentechnik für das Überleben der Menschheit. Sie lobten die Gen-Baumwolle in Indien, welche dort seit etwa 10 Jahren auf großer Fläche angebaut wird und statuierten sie als wahrhaften Segen, der vielen Indern zu höheren Einkommen verholfen habe. Darauf meldete sich ein indischer Mitarbeiter der alternativen Nobelpreisträgerin Vandana Shiva zu Wort und berichtete, wie der Gen-Konzern Monsanto in Indien eine Schreckensherrschaft errichtet hat. Zu aller erst wurden die Bauern mit den unsäglichen Methoden der modernen Werbung für die Gentechnik begeistert. Die Lobby versprach ihnen 80 Prozent höhere Erträge. Dass im Durchschnitt vier mal so teure Saatgut durften sie auf Kredit kaufen. Im Gegenzug mussten sich die Bauern durch Knebelungsverträge verpflichten, auch das dazugehörige Gerät und alle sonstigen Hilfsmittel wie chemischer Dünger dazuzukaufen. Auch Gratissaatgut wurde großzügig an skeptische Landwirte verteilt.

Eine Weile ging dies gut. Danach folgte eine Missernte nach der anderen. Die Genpflanzen wurden immer schwächer, die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge nahm stetig zu. Dadurch mussten immer mehr Spritzmittel hinzugekauft werden. Dies führte dazu, dass die Bauern ihre Kredite nicht mehr bedienen konnten und immer höhere Schulden anhäuften. Die Lage wurde so aussichtslos, dass viele Landwirte in Indien nur noch einen Ausweg sahen - den Weg in den Selbstmord. So brachten sich dort 25.000 Gen-Bauern in den letzten 5 Jahren um. Das sind 13,7 Selbstmorde pro Tag, verschuldet durch die Segnungen der Gentechnik, welche die PR-Abteilungen der Gen-Fabriken unter das Volk bringen.

Zugegeben, der Drang des Menschen, zu forschen, zu entwickeln, zu verbessern und auszuprobieren entspricht einem natürlichen Prinzip der Natur. Gefährlich für die Allgemeinheit wird diese Neugier erst dann, wenn dahinter höchst unsoziale und machtpolitische Motive lauern, was wir gegenwärtig leider erleben. Dass dies zu einer globalen sozialen Katastrophe führen könnte, ist leicht abzusehen…

Quelle/weiterlesen…: www.bookmarks-magazin.de

USA erneuern ihr Kernwaffenarsenal

Posted in Wissenswertes, Skandale, Politik, Allgemein by oggy on the February 28th, 2008

Zum ersten Mal seit 20 Jahren will die US-Regierung einen neuen Nuklearsprengkopf bauen - offiziell aus Sorge um die Funktionstüchtigkeit der alten Waffen. Kritiker sehen darin eine aberwitzig teure Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und ein verhängnisvolles Signal an die Welt.

Noch immer sind Hunderte amerikanischer Nuklearwaffen auf Ziele in Russland und anderswo gerichtet. Obwohl mit dem Untergang der Sowjetunion 1991 auch der Kalte Krieg mit seinem “Gleichgewicht des Schreckens” ein Ende fand, unterhalten die Vereinigten Staaten weiterhin ein Arsenal von rund zehntausend dieser Massenvernichtungswaffen. Russland, China, Frankreich, Indien, Israel, Pakistan und Großbritannien sind heute Verbündete der USA oder schlimmstenfalls unkriegerische Konkurrenten; alle außer Russland besitzen nur beschränkte Kernwaffenarsenale.

Nordkorea und Iran haben zwar ein gespanntes Verhältnis zu den Vereinigten Staaten, verfügen aber noch nicht über die Fähigkeit, Amerika massiv zu bedrohen. Die größte nukleare Gefahr scheint derzeit von einer “schmutzigen Bombe” auszugehen - einer mit radioaktivem Material bepackten konventionellen Bombe - oder von einem kleinen nuklearen Sprengkörper. Ein massives Nuklearwaffenarsenal dürfte aber Terroristen oder nichtstaatliche Gruppen kaum abschrecken, solche Waffen einzusetzen.

Im Moskauer Vertrag von 2002 über die Reduzierung strategischer Angriffswaffen haben sich die Vereinigten Staaten verpflichtet, ihr nukleares Offensivpotenzial mit der Zeit auf weniger als 2200 Sprengköpfe und Bomben zu reduzieren. Doch gleichzeitig wollen das Energie- und das Verteidigungsministerium der USA diese Waffen teilweise auswechseln, weil sie befürchten, die alternden Sprengköpfe würden nach jahrelanger Lagerung nicht mehr optimal funktionieren. Das betrifft vor allem die W76-Gefechtsköpfe, die ein Drittel des Bestands ausmachen; die ältesten werden 2008 das Ende ihrer dreißigjährigen Lebensdauer erreichen. Eine einzelne W76-Nuklearwaffe hat eine Sprengkraft von 100 Kilotonnen oder 100.000 Tonnen TNT. Sie soll so genannte weiche Ziele zerstören: Häfen, Garnisonen, Fabriken.

2004 starteten Energie- und Verteidigungsministerium das Programm Reliable Replacement Warhead (RRW, zuverlässiger Ersatzsprengkopf). Im März 2007 erhielt das Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien den Zuschlag für die Konstruktion des ersten amerikanischen Nuklearsprengkopfs seit zwanzig Jahren. Diese Waffe namens RRW1 soll die gleiche Sprengkraft wie W76 besitzen; sie hätte nach dem Ende des Kalten Kriegs keine neue strategische Funktion, und viele Beobachter bezweifeln ihren Sinn. Zudem werden derzeit zweitausend W76-Sprengköpfe technisch überholt, um ihre Lebensdauer zu verlängern, und die Sorge um die Zuverlässigkeit alternder Plutoniumkomponenten hat sich als unbegründet erwiesen.

Doch die NNSA (National Nuclear Security Administration), die für Nuklearwaffen zuständige Behörde im Energieministerium, hat weitere Gründe parat: Man erspare sich das Risiko neuer Kernwaffentests und schaffe eine Waffe, die weniger umweltschädliches Material erfordert. Obwohl die Haushaltsmittel für RRW noch nicht bewilligt sind und Teile des Programms vom Kongress gestrichen oder in Frage gestellt wurden, liegen bereits eine Kostenschätzung und ein Produktionsplan vor. Dennoch bleiben wichtige Fragen offen: Welchem Zweck dient das nukleare Waffenarsenal der USA, woraus soll es bestehen, und wie viele Waffen sind nötig?

Quelle:www.spiegel.de

Die Amok-Droge der Gewaltkids

Posted in Wissenswertes, Gesellschaft, Allgemein by oggy on the February 12th, 2008

In Berlin macht das Medikament junge Schläger seit Jahren schmerzfrei und kaltblütig / Nun warnen Apotheker auch in Hamburg

Amok-Droge. So nennen sie das Medikament in Berlin. In der Hauptstadt sorgt Tilidin schon seit Jahren für Aufregung. Denn jugendliche Gewalttäter nehmen das Schmerzmittel, bevor sie auf ihre Verbrechens-Touren gehen. Tilidin enthemmt sie, macht sie angstfrei. Die Gewaltkids fühlen sich dann unbesiegbar. Nun warnt die Apothekerkammer auch in Hamburg vor dieser Amok-Droge.

Bereits vor Monaten tauchten vereinzelt gefälschte Rezepte für das Opiat in der Hansestadt auf. “Diese Tilidin-Verschreibungen machen mittlerweile einen Großteil der Rezeptfälschungen aus”, sagt Rainer Töbing, Präsident der Apothekerkammer Hamburg. “Rund ein Drittel betreffen das Schmerzmittel. Das sind in der Woche zwei bis drei Fälle, die uns gemeldet werden. Die Dunkelziffer ist aber mit Sicherheit noch sehr viel höher”, fügt Reinhard Hanpft (51) von der Apothekerkammer hinzu. Das sieht die Polizei anders. Die Beamten reden von vereinzelten Fällen.

Gerade junge Straftäter trinken sich mit Tilidin Mut an, bevor sie Verbrechen begehen. Es macht sie kaltblütig und schmerzfrei. Die Konsumenten in der Szene sind vor allem Männer muslimischen Glaubens, da Medikamente für sie im Gegensatz zu Cannabis oder Alkohol nicht grundsätzlich verboten sind. In Berlin beschrieben Polizisten immer wieder, dass sich die Konsumenten “wie Berserker” bei der Festnahme gewehrt hätten. Nicht mal Pfefferspray hätte ihnen etwas ausgemacht.

Nicht nur der Konsum von Tilidin ist ein großes Problem, auch die Beschaffungskriminalität. “In Berlin wird fast jeden Tag eine Apotheke überfallen. Oft stehlen die Täter auch Tilidin”, weiß Dr. Claus Greger (64) von der Rosen-Apotheke beim Schlump (Harvestehude). In Hamburg hätte er davon zwar noch nichts gehört, doch die Mitarbeiter seien auch hier in Bezug auf Tilidin sensibilisiert.

Um die Probleme mit dem Schmerzmittel in den Griff zu bekommen, fordern Hamburgs Apotheker nun, Tilidin-haltige Medikamente dem Betäubungsmittelgesetz zu unterstellen. Denn dann bräuchten Käufer ein Spezialrezept in mehrfacher Ausführung für Arzt, Apotheker und Bundesopiumstelle, wodurch Fälschungen kaum noch möglich wären. Doch bis dahin werden sich Kriminelle weiterhin vor Schlägereien und Überfällen mit dem Schmerzmittel angstfrei machen. Was sich strafrechtlich sogar noch positiv auswirken kann. Denn wer unter Medikamenteneinfluss ein Verbrechen begeht, ist möglicherweise nur vermindert schuldfähig.
Info:
So wirkt das Schmerzmittel Tilidin

Schon in den 80er Jahren wurde das Tilidin-Präparat Valoron N konsumiert, weil es verhältnismäßig günstig war und die Entzugserscheinungen von Heroin linderte. Die Pharmakonzerne nahmen das ursprüngliche Mittel vom Markt und fügten den suchtbremsenden Wirkstoff Naloxon hinzu. Das neue Präparat war damit als Heroinersatz nicht mehr brauchbar und verschwand für einige Jahre aus der Drogenszene.

Die derzeit im Handel erhältlichen Präparate werden nach Operationen oder bei Rheuma- und Krebspatienten als Schmerzmittel eingesetzt. Sie sind deutlich stärker als zum Beispiel Aspirin, haben aber nur ein Fünftel der Wirkung von Morphin.

Nicht bei jedem Konsumenten wirkt das Medikament gleich. “Es lindert nicht nur Schmerzen, sondern kann auch belebend wirken und zu Stimmungsveränderungen, Schwindel, Benommenheit und Krämpfen führen”, warnt Dr. Jörn Graue, Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins.

Zudem seien auch Aggressivitätssteigerungen durch das Medikament beobachtet worden. Experten vermuten jedoch, dass die Konsumenten nicht durch das Tilidin aggressiv werden, sondern das Medikament die bereits vorhandene Grundstimmung verstärkt.

Quelle:www.mopo.de

Wie stiehlt man ein ganzes Land?

Posted in Wissenswertes, Kurioses/Phänomene, Allgemein by oggy on the February 6th, 2008

D i e ” P l ü n d e r l a n d - V e r s c h w ö r u n g ” .

Ein satirisches Märchen?

1 - Die Geschichte von der Plünderland-Verschwörung oder ~ wie man tausend Milliarden Plünderos veruntreut!

Es war einmal ein Land, das nannte man Plünderland. Plünderland war nicht das einzige Land auf der Welt. Andere mächtige Länder sahen, dass Plünderland immer größer und stärker wurde. Also führte man zwei große Kriege mit Plünderland. Plünderland verlor die Kriege und die Sieger teilten es unter sich auf. Danach gab es Plünderland Ost und Plünderland West.

Im Plünderland Ost wurde die sozialistische Planwirtschaft eingeführt und im Plünderland West die kapitalistische Marktwirtschaft.

Beide Systeme dienten auf ihre Art und Weise dazu, die Bevölkerung in einem ständigen Existenzkampf zu halten und langfristig durch Mangel gefügig zu machen. Damit sich die Systeme nicht vermischen konnten, ließen die Götter der Welt mitten im geteilten Plünderland eine Stahlwand errichten.

Künftig war die gesamte alte Welt durch diesen Stahlwall in den sozialistischen Osten und den kapitalistischen Westen geteilt. In der sozialistischen Planwirtschaft gab es reichlich billiges Geld und zu wenig nutzbare Güter. Denn Geld wurde nach Belieben vom Staat geschöpft. Die Güter aber wurden nicht nachfrageorientiert, sondern nach einem schlecht funktionierenden Plan produziert. Dadurch gab es einen permanenten Mangel an Gütern.

Im kapitalistischen Westen hingegen war es genau umgekehrt. Zwar wurde am Anfang genügend Geld zur Verfügung gestellt und dadurch konnte zunächst auch eine nachfragegerechte Produktion finanziert werden.

Doch das privatisierte Kreditgeldschöpfungsmonopol erzeugte im Westen mit der Zeit ein anderes Problem. Durch die permanent steigenden Geldumlaufgebühren, den Zinsen und Zinseszinsen, entstand mit der Zeit eine immer größere Geldknappheit bei der breiten Bevölkerung.

Beide Entwicklungen waren von den Göttern der Welt beabsichtigt.

Langfristig war eine Zentralisierung aller Macht in der alten Welt geplant. Dazu musste man in den verschiedenen Ländern dieses Teiles der Welt eine einheitliche Währung einführen.

Kein Land sollte mehr sein eigenes Geld erschaffen können.

Im westlichen Plünderland regte sich ziemlich viel Widerstand gegen die Währungspläne der Götter. Schließlich war der Plündero-West die stabilste Währung in der alten Welt. Andere Länder waren bis dahin weitaus unsolider bewirtschaftet worden und deshalb lag die Verschuldung in Plünderland deutlich niedriger als die anderer großer Alte-Welt-Staaten.

Um alle Macht in der alten Welt zu zentralisieren, hatten die Götter schon lange geplant, den großen Stahlwall wieder abzureißen. Ganz nebenbei konnte man bei dieser Gelegenheit die beiden Plünderländer wieder zusammenführen. Das wurde von den Pünderanern als großes Ereignis gefeiert.

Sie ahnten nicht, dass die Götter etwas ganz anderes wollten, als alle Plünderaner in Brüderlichkeit wiederzuvereinen. Neben der Zentralisierung aller Macht in der alten Welt, war nämlich auch noch geplant, die Wiedervereinigung von Plünderland zum Anlaß zu nehmen, seine Verschuldung drastisch anzuheben.

Die Plünderaner sollten keinen Grund mehr sehen, ihren Widerstand gegen eine einheitliche, monopolisierte und privatisierte Kreditgeldwährung, für die ganze alte Welt, aufrechtzuerhalten.

Um die Verschuldung von Plünderland auf die Augenhöhe der anderen Länder anzuheben, organisierten die Götter einen gigantischen Betrug.

Wir nennen dieses einmalige historische Ereignis “die Plünderlandverschwörung”. Natürlich wird der eine oder andere von Ihnen sagen:

Da ist schon wieder eine dieser ewigen Verschwörungstheorien. Ich weiß nichts von irgendeiner Verschwörung. Ich kann beim besten Willen nirgends eine Verschwörung entdecken. Zwar steht nicht alles zum Besten und es gibt auch einige Ungereimtheiten auf dieser Welt - aber deshalb von Verschwörung reden?

Bedenken Sie bitte eines: Es gehört zum Wesen einer wirklich guten, einer gelingenden, einer ordentlichen Verschwörung, daß die, gegen die man sich verschworen hat, die Verschwörung nicht als solche erkennen können. Die Verschwörung muß außerhalb Ihrer normalen Wahrnehmung liegen. Sonst wäre es schließlich keine ordentliche Verschwörung.

Es gibt aber auch außerordentliche Verschwörungen. Sie zeichnen sich dadurch aus, daß sie nach Art und Umfang und nach zeitlicher Dauer unsere Vorstellungskraft von einer möglichen Verschwörung einfach weit übertreffen. Deshalb können wir sie nicht als Verschwörung erkennen bzw. begreifen.

Bei außerordentlichen Verschwörungen können Teilaspekte durchaus im Bereich unserer normalen Wahrnehmung liegen. Das nützt uns aber nichts, weil wir solche Teilaspekte nicht als Bestandteile dieser außerordentlichen Verschwörung identifizieren können.

Es ist ganz ähnlich wie bei einem sehr großen Puzzle aus vielleicht 2000 Stücken. Sie sehen aber nur 10 oder 20 von diesen Stücken, die immerhin nahe zusammen zu gehören scheinen. Sie erkennen, daß es sich bei diesem Teil des Puzzles wohl um einen Elefantenrüssel handeln muß.

Sie ziehen natürlich den Schluß, daß das gesamte Bild einen ganzen Elefanten zeigen wird. Auf die Idee, dass das vollständige Puzzlebild eine große Elefantenherde darstellt, die auf der Flucht vor schwer bewaffneten Elfenbeinjägern, ein ganzes Mäusevolk zertrampelt, wären Sie vermutlich nie gekommen.

Schließlich nimmt der Elefant, von dem Sie anfangs nur den Rüssel erkannt haben, einen großen Teil des Bildes ein, weil er ganz vorne im Bild ist. Der Macher des Puzzles fand nämlich die Idee besonders witzig, die Elefantenherde auf den Bildbetrachter zurasen zu lassen. So hatten sie neben einer sehr geringen Bildinformation auch noch eine, die Phantasie besonders einschränkende, Perspektive.

Warum habe ich Ihnen diesen Vergleich vorangestellt? Es geht mir darum, deutlich zu machen, daß Sie kaum eine Chance hatten, die Verschwörungspraxis, von der Sie heute erfahren werden, selbst zu entdecken.

Es hat nichts mit Dummheit zu tun, dass Sie von diesen Vorgängen nichts mitbekommen haben. Es gibt keinen Grund sich selbst in Frage zu stellen. Die Verschwörung war eben unvorstellbar groß und sehr perfekt inszeniert.

Und die gutmütigen Plünderaner waren die arglosen Opfer. Hören (es handelt sich eigentlich um ein “Hörstück”. - KHH.) wir uns also an, was der Verfasser der folgenden Geschichte zu sagen hat:……………

Quelle/…weiterlesen: artfond.de

“Kunst, Wahrheit & Politik”

Posted in Wissenswertes, Terror/Krieg, Politik, Gesellschaft by antistaat on the December 20th, 2007

Auszug aus der Nobelrede des Literaturnobelpreisträgers 2005, Harold Pinter, zum Thema “Kunst, Wahrheit & Politik”:

„Es gibt keine klaren Unterschiede zwischen dem, was wirklich und dem was unwirklich ist, genauso wenig wie zwischen dem, was wahr und dem was unwahr ist. Etwas ist nicht unbedingt entweder wahr oder unwahr; es kann beides sein, wahr und unwahr.“

Ich halte diese Behauptungen immer noch für plausibel und weiterhin gültig für die Erforschung der Wirklichkeit durch die Kunst. Als Autor halte ich mich daran, aber als Bürger kann ich das nicht. Als Bürger muss ich fragen: Was ist wahr? Was ist unwahr? (…)

(…) Politische Sprache, so wie Politiker sie gebrauchen, wagt sich auf keines dieser Gebiete, weil die Mehrheit der Politiker, nach den uns vorliegenden Beweisen, an der Wahrheit kein Interesse hat sondern nur an der Macht und am Erhalt dieser Macht. Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, dass die Menschen unwissend bleiben, dass sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren.

Wie jeder der hier Anwesenden weiß, lautete die Rechtfertigung für die Invasion des Irak, Saddam Hussein verfüge über ein hoch gefährliches Arsenal an Massenvernichtungswaffen, von denen einige binnen 45 Minuten abgefeuert werden könnten, mit verheerender Wirkung. Man versicherte uns, dies sei wahr. Es war nicht die Wahrheit. Man erzählte uns, der Irak unterhalte Beziehungen zu al-Qaida und trage Mitverantwortung für die Gräuel in New York am 11. September 2001. Man versicherte uns, dies sei wahr. Es war nicht die Wahrheit. Man erzählte uns, der Irak bedrohe die Sicherheit der Welt. Man versicherte uns es sei wahr. Es war nicht die Wahrheit.

Die Wahrheit sieht völlig anders aus. Die Wahrheit hat damit zu tun, wie die Vereinigten Staaten ihre Rolle in der Welt auffassen und wie sie sie verkörpern wollen. (…)

(…) Jeder weiß, was in der Sowjetunion und in ganz Osteuropa während der Nachkriegszeit passierte: die systematische Brutalität, die weit verbreiteten Gräueltaten, die rücksichtslose Unterdrückung eigenständigen Denkens. All dies ist ausführlich dokumentiert und belegt worden.

Aber ich behaupte hier, dass die Verbrechen der USA im selben Zeitraum nur oberflächlich protokolliert, geschweige denn dokumentiert, geschweige denn eingestanden, geschweige denn überhaupt als Verbrechen wahrgenommen worden sind. Ich glaube, dass dies benannt werden muss, und dass die Wahrheit beträchtlichen Einfluss darauf hat, wo die Welt jetzt steht. Trotz gewisser Beschränkungen durch die Existenz der Sowjetunion, machte die weltweite Vorgehensweise der Vereinigten Staaten ihre Überzeugung deutlich, für ihr Handeln völlig freie Hand zu besitzen.

Die direkte Invasion eines souveränen Staates war eigentlich nie die bevorzugte Methode der Vereinigten Staaten. Vorwiegend haben sie den von ihnen sogenannten „Low Intensity Conflict“ favorisiert. „Low Intensity Conflict“ bedeutet, dass tausende von Menschen sterben aber langsamer als würde man sie auf einen Schlag mit einer Bombe auslöschen. Es bedeutet, dass man das Herz des Landes infiziert, dass man eine bösartige Wucherung in Gang setzt und zuschaut wie der Faulbrand erblüht. Ist die Bevölkerung unterjocht worden oder totgeprügelt es läuft auf dasselbe hinaus und sitzen die eigenen Freunde, das Militär und die großen Kapitalgesellschaften, bequem am Schalthebel, tritt man vor die Kamera und sagt, die Demokratie habe sich behauptet. Das war in den Jahren, auf die ich mich hier beziehe, gang und gäbe in der Außenpolitik der USA.

Die Tragödie Nicaraguas war ein hochsignifikanter Fall. Ich präsentiere ihn hier als schlagendes Beispiel für Amerikas Sicht seiner eigenen Rolle in der Welt, damals wie heute. (…)

(…) Die Vereinigten Staaten unterstützten die brutale Somoza-Diktatur in Nicaragua über 40 Jahre. Angeführt von den Sandinisten, stürzte das nicaraguanische Volk 1979 dieses Regime, ein atemberaubender Volksaufstand.

Die Sandinisten (…) machten sich daran, eine stabile, anständige, pluralistische Gesellschaft zu gründen. Die Todesstrafe wurde abgeschafft. Hunderttausende verarmter Bauern wurden quasi ins Leben zurückgeholt. Über 100.000 Familien erhielten Grundbesitz. Zweitausend Schulen entstanden. Eine äußerst bemerkenswerte Alphabetisierungskampagne verringerte den Anteil der Analphabeten im Land auf unter ein Siebtel. Freies Bildungswesen und kostenlose Gesundheitsfürsorge wurden eingeführt. Die Kindersterblichkeit ging um ein Drittel zurück. Polio wurde ausgerottet.

Die Vereinigten Staaten denunzierten diese Leistungen als marxistisch-leninistische Unterwanderung. Aus Sicht der US-Regierung war dies ein gefährliches Beispiel. Erlaubte man Nicaragua, elementare Normen sozialer und ökonomischer Gerechtigkeit zu etablieren, erlaubte man dem Land, den Standard der Gesundheitsfürsorge und des Bildungswesens anzuheben und soziale Einheit und nationale Selbstachtung zu erreichen, würden benachbarte Länder dieselben Fragen stellen und dieselben Dinge tun. Damals regte sich natürlich heftiger Widerstand gegen den in El Salvador herrschenden Status quo. (…)

(…) Die Vereinigten Staaten stürzten schließlich die sandinistische Regierung. Es kostete einige Jahre und beträchtliche Widerstandskraft, doch gnadenlose ökonomische Schikanen und 30.000 Tote untergruben am Ende den Elan des nicaraguanischen Volkes. Es war erschöpft und erneut verarmt. Die Casinos kehrten ins Land zurück. Mit dem kostenlosen Gesundheitsdienst und dem freien Schulwesen war es vorbei. Das Big Business kam mit aller Macht zurück. Die ‘Demokratie’ hatte sich behauptet.

Doch diese „Politik“ blieb keineswegs auf Mittelamerika beschränkt. Sie wurde in aller Welt betrieben. Sie war endlos. Und es ist, als hätte es sie nie gegeben.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs unterstützten die Vereinigten Staaten jede rechtsgerichtete Militärdiktatur auf der Welt, und in vielen Fällen brachten sie sie erst hervor. Ich verweise auf Indonesien, Griechenland, Uruguay, Brasilien, Paraguay, Haiti, die Türkei, die Philippinen, Guatemala, El Salvador und natürlich Chile. Die Schrecken, die Amerika Chile 1973 zufügte, können nie gesühnt und nie verziehen werden.

In diesen Ländern hat es Hunderttausende von Toten gegeben. Hat es sie wirklich gegeben? Und sind sie wirklich alle der US-Außenpolitik zuzuschreiben? Die Antwort lautet ja, es hat sie gegeben, und sie sind der amerikanischen Außenpolitik zuzuschreiben. Aber davon weiß man natürlich nichts.

Es ist nie passiert. Nichts ist jemals passiert. Sogar als es passierte, passierte es nicht. Es spielte keine Rolle. Es interessierte niemand. Die Verbrechen der Vereinigten Staaten waren systematisch, konstant, infam, unbarmherzig, aber nur sehr wenige Menschen haben wirklich darüber gesprochen. Das muss man Amerika lassen. Es hat weltweit eine ziemlich kühl operierende Machtmanipulation betrieben, und sich dabei als Streiter für das universelle Gute gebärdet. Ein glänzender, sogar geistreicher, äußerst erfolgreicher Hypnoseakt.

Ich behaupte, die Vereinigten Staaten ziehen die größte Show der Welt ab, ganz ohne Zweifel. Brutal, gleichgültig, verächtlich und skrupellos, aber auch ausgesprochen clever. Als Handlungsreisende stehen sie ziemlich konkurrenzlos da, und ihr Verkaufsschlager heißt Eigenliebe. Ein echter Renner. Man muss nur all die amerikanischen Präsidenten im Fernsehen die Worte sagen hören: „das amerikanische Volk“, wie zum Beispiel in dem Satz: „Ich sage dem amerikanischen Volk, es ist an der Zeit, zu beten und die Rechte des amerikanischen Volkes zu verteidigen, und ich bitte das amerikanische Volk, den Schritten ihres Präsidenten zu vertrauen, die er im Auftrag des amerikanischen Volkes unternehmen wird.“

Ein brillanter Trick. Mit Hilfe der Sprache hält man das Denken in Schach. Mit den Worten „das amerikanische Volk“ wird ein wirklich luxuriöses Kissen zur Beruhigung gebildet. Denken ist überflüssig. Man muss sich nur ins Kissen fallen lassen. Möglicherweise erstickt das Kissen die eigene Intelligenz und das eigene Urteilsvermögen, aber es ist sehr bequem. Das gilt natürlich weder für die 40 Millionen Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, noch für die 2 Millionen Männer und Frauen, die in dem riesigen Gulag von Gefängnissen eingesperrt sind, der sich über die Vereinigten Staaten erstreckt.

Den Vereinigten Staaten liegt nichts mehr am low intensity conflict. Sie sehen keine weitere Notwendigkeit, sich Zurückhaltung aufzuerlegen oder gar auf Umwegen ans Ziel zu kommen. Sie legen ihre Karten ganz ungeniert auf den Tisch. Sie scheren sich einen Dreck um die Vereinten Nationen, das Völkerrecht oder kritischen Dissens, den sie als machtlos und irrelevant betrachten. (…)

(…) Ihre offiziell verlautbarte Politik definiert sich jetzt als „full spectrum dominance“. Der Begriff stammt nicht von mir sondern von ihnen. „Full spectrum dominance“ bedeutet die Kontrolle über Land, Meer, Luft und Weltraum, sowie aller zugehörigen Ressourcen.

Die Vereinigten Staaten besitzen, über die ganze Welt verteilt, 702 militärische Anlagen in 132 Ländern, mit der rühmlichen Ausnahme Schwedens natürlich. Wir wissen nicht ganz genau, wie sie da hingekommen sind, aber sie sind jedenfalls da.

Die Vereinigten Staaten verfügen über 8000 aktive und operative Atomsprengköpfe. Zweitausend davon sind sofort gefechtsbereit und können binnen 15 Minuten abgefeuert werden. Es werden jetzt neue Nuklearwaffensysteme entwickelt, bekannt als Bunker-Busters. Die stets kooperativen Briten planen, ihre eigene Atomrakete Trident zu ersetzen. Wen, frage ich mich, haben sie im Visier? Osama Bin Laden? Sie? Mich? Joe Dokes? China? Paris? Wer weiß das schon? Eines wissen wir allerdings, nämlich dass dieser infantile Irrsinn – der Besitz und angedrohte Einsatz von Nuklearwaffen – den Kern der gegenwärtigen politischen Philosophie Amerikas bildet. Wir müssen uns in Erinnerung rufen, dass sich die Vereinigten Staaten dauerhaft im Kriegszustand befinden und mit nichts zu erkennen geben, dass sie diese Haltung aufgeben.

Abertausende wenn nicht gar Millionen Menschen in den USA sind nachweislich angewidert, beschämt und erzürnt über das Vorgehen ihrer Regierung, aber so wie die Dinge stehen, stellen sie keine einheitliche politische Macht dar – noch nicht. Doch die Besorgnis, Unsicherheit und Angst, die wir täglich in den Vereinigten Staaten wachsen sehen können, werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht schwinden.

Ich weiß, dass Präsident Bush zahlreiche ausgesprochen fähige Redenschreiber hat, aber ich möchte mich freiwillig für den Job melden. Ich schlage folgende kurze Ansprache vor, die er im Fernsehen an die Nation halten kann. Ich sehe ihn vor mir: feierlich, penibel gekämmt, ernst, gewinnend, aufrichtig, oft verführerisch, manchmal mit einem bitteren Lächeln, merkwürdig anziehend, ein echter Mann.

Gott ist gut. Gott ist groß. Gott ist gut. Mein Gott ist gut. Bin Ladens Gott ist böse. Er ist ein böser Gott. Saddams Gott war böse, wenn er einen gehabt hätte. Er war ein Barbar. Wir sind keine Barbaren. Wir hacken Menschen nicht den Kopf ab. Wir glauben an die Freiheit. So wie Gott. Ich bin kein Barbar. Ich bin der demokratisch gewählte Anführer einer freiheitsliebenden Demokratie. Wir sind eine barmherzige Gesellschaft. Wir gewähren einen barmherzigen Tod auf dem elektrischen Stuhl und durch barmherzige Todesspritzen. Wir sind eine große Nation. Ich bin kein Diktator. Er ist einer. Ich bin kein Barbar. Er ist einer. Und er auch. Die alle da. Ich besitze moralische Autorität. Seht ihr diese Faust? Das ist meine moralische Autorität. Und vergesst das bloß nicht.

(…)

Quelle / vollständige Rede @ nobelprize.org

Siehe auch:

- http://www.haroldpinter.org

“Zeitgeist - The Movie” (deutsche Version)

Gegliedert in drei Abschnitte bietet diese knapp 2-stündige Dokumentation interessante und wichtige Informationen zu den Bereichen Religion/Christentum, Politik/9-11 und Wirtschaft/FED.

Im ersten Abschnitt “Die größte Geschichte aller Zeiten” wird gezeigt wie dieser Mythos entstand, was die Hintergründe dazu sind und welche Auswirkungen dieser Mythos auf die Menschheit hat.
Der zweite Abschnitt “Die ganze Welt ist eine Bühne” zeigt Mythos und Wahrheit um die Terroranschläge am 11. September 2001, außerdem weitere regierungsgesponsorte Terroranschläge.
Abschnitt drei “Achtet nicht auf die Männer hinter dem Vorhang” zeigt am Beispiel des Federal Reserve Systems wie ein Zentralbanksystem funktioniert und wie Bankiers durch Finanzierung beider Seiten durch Kriege profitieren. Außerdem wird der uns umgebende Zeitgeist als das entlarvt was er ist: angstbasierte Manipulation.

Siehe auch:

- http://zeitgeistmovie.com/
- http://infokrieg.tv

Hitler Reloaded

Gesammelte Beiträge aus den TV-Magazinen Kulturzeit (3sat), Frontal21 (ZDF), Panorama und Monitor (ARD).

Themen:1/9 - Virtual History mittels CGI
- Ausschnitt - Kulturzeit / 3sat
- Thema: Bildbearbeitung Virtual History mittels CGI Original oder Fälschung

In diesem Beitrag wird offen gelegt, mit welchen fragwürdigen Mitteln der Partnersender des Herren ‘Prof. Guido Knopp’, namentlich “Discovery Channel”, arbeitet.

Siehe auch:

- Homepage - Kulturzeit / 3sat
- Homepage - Discovery Channel

-

Teil 2/9 - Original oder Fälschung
- Ausschnitt - Kulturzeit / 3sat
- Thema: “Manipulation” als Zwangsläufigkeit des Schaffens !(?)

Auch in diesem Beitrag wird wieder offen gelegt, mit welchen fragwürdigen Mitteln bekannte Filmemacher arbeiten - hier z.B. der mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Eyal Sivan.
In diesem 3sat-Beitrag werden die fragwürdigen Methoden bei der Herstellung seines preisgekrönten Films “Ein Spezialist” über Adolf Eichmann thematisiert.

Siehe auch:

- Streit um Eichmann-Film - Fälschungsvorwürfe gegen Regisseur Eyal Sivan @3sat

-

Teil 3/9 - Alles unter Kontrolle
- Ausschnitt - Kulturzeit / 3sat
- Thema: Erwischt! Wie wir alle unbemerkt kontrolliert werden. Auch via Kundenkarte.

Elektronisch werden Daten gesammelt, verknüpft und abgerufen. Jeder hinterlässt willentlich oder unwillentlich Spuren, die verfolgt werden können. Schutz und Sicherheit müssen mit erhöhter Kontrolle erkauft werden, doch dadurch gibt auch der Nutzer immer mehr von seiner Persönlichkeit preis, wird zum gläsernen Menschen.

Siehe auch:

- Alles unter Kontrolle? - “Kulturzeit”-Reihe über die Gefahren eines neuen Weltbildes @3sat

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Teil 4/9 - Erste Ethno-Pille auf dem Markt
- Ausschnitt - Kulturzeit / 3sat
- Thema: Gesellschaftsfähig - Rassenforschung auf dem Vormarsch.

Siehe auch:

- Homepage - Kulturzeit / 3sat
- Ethnische Medizin - Abschied von der Gleichbehandlung @focus

-

Teil 5/9 - Die Stimme der Gerechtigkeit
- Analog-TV Aufnahme: Ausschnitte aus der 90 Minuten Doku “Der Nürnberger Prozeß” - Bayerischer Rundfunk
- Thema: Die signifikantesten Aussagen bzw. Bilder der gleichnamigen Doku.
Siehe auch:

- Die Nürnberger Prozesse @bz.nuernberg

-

Teil 6/9 - Gilad Atzmon’s “Anleitung für Zweifelnde”
- Ausschnitt - ZDF-Aspekte: Gilad Atzmon - “Anleitung für Zweifelnde”

Sein subversives Werk „Anleitung für Zweifelnde“ ist eine beißende und zugleich sehr witzige Satire auf das moderne Israel. Gnadenlos rechnet er darin mit dem Zionismus ab, schlachtet jede erdenklich heilige jüdische Kuh. Eine große israelische Tageszeitung schrieb über das Buch: „Konservative werden es hassen, Politiker werden es verbrennen wollen, und für zornige junge Männer wird es zum Manifest werden.“

Siehe auch:

- Vorwort des Herausgebers @serendipity
- Gegen den Kampf der Kulturen @freitag

-

Teil 7/9 - Völkermord einmal anders
- Ausschnitt - Frontal 21: Nationalisten leugnen Völkermord / “Graue Wölfe” in Deutschland
Siehe auch:

- Frontal21 @zdf
- Zuschauerbrief an ZDF/Frontal21 @turkcom
- Graue Wölfe @wikipedia
- Doku: Türken gegen Armenier - Völkermord im 20. Jahrhundert @europenews

-

Teil 8/9 - Die Machenschaften der US-Behörde NSA
Ausschnitt - Kulturzeit / 3sat
Thema: Economic Hit Man - bestochen, erpresst, gemordet

O-Ton des Moderators Ernst A. Grandits:

“Verschwörungs-’THEORETIKER’ werden angesichts unserer 1 Geschichte sagen ‘Das überrascht uns nicht, genau so haben wir das erwartet’. Etwas skeptischere Gemüter werden ihren Ohren nicht trauen wollen! …”
Es handelt letzendlich um “die Machenschaften der US-Behörde NSA”!

“Mit Krediten Länder zu ruinieren war meine Aufgabe.”

- John Perkins

Siehe auch:

- Interview mit John Perkins @shareinternational
- “Bekenntnisse eines Economic Hit Man” @dradio
- Schakale und Sklaven @freitag

-

Teil 9/9 - Der letzte Akt
- Ausschnitt - Monitor / WDR
- Thema: Gewissen contra Gehorsam - Wie Bundeswehrsoldaten drangsaliert werden

Kein deutscher Soldat darf irakischen Boden betreten. So hatte die rot-grüne Regierung klar entschieden. Aber, wir waren dennoch tüchtig dabei, auch ohne Truppen. Deutsche Minensucher, Spürpanzer, AWACS-Einsatz, eine ganze Kette der Beihilfe bei einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.

Das fand Major Florian Pfaff falsch. Aus Gewissensgründen verweigerte der Berufssoldat Befehle.
Kein Held, kein Störenfried, sondern einfach einer, der sich als Bürger in Uniform begreift. Altmodisch? Andreas Maus hat Major Pfaff porträtiert.

Siehe auch:

- Monitor @wdr
- Es ist die Pflicht des Soldaten, sich gesetzwidrigen Befehlen zu widersetzen @uni-kassel
- Arbeitskreis “Darmstädter Signal”

Panokratie - Intelligente Zukunftsperspektive?

Posted in Arbeit/Soziales, Wissenswertes, Umwelt/Gesundheit, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft by antistaat on the August 22nd, 2007

Noch nie war der Reichtum in der Welt und innerhalb der Nationen so ungerecht verteilt wie heute, und damit auch die Macht und alles was damit zusammenhängt. Die Demokratie ist eine Farce. Freiheit wird in Zeiten von Überwachungskameras, Mikrofonen, Mobiltelefonen, Internet, Abbau von Bürgerrechten, bargeldlosem Zahlungsverkehr, RFID, biometrischen Ausweisen, elitärer Propaganda durch die Mainstream-Medien und Wahlcomputern immer mehr zur Illusion. Das Allgemeinwohl wird den Interessen einiger weniger, aber mächter Personen stark untergeordnet. Kriegsgründe werden inszeniert und die Bevölkerung über die wahren Motive und Drahtzieher belogen.

Es braucht drei Ansatzpunkte:
1. Problemananalyse: Was läuft grundfalsch in der Welt und warum?
2. Lösungsentwurf: Welches System ist eindeutig besser?
3. Umsetzung: Wie kann man die Lösung erfolgreich durchführen?

Auf diese Fragen habe ich selbst noch keine umfassenden Antworten. Aber vielleicht jemand von euch, oder er kennt jemanden, der sie hat.

(Zitat aus einem Forum, geschrieben von “Monte Christo”)

Panokratie
Weiterentwicklung und Konkretisierung der konventionellen Anarchie. Der Name Panokratie ist griechisch und heißt frei übersetzt Hinaufbestimmung, d. h. Bestimmung, die von der untersten Gesellschaftsebene, dem Individuum ausgeht. Der Mensch ist sowohl von Sachzwängen als auch von Obrigkeiten weitestgehend befreit. Machtkonzentrationen und autoritäre Hackordnungen gibt es in einer Panokratie folglich nicht. Im Gegensatz zur konventionellen Anarchie kann die Panokratie auch als moderne, hochkomplexe Gesellschaftsform existieren.

Auszug:
..Im großen und ganzen scheint die Ausbildung von Hierarchien eine Art Naturgesetz zu sein. Dafür existiert ein profunder psychologischer Grund. Die meisten Menschen haben noch keinen wahren Individuationsprozeß erfahren, das heißt vom metapsychologischen Standpunkt aus sind sie noch immer Kinder. Sie sind selbst dann noch Psychobabies, die seelisch von Tuten und Rasen keine Ahnung haben, wenn sie mit 190 Kilometer je Stunde über Autobahnen brausen und dabei mit ihrer Bordcomputer-Fanfare spielen. Diese adulte Infantilität resultiert aus dem allgegenwärtigen Unsicherheitsgefühl angesichts der eigenen Nichtigkeit und Ohnmacht in der überwältigenden Schöpfung.

Da wahre Erwachsene selten sind, sehnen sich die meisten Menschen unbewußt in das ozeanische Gefühl ihrer Kindheit zurück, als sie noch von den Eltern geliebt und versorgt wurden. Sie suchen sich Personen, auf die sie ihre ehemaligen Eltern projizieren können. Unbewußt sehen sie in Idolen, Vorgesetzten und Autoritäten, egal ob weltlich oder geistlich, ihre ehemaligen Eltern. Freud nennt diesen Projektionsprozeß Übertragung.

Manche Führernaturen machen sich unbewußt diese Übertragung zunutze. Sie erheischen aufgrund autoritärer Attribute eine höhere Machtposition. Und — anstatt auf sich selbst zu vertrauen — legen die menschlichen Kreaturen ihr Schicksal in die Pranken der allerletzten PsychopathInnen mit Führerausstrahlung, da sie die eigene Unsicherheit im Schatten der unverständlichen Schöpfung spüren. Sie wollen nicht wahrhaben, daß ihre projizierten Eltern ebenso fehlbar sind wie sie selbst.

Die neuen Autoritäten bauen ihre Machtposition stückchenweise aus, so daß sie —wenn überhaupt — nur noch mit brachialer Gewalt von ihrem Thron zu stürzen sind. Die restliche Gruppe ist zwar auf Macht und Privilegien der oberen Hierarchieebene neidisch, traut sich jedoch nicht, dagegen anzukämpfen.

Diese automatische Hierarchienbildung nenne ich Autarchiegenese.

Die Autarchiegenese scheint nur in kleinen Gesellschaften mit einem geschwisterlichen Gemeinschaftsgefühl auszubleiben.

Ist diese Ausbildung von Obrigkeiten rechtens? Ist es gerecht, daß es einerseits Unterdrückte am unteren Ende der Hackordnung gibt und andererseits Hochhackige, die weniger unterdrückt sind? Die Antwort fällt Ihnen vom Gefühl her leicht: Nein! — Sie haben intuitiv erfaßt, naturgegeben ist nicht mit erstrebenswert zu verwechseln!

Laut Autarchiegenese tendiert jede Gesellschaft dazu, ein Obrigkeitssystem aufzubauen. Dieser Automatismus ist aufgrund der menschlichen Individualität jedoch nicht erstrebenswert…

..Die Autarchiegenese wird den charakterlichen Einzigartigkeiten des Homo sapiens nicht gerecht. Im Gegenteil, sie zerstört jene Charakterpluralität, die für Erhalt und Fortschritt der Menschheit unerläßlich ist. Die Menschheit ist angewiesen auf ein breites Spektrum an Individualität. Wären alle Menschen gleich, gäbe es zu den individuellen Thesen keine Antithesen und damit auch keine Synthesen. Ergo, es gäbe ohne diese charakterliche Dialektik keinen Fortschritt. Die Autarchiegenese wirkt in einer Gesellschaft kontraproduktiv!

Im Tierreich dagegen stellt sie einen evolutionären Vorteil dar. Die Interessen des Leittiers sind größtenteils identisch mit denen des Rudels. Die einzelnen Tiere sind in einer Herde zumeist eng miteinander verwandt; Onkel Leittier und seine tierisch untergebenen Untertanen haben das gleiche Instinktspektrum. Die Entscheidung des Leittiers ähnelt dem Entschluß, den die Untergebenen in derselben Situation fällen würden. Instinkte, Interessen und Intentionen von Leittier und Untergebenen sind weitestgehend die gleichen.

Beim Menschen ist dies jedoch nicht der Fall. Kein Tier hat ein derart ausgeprägtes Ichbewußtsein und persönlichen Willen wie der Homo sapiens. Instinkte spielen im menschlichen Denken nur noch eine Nebenrolle; Intentionen und Interessen zwischen Regierung und Volk sowie Reichen und Armen sind sich untereinander nicht ähnlich, sondern meistens entgegengesetzt.

Dazu kommt, daß eine menschliche Gesellschaft weit komplexer als eine Büffelherde oder Primatensippe ist. Während ein Leittier seine rangniedrigeren Tiere noch überblicken und optimal koordinieren kann, übersteigt die Granularität und Vielschichtigkeit eines Staates das Fassungsvermögen eines hohen Tieres in der Regierung.

Somit ist die Autarchiegenese als ein rudimentäres Relikt aus der Evolution zu verstehen, das heute ausgedient haben sollte. Da aber die Evolution in geschichtlichen Zeiträumen keine Fortschritte erzielt, wird die Autarchiegenese uns noch lange weitertyrannisieren.

Ja, mehr noch: Die Autarchiegenese wird zunehmend durch den technischen Fortschritt gefestigt. Telefon-Abhöranlagen, Manipulation durch Tiefenpsychologie, modernste Polizeiausstattung, politische Rasterfahndung und viele weitere Errungenschaften legen den Mächtigen einen Prügel in die Pranke, der es immer schwerer macht, die Mächtigen bei Machtmißbrauch von ihrem High-Tech-Thron zu stürzen.

Es existiert noch ein weiterer Grund, die Autarchiegenese zu bekämpfen: Da immer viele Individuen am Fuße der Hierarchiepyramide darben und nur wenige Privilegierte an der Spitze thronen werden, sind für den Bevölkerungsdurchschnitt Obrigkeitssysteme ein Minusgeschäft. — Die Bürger werden durch die Autarchiegenese übers “Ohrwell” gehauen.

Mit der Autarchiegenese ist die Evolution in eine gefährliche Sackgasse gefahren. Zu unserem großen Glück haben wir jedoch Verstand und Gefühl, mit denen wir unsere verfahrene Situation erkennen, und durch eine Querstraße dem Sackgassenende entweichen können. — Wer denkt, wird nicht gelenkt! — Die Individualität des Menschen ist der Motor, der zur Rebellion gegen Autoritäten treibt. Somit ist die politische Zukunft doch nicht ganz hoffnungslos.

Wir suchen ein Gesellschaftssystem, das die Autarchiegenese unter Kontrolle hält! Eine gute Demokratie ist politisch gesehen ein bescheidener Anfang. Wir werden jedoch in einem späteren Kapitel aufzeigen, daß sie gegen die übermächtige Autarchiegenese nicht ankommt..Was haben Sie denn immer noch auszusetzen an unserer schönen, heilen Welt? Ist doch alles ordentlich: Jeder arbeitet für’s System.

Sie haben das Gefühl in einem schlechten Horroralptraum gelandet zu sein? Sie fühlen sich in unserer Welt nicht wohl und haben immer noch den Willen etwas zu verändern? Sie wollen nur eine lebenswerte Zukunft? — Ja, da kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen. Die Zukunft ist leider ausverkauft!

Bei Ihnen ist echt Hopfen und Malz verloren. Trotz meiner Zynik wollen Sie immer noch die Welt verändern? Unverbesserliche UtopisserInnen!

Tja, dann ist dieses verdammte Buch genau das richtige für Sie!

Siehe auch:
- panokratie.de - Das Buch zum kostenlosen Download
- anarchopedia.org/Panokratie

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